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Brutto Gehalt als Schreiner

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Schreiner/ Schreinerin 2.529,77€ 30.357,26€

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GEHALTSCHECK

Schreiner - Die wichtigsten Fakten

  • Das Aufgabenfeld von einem Schreiner oder Tischler beinhaltet die Verarbeitung und Oberflächenbehandlung von Holz.
  • Oft werden Schreiner auch mit dem Herstellen von Möbeln oder Bauelementen betreut.
  • In einigen Bereichen müssen Tischler außerdem kreativ tätig werden, wodurch der Job eine abwechslungsreiche Tätigkeit darstellt.
  • Auch das Gehalt fällt in dieser Sparte häufig sehr hoch aus. Es handelt sich daher um einen Beruf, der noch immer stark nachgefragt wird.

Das Gehalt als Schreiner im Überblick

Als Gehalt während der Ausbildung darf ein Schreiner mit Beträgen von mindestens 450 und höchstens 750 Euro rechnen. Dies ist abhängig vom Lehrjahr und vom Standort des Betriebes.

Damit liegt das Gehalt nicht gerade im Bereich der bestbezahlten Ausbildungsplätze; eine Ausbildung zum Schreiner kostet den Ausbilder jedoch auch mehr als in anderen Berufen. Zum Beispiel schlagen hier die Materialien, die ein Azubi zur Übung benötigt oder auch einmal Werkstücke, die nicht gelingen, zu Buche.

Nach Ablegen der Abschlussprüfung beträgt das durchschnittliche Verdienst des Tischlers 2.325,69 Euro. Hierbei ist zu erwähnen, dass das Gehalt der Schreiner in der Regel über dem Bundesquerschnitt liegt.

Die Ausbildung zum Schreiner

Bei der Ausbildung zum Schreiner wird sowohl Kreativität als auch Spaß am Handwerk gefördert und gefordert. Ein Schreiner ist nämlich auf die Holzbearbeitung und Oberflächenbehandlung von Holz spezialisiert.

Der Beruf ist staatlich anerkannt und die Ausbildung erfolgt im dualen System aus Berufsschule und Arbeitsplatz. Die Berufsschule findet meist an zwei Tagen wöchentlich statt. Das Gelernte soll im Betrieb umgesetzt und weiter geübt werden. Außerdem soll auch von den praktischen Erfahrungen des Ausbilders profitiert werden und die im Unterricht aus Zeitgründen eher oberflächlichen Praxiseinheiten sollen besser verdeutlicht werden.

Ein Schulabschluss ist für diese Ausbildung nicht vorgeschrieben. Gute Noten in Mathematik sind jedoch wichtig, da man in diesem Beruf viel mit Geometrie zu tun hat. Außerdem sollte einem Holz nicht gänzlich fremd sein und eine praktische Veranlagung ist hilfreich.

Die Ausbildung vermittelt unter vielen anderen auch folgende Inhalte:

  • Pflege von Hölzern
  • Künstliche Holzwerkstoffe
  • Bearbeitung und Techniken
  • Design
  • Entwurf und Erstellung eigener Projekte

Außerdem wird gelernt, wie man alte Möbelstücke restauriert, kaputte Möbel wieder instand setzt und wie nach Kundenwunsch gearbeitet wird. Auch die Beratung der Kunden, etwa bei der Wahl des Materials, ist ein wichtiger Punkt, der geübt werden muss. Denn manchmal stimmen praktische und optische Wünsche nicht unbedingt überein.

Zu den Hauptaufgaben eines Schreiners gehört in erster Linie die Verarbeitung und Oberflächenbehandlung von Holz. Aber ein Schreiner muss nicht nur mit verschiedenen Arten von Holz umgehen können.

Von großer Wichtigkeit ist ebenfalls, dass dieser bei Ausübung seiner Tätigkeit sehr genau ist – nur so wird die einwandfreie Funktionalität des Endproduktes gewährleistet.

In kleineren Betrieben werden Schreiner lediglich tagsüber beschäftigt, während in größeren Firmen auch Schichtarbeiten üblich sind.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten als Schreiner

Die Möglichkeiten der Weiterbildung sind in diesem Beruf beinahe grenzenlos. Da man sich entscheiden muss, ist es ratsam, sich von vorn herein einen Plan zurecht zu legen welche Grundrichtung eingeschlagen werden soll. Wie weit diese verfolgt wird kann dann spontaner entschieden werden.

Schreiner - Weiterbildungen im Detail

Wie in den meisten handwerklichen Berufen steht einem der Weg vom Geselle zum Meister offen, was unter anderem dazu führt, dass man Lehrlinge anweisen darf, was auch in einer großen Schreinerei als Angestellter den eigenen Wert erheblich steigert.

Der Restaurateur im Handwerk als Schreiner nennt sich Schreiner für Restaurierungsarbeiten und befasst sich mit der Instandsetzung alter, oft auch antiker Möbel. Hier ist genaues Arbeiten gefragt, welches jedoch auch vergleichsweise viel Einkommen verspricht.

Vor allem für Selbstständige ist dies ein guter Weg. Lehrgänge sind keine erforderlich, man muss aber natürlich gute Arbeit leisten, teils auch mit alten Techniken und sich daher selbst Wissen aneignen.

Von der Kammer und anderen Trägern werden immer wieder Lehrgänge angeboten, die die verschiedensten Themen abdecken und sowohl für Meister als auch für Gesellen ein Plus an fachlicher Kompetenz vermitteln. So sind diese Lehrgänge stets zu empfehlen.

  • Weitere direkte Fortbildungen
  • Ebenfalls direkt ab dem Status als Geselle können auch folgende Fortbildungen angestrebt werden:
  • Kundenberater, Fertigungsplaner, Fachbauarbeiter
  • Besuch einer Akademie des Handwerks zum Erlernen von Führungsaufgaben
  • Technikerschule, etwa um Holztechniker zu werden

Diese Möglichkeiten haben teils unterschiedliche Voraussetzungen, über die man sich informieren sollte. So verlangen Technikerschulen teilweise etwa bestimmte Leistungen oder Berufserfahrung.

Auch eine Fachhochschulreife kann noch angestrebt werden, was einen zum Diplomierten Schreiner in verschiedenen Fachrichtungen werden lässt.

So ist beispielsweise Diplomingenieur für Innenausbau ein möglicher Titel, den man erlangen könnte. Auch einer späteren Tätigkeit als Berufsschullehrer steht, besucht man noch die Universität als Schreinermeister, nichts im Wege.

Für den Tischler besteht außerdem die Möglichkeit sich selbständig zu machen. Zumeist fällt auch das Gehalt eines Schreiners mit eigenem Betrieb hoch aus.

  • In der Regel ist die Selbstständigkeit mit einem intensiveren Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Für das Eröffnen eines Betriebes ist das vorherige Ablegen der Meisterprüfung Voraussetzung.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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