Das Gehalt als Nachhilfelehrer

Aktualisiert am 15.10.2021 16:54 von Martina Laura Emter

Die Hauptaufgabe von Nachhilfelehrern ist, Schülern und Studenten aktiv bei der Behebung bestehender Lernmängel beizustehen und so dafür Sorge zu tragen, dass gute Noten und ein Abschluss möglich werden.

Professionelle Nachhilfelehrer haben einen denkbar anspruchsvollen Job, denn von ihrer Leistung hängt es ab, ob ein Schulabschluss, das Abi oder gar ein Studium zum Scheitern verurteilt sind oder gelingen werden.

Brutto Gehalt als Nachhilfelehrer

Beruf Nachhilfelehrer/ Nachhilfelehrerin
Monatliches Bruttogehalt 2.182,38€
Jährliches Bruttogehalt 26.188,50€

Das Gehalt als Nachhilfelehrer liegt mit einem Stundenlohn von im Schnitt 12,91€ und monatlich 2.182,38€ brutto im mittleren Bereich. Auch das gemittelte Jahresgehalt ist mit 26.188,50€ brutto eher durchschnittlich.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gehalt als Nachhilfelehrer
  2. Anstellung in privaten Lehrinstituten
  3. Private Nachhilfe vs. Lehrinstitut
  4. Verdienen Sie als Nachhilfelehrer genug?
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Allgemeine Informationen zum Gehalt als Nachhilfelehrer

Grundsätzlich richtet sich das Gehalt als Nachhilfelehrer nach der beruflichen Befähigung, der Erfahrung und möglicher Spezialisierungen und dem Einsatzgebiet. Auch für Lehrer gelten je nach Bundesland unterschiedliche Spitzengehälter.

Das Gehalt eines Nachhilfelehrers beginnt bei rund 25.000 Euro Brutto im Jahr, kann bis zu 38.000 Euro Brutto jährlich ansteigen und durch Zulagen und Sonderzahlungen ergänzt werden.

Der wohl markanteste Faktor beim Einkommen eines Nachhilfelehrers ist jedoch der Arbeitgeber. Je nach Anstellungsart und Art des Lehrinstitutes können das Jahresgehalt und mögliche Sonderleistungen erheblich von den Durchschnittswerten abweichen.

So kann ein Nachhilfelehrer zum Beispiel ein Bruttomonatsgehalt von 2.000 Euro oder aber an einem privaten Lehrinstitut für die gleiche Tätigkeit bis zu 3.200 Euro erhalten.

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Spitzengehälter dank Anstellung in privaten Lehrinstituten

Obgleich der Beruf des Nachhilfelehrers kein klassischer akademischer Beruf ist, haben viele Lehrer längst erkannt, dass die Anstellung bei privaten Lehrinstituten durchaus enorme finanzielle Vorteile mit sich bringen kann.

Weg von der eigentlichen Ausbildung hin zur aktiven Nachhilfe, getreu diesem Motto können Nachhilfelehrer ihr Gehalt im direkten Vergleich mit der Anstellung an einer Schule oder Universität beinahe verdoppeln. Private Nachhilfeinstitute bieten Spitzenverdienste von bis zu 3.500 Euro brutto je Monat.

Allem voran private Institute, die sich auf Nachhilfe spezialisiert haben, bieten hierbei die größten Verdienstaussichten. Mit Gehältern von bis zu 42.000 Euro im Jahr exklusive der Zulagen für Überstunden, besondere Formen der Nachhilfe oder Abend- und Wochenenddienste eröffnen einem Pädagogen ganz neue Möglichkeiten der finanziellen Sicherheit.

Der Trend liegt hierbei klar auf einem Wachstum dieser Branche und gilt der Berufszweig Nachhilfelehrer somit als einer der Trendberufe im pädagogischen Bereich.

Private Nachhilfe vs. Lehrinstitut

Anders sieht es als privater Nachhilfelehrer aus. Diese Tätigkeit kann im Prinzip jeder übernehmen, wenn er genügend Kenntnisse in dem entsprechenden Bereich besitzt. Auch Studenten können sich so etwas Geld dazu verdienen.

Als privater Nachhilfelehrer kann man sein Honorar selbst festlegen. Auch hier kommt es auf die Qualifikationen an, den jeweiligen Fachbereich, die Jahrgangsstufe des zu Unterrichtenden und die Wochenstunden. Studenten nehmen häufig zwischen 10 und 18 Euro pro Stunde.

Als ausgebildeter Lehrer hingegen kann man wesentlich mehr verlangen. Die Gehälter variieren aber auch hier und können zwischen 20 und 50 Euro pro Stunde liegen.

Der Vorteil, wenn man in einem Institut wie dem Schüler- oder Studienkreis arbeitet, ist der, dass man dort häufig eine kleine Gruppe von Schülern oder Studenten unterrichtet und nicht nur einen Einzelnen. Dadurch fällt das Gehalt oftmals höher aus.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Nachhilfelehrer/in

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