Schon die Ausbildung zum Informatikkaufmann ist komplex, denn es wird nicht nur hohes mathematisches Verständnis benötigt, sondern auch die Affinität zu IT. Aufgrund der hohen Anforderungen ist das Gehalt schon in der Ausbildung zum Informatikkaufmann höher, als in vielen anderen Berufen.

Brutto Gehalt als Informatikkaufmann

Beruf Informatikkaufmann/ Informatikkauffrau
Monatliches Bruttogehalt 2.868,36€
Jährliches Bruttogehalt 34.420,30€
Wie viel Netto?

Als Informatikkaufmann lassen sich durchschnittlich im Monat brutto 2.868,36€ verdienen. Mit 34.420,30€ im Durchschnitt liegt das Bruttojahreseinkommen im oberen Mittelfeld. In unserer Gehaltsdatenbank gaben Informatikkaufleute überwiegend an, um die 18,39€ als Stundenlohn zu erhalten.

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Aufgaben als Informatikkaufmann

Die Aufgaben eines Informatikkaufmanns umfassen unter anderem diese Bereiche:

  • Ermittlung des Bedarfs an IT-Systemen innerhalb des Betriebs
  • Erstellung von Softwarebeschreibungen
  • Erstellung von Hilfe-Programmen
  • Beschaffung von benötigter Soft- und Hardware
  • Verwaltung und Koordinierung von IT-Systemen
  • Organisation des Datenschutzes innerhalb des Betriebs
  • Beratung von Mitarbeitern und Kunden

Die Übersicht verdeutlicht die Komplexität dieses Berufs und unterstreicht, dass man als Informatikkaufmann nicht nur ein Verständnis für Computer und Software, sondern auch die Fähigkeit zur Kommunikation und Beratung haben muss.

Der Arbeitgeber verlangt von einem Informatikkaufmann nicht nur, dass er IT-Lösungen und Programme bereitstellt, sondern sie Mitarbeitern und Kunden auch auf eine verständliche Art und Weise erklären kann.

Die Ausbildung zum Informatikkaufmann

Als angehender Informatikkaufmann wird ein hohes Maß an Verständnis für alle Bereiche der Informatik und Datenverarbeitung vorausgesetzt. Bereits während der Ausbildung werden ein ausgeprägtes mathematisches Verständnis und eine Grundaffinität zur IT benötigt.

Um eine Ausbildung als Informatikkaufmann zu beginnen, sollte man mindestens einen Realschulabschluss, also die mittlere Reife vorweisen können. Darüber hinaus sind gute Mathematik- und hervorragende Informatik-Kenntnisse notwendig, um diesen Beruf ausüben zu können.

Die Ausbildung umfasst drei Jahre. In dieser Zeit arbeitet man ausschließlich werktags. Schichtbetrieb ist eher unüblich.

Die Gehaltsentwicklung als Informatikkaufmann

Verglichen mit anderen Ausbildungsberufen verdient man als Informatikkaufmann während der Ausbildung relativ gut. Das Gehalt entwickelt sich in den Lehrjahren folgendermaßen:

  1. Lehrjahr: 900 Euro
  2. Lehrjahr: 970 Euro
  3. Lehrjahr: 1.050 Euro

Das Einstiegsgehalt nach der Lehre liegt zwischen 1.800 und 2.400 Euro. Wer im Laufe seiner Karriere mehr Verantwortung übernimmt und zum Netzwerkadministrator, Abteilungs- oder Projektleiter aufsteigt, kann bis zu 3.800 Euro brutto monatlich verdienen.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Informatikkaufleute

Wer sich nach der Ausbildung zum Informatikkaufmann mit seiner beruflichen Position noch nicht zufrieden gibt, hat die Möglichkeit, verschiedene Weiterbildungs-Angebote in Anspruch zu nehmen. In der Regel wird eine Weiterbildung vom Arbeitgeber (finanziell) unterstützt.

Die Weitebildung zum Fach- und Betriebswirt erhöht die fachliche Kompetenz als Informatikkaufmann. Er ist danach in der Lage, qualifizierte Fachaufgaben und Leistungsfunktionen zu übernehmen. Das spiegelt sich auch in der Gehaltsentwicklung wider.

Eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker bringt nicht nur eine klangvolle Berufsbezeichnung, sondern auch eine wertvolle Spezialisierung für den Informatikkaufmann mit sich. Wer sich für diesen Karriereweg entscheidet, ist vorrangig auf den Gebieten der Planung und Entwicklung von Informations- und Kommunikationssystemen tätig.

Damit wird der Informatikkaufmann zum Bindeglied zwischen Betriebswirtschaft und Informationstechnik. Während der Weiterbildung erlangt man Fachwissen auf beiden Gebieten und wird damit zu einem wertvollen Spezialisten für das Unternehmen.

Wer die Software, mit denen der Betrieb, in dem man arbeitet, nicht nur anschaffen, pflegen und den Mitarbeitern erklären, sondern selbst programmieren will, sollte eine Weiterbildung zum Software-Entwickler in Betracht ziehen.

Im Bereich der Programmierung kommt es auf Genauigkeit an. Schon der kleinste Fehler kann dazu führen, dass die gesamte Software nicht funktioniert. Andererseits hat man schier unendliche Möglichkeiten, die Welt der Informatik zugunsten des Betriebs einzusetzen. Software-Entwickler werden dafür in sehr vielen Unternehmen gesucht.

Als IT-Systemadministrator nimmt der Informatikkaufmann eine verantwortungsvolle und einflussreiche Position innerhalb des Betriebs ein. Eine solche Weiterbildung qualifiziert den Informatikkaufmann dazu, Computersysteme zu verwalten. Dazu werden ihm viele Nutzungsrechte ausgestellt.

Informatikkaufleute mit Abitur oder Fachabitur haben die Möglichkeit, sich an Universitäten oder Fachhochschulen durch ein Studium weiter zu bilden.

Zu den beliebtesten Studiengängen, die von Informatikkaufmännern belegt werden, gehören:

  • Allgemeine Informatik
  • Wirtschaftsinformatik

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Kaufmann/-frau - IT-System-Management

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