Gehalt Informatikkaufmann

Brutto Gehalt als Informatikkaufmann

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Informatikkaufmann/ Informatikkauffrau2.922,08€35.064,98€

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GEHALTSCHECK

Informatikkaufmann - Die wichtigsten Fakten

  • Wer als Informatikkaufmann arbeiten möchte, muss sich unbedingt für Zahlen interessieren, auch für die Zahlen, die sein Gehalt definieren.
  • Schon die Ausbildung in diesem Beruf ist komplex, denn es wird nicht nur hohes mathematisches Verständnis benötigt, sondern auch die Affinität zu IT.
  • Aufgrund der hohen Anforderungen ist das Gehalt schon in der Ausbildung zum Informatikkaufmann höher, als in vielen anderen Berufen.

Die Ausbildung zum Informatikkaufmann

Eine Ausbildung als Informatikkaufmann ist sicher nicht nur etwas für Computer-Freaks. Dennoch gilt: Wem Wörter wie Soft- und Hardware fremd sind, sollte sich nicht für diesen Beruf entscheiden.

Hier ist ein hohes Maß an Verständnis und Wissen über alle Bereiche der Informatik und Datenverarbeitung nötig. Bereits während der Ausbildung wird ein hohes mathematisches Verständnis benötigt sowie die Affinität zu IT.

Voraussetzungen für Interessenten

Um eine Ausbildung als Informatikkaufmann zu beginnen, sollte man mindestens einen Realschulabschluss, also die mittlere Reife vorweisen können. Darüber hinaus sind gute Mathematik- und hervorragende Informatik-Kenntnisse notwendig, um diesen Beruf ausüben zu können.

Die Ausbildung umfasst drei Jahre. In dieser Zeit arbeitet man ausschließlich werktags. Schichtbetrieb ist eher unüblich. Das Gehalt entwickelt sich in den Lehrjahren folgendermaßen:

  1. Lehrjahr: 680 bis 755 Euro
  2. Lehrjahr: 740 bis 810 Euro
  3. Lehrjahr: 810 bis 885 Euro

Verglichen mit anderen Ausbildungsberufen verdient man als Informatikkaufmann während der Ausbildung relativ gut.

  • Das Einstiegsgehalt nach der Lehre liegt zwischen 1.780 und 1.900 Euro. Für diesen Lohn wird jedoch auch einiges vom Auszubildenden verlangt.

Selbstverständlich ist es möglich im Laufe der Zeit ein höheres Gehalt zu erzielen. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Anspruchsvolle Aufgaben

Die Aufgaben eines Informatikkaufmanns umfassen unter anderem diese Bereiche:

  • Ermittlung des Bedarfs an IT-Systemen innerhalb des Betriebs
  • Erstellung von Softwarebeschreibungen
  • Erstellung von Hilfe-Programmen
  • Beschaffung von benötigter Soft- und Hardware
  • Verwaltung und Koordinierung von IT-Systemen
  • Organisation des Datenschutzes innerhalb des Betriebs
  • Beratung von Mitarbeitern und Kunden

Die Übersicht verdeutlicht die Komplexität dieses Berufs und unterstreicht, dass man als Informatikkaufmann nicht nur ein Verständnis für Computer und Software, sondern auch die Fähigkeit zur Kommunikation und Beratung haben muss.

Der Arbeitgeber verlangt von einem Informatikkaufmann nicht nur, dass er IT-Lösungen und Programme bereitstellt, sondern diese auch auf eine verständliche Art und Weise seinen Mitarbeitern und gegebenenfalls auch Kunden erklären kann.

Weiterbildungsmöglichkeiten für den Informatikkaufmann

Wer sich nach der Ausbildung mit seiner beruflichen Position noch nicht zufrieden gibt, hat die Möglichkeit, verschiedene Weiterbildungs-Angebote in Anspruch zu nehmen. Dies gilt auch für den Informatikkaufmann.

In der Regel wird eine Weiterbildung sogar vom Arbeitgeber (finanziell) unterstützt – immerhin kann es nur in seinem Sinne sein, wenn sich der Angestellte im Informatik-Bereich weiterbildet.

Die Möglichkeiten einer Weiterbildung für Informatikkaufmänner sind vielfältig. Einige davon werdn im Folgenden vorgestellt.

Fach- oder Betriebswirt

Diese Weiterbildung erhöht die fachliche Kompetenz vom Informatikkaufmann. Er ist danach in der Lage, qualifizierte Fachaufgaben und Leistungsfunktionen zu übernehmen. Das spiegelt sich auch in der Gehaltsentwicklung wider.

Staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker

Eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker bringt nicht nur eine klangvolle Berufsbezeichnung, sondern auch eine wertvolle Spezialisierung für den Informatikkaufmann mit sich. Wer sich für diesen Karriereweg entscheidet, ist vorrangig auf den Gebieten der Planung und Entwicklung von Informations- und Kommunikationssystemen tätig.

Damit wird der Informatikkaufmann zum Bindeglied zwischen Betriebswirtschaft und Informationstechnik. Während der Weiterbildung erlangt man Fachwissen auf beiden Gebieten und wird damit zu einem wertvollen Spezialisten für das Unternehmen.

Software-Entwickler

Wer die Software, mit denen der Betrieb, in dem man arbeitet, nicht nur anschaffen, pflegen und den Mitarbeitern erklären, sondern selbst programmieren will, sollte eine Weiterbildung zum Software-Entwickler in Betracht ziehen. Diese Spezialisierung ist nicht nur etwas für praktische, sondern vor allem auch kreative Köpfe.

Im Bereich der Programmierung kommt es außerdem auf Genauigkeit an. Schon der kleinste Fehler kann dazu führen, dass die gesamte Software nicht funktioniert. Andererseits hat man schier unendliche Möglichkeiten, die Welt der Informatik zugunsten des Betriebs einzusetzen. Software-Entwickler werden dafür in sehr vielen Unternehmen gesucht.

IT- Systemadministrator

Der Name lässt es schon vermuten: Als IT-Systemadministrator nimmt der Informatikkaufmann eine sehr verantwortungsvolle und einflussreiche Position innerhalb des Betriebs ein. Eine solche Weiterbildung qualifiziert den Informatikkaufmann dazu, Computersysteme zu verwalten. Dazu werden ihm sehr viele  Nutzungsrechte ausgestellt.

Studium

Wie für fast jeden Ausbildungsberuf gibt es auch für den Informatikkaufmann die passenden Studiengänge, falls er sich an einer Universität oder Hochschule beruflich weiterbilden will.

Zu den beliebtesten Studiengängen, die von Informatikkaufmännern belegt werden, gehören:

  • Allgemeine Informatik
  • Wirtschaftsinformatik

Egal, ob Studium oder Weiterbildung – jeder Schritt auf der Karriereleiter lohnt sich. Nicht nur im Hinblick auf das Gehalt, sondern auch auf die Aufgaben, die Verantwortung und das Ansehen innerhalb des Unternehmens wirkt sich eine entsprechende Weiterbildung immer positiv aus und ist deshalb in jedem Fall zu empfehlen.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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