Beruf Notar/ Notarin
Monatliches Bruttogehalt 4.654,26€
Jährliches Bruttogehalt 55.851,17€

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Was macht ein Notar?

Ein Notar oder eine Notarin hat die Aufgabe, Beurkundungen sowie Beglaubigungen auszustellen. Darüber hinaus kümmert er sich um die Hinterlegung von Wertgegenständen und Geld. Es gibt hauptberufliche Notare und Anwaltsnotare, die auch als Rechtsanwalt zugelassen sind.

Obwohl Notare ein öffentliches Amt bekleiden, arbeiten sie selbstständig. Damit unterscheiden sie sich von Richtern und Staatsanwälten. Notere tragen das volle unternehmerische Risiko für ihre Kanzlei, so wie es bei Rechtsanwälten der Fall ist.

Brutto Netto Gehalt als Notar

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Der Notar arbeitet in aller Regel auf selbstständiger Basis in seinem eigenen Notariat. Somit gibt es kein Gehalt im klassischen Sinne. Allerdings darf ein Notar für seine Tätigkeiten nur festgelegte Gebührensätze verlangen, die in dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) vorgeschrieben sind. Somit ist das Gehalt des Notars stark davon abhängig, mit welchen Anliegen die Kunden zu ihm kommen.

Das Gehalt eines Notars varriert je nachdem wie viele Aufträge er erhält. Die Gebühren für Notare sind dabei gesetzlich festgelegt.

Laut unserer Datenbank verdienen Notare im bundesweiten Durchschnitt um die 4.600 Euro. Der Lohn kann deutlich höher liegen, je breiter der Kundenstamm ist.

Im Durchschnitt verdient ein Notar 4.600 Euro brutto im Monat. Das durchschnittliche Jahresbruttogehalt liegt bei ca. 56.000 Euro.

Aufgaben eines Notars

Die Hauptaufgabe eines Notars ist die Beurkundung von Rechtsgeschäften. Hauptsächlich geht es dabei um Grundstücks-, Gesellschafts-, Familien- und Erbangelegenheiten.

  • Bewegliche Gegenstände können formfrei erworben werden. Bei einem Grundstück bzw. einer Immobilie ist dies nicht der Fall. Bei Eigentumsübertragungen muss ein Notar immer hinzugezogen werden, damit der Eigentumswechsel rechtkräftig ist.

Notarielle Beurkundungen sind auch für ein Testament oder einen Ehevertrag erforderlich. Notare bieten auch eine Beratung an, bevor ein Grundstück erworben oder ein Testament erstellt werden soll.

Die Aufgaben des Notars auf einen Blick:

  • Beurkundungen jeder Art
  • Beglaubigungen von Urkunden, Unterschriften, Handzeichen, Abschriften
  • Durchführung von Verlosungen, Auslosungen und (freiwilligen) Versteigerungen
  • Erstellung von Vermögensverzeichnissen
  • Hilfestellung leisten bei der Gestaltung von Rechtsbeziehungen
  • Vorbereitungen und Abschließung von Grundstücksgeschäften, Testamenten, Ehe- und Erbverträgen

Ausbildung zum Notar

Eine klassische Ausbildung zum Notar gibt es nicht. Wer diesen Beruf anstrebt, kommt um das Jurastudium nicht herum.

WerdegangAusbildungsdauer/ Zeitraum
Studium der Rechtswissenschaftca. 9 Semester
Rechtsreferendariatca. 2 Jahre
Anwärterdienst als Notarassessor/in3 Jahre
Ablegung einer notariellen Fachprüfungim Anschluss des Anwärterdienstes
notarspezifischen Fortbildungeneinmal im Jahr

Für den Beruf des Notars sind beide juristische Staatsexamen unabdingbar. Das erste Staatsexamen wird zum Ende des Jurastudiums absolviert. Das zweite Examen muss am Ende des Rechtsreferendariats erlangt werden. Erst im Anschluss kann der Anwärterdienst als Notarassessor angetreten werden, der für den Beruf des Notars vorbereitet. Erst nach dem Anwärterdienst kann die abschließende notarielle Fachprüfung abgelegt werden.

  • Auch wenn man bereits mehrere Jahre als Notar tätig ist, muss jährlich eine Notarfortbildung im Rahmen von mindestens 15 Stunden besucht werden.

Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über Kosten der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichte und Notare

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