Gehalt Altenpflegehelfer

Brutto Gehalt als Altenpflegehelfer

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Altenpflegehelfer/ Altenpflegehelferin 1.596,50€ 19.157,97€

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GEHALTSCHECK

Altenpflegehelfer - Die wichtigsten Fakten

  • In der Pflege herrscht Personalnotstand. Fachkräfte werden in diesem Bereich dringend gesucht.
  • Wer sich um alte Menschen kümmert, leistet eine wichtige Aufgabe.
  • Typische Tätigkeiten als Altenpflegehelfer sind die Unterstützung beim An- und Auskleiden und bei der Körperpflege.

Unterschiedliche Regelungen während der Ausbildung

Wer im Besitz eines Hauptschulabschlusses ist, ist ein gern gesehener Bewerber bzw. eine gern gesehene Bewerberin für einen Ausbildungsplatz in der Altenpflegehilfe.

Da es sich bei der Ausbildung zum Altenpflegehelfer oder zur Altenpflegehelferin um eine schulische Ausbildung handelt, wird in einigen Bundesländern keine Ausbildungsvergütung gezahlt, in anderen Bundesländern hingegen schon. An manchen Schulen wird teilweise sogar ein Schulgeld fällig. Zudem kommt es darauf an, wer der Träger der Schule ist. So zahlen etwa einige kirchliche Einrichtungen während der Ausbildungszeit auch ein Gehalt.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass diese Ausbildung ein Jahr dauert und in einer Berufsfachschule absolviert wird. Verlangt wird auch ein Aufenthalt in einem Praktikumsbetrieb.

Sofern es ein Gehalt für einen Auszubildenden geben sollte, so liegt dies meistens nicht höher als 300 EUR bis 600 EUR.

  • Der Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung kann je nach Bundesland in unterschiedlicher Höhe bestehen. Teilweise fallen an manchen Schulen Kosten an, z.B. Aufnahmegebühren, Schulgeld sowie Prüfungsgebühren.

Der Verdienst von Altenpflegern fällt meist weniger üppig aus. Mit der Berufserfahrung steigt meistens aber auch das Gehalt.

  • Wenn es endlich soweit ist und ein Altenpflegehelfer oder eine Altenpflegehelferin in den Beruf starten kann, liegt das monatliche Gehalt bei 1700 bis 2200 Euro brutto.

Staatliche und kirchliche Einrichtungen haben tarifliche Regelungen oder Arbeitsvertragsrichtlinien festgelegt.

Das Gehalt in kirchlichen Einrichtungen fällt in der Regel etwas besser aus als in den Altenpflegeeinrichtungen, die sich in staatlicher Trägerschaft befinden. Private Pflegeheime hingegen legen selbst fest, welches Gehalt sie einem Altenpflegehelfer zahlen möchten.

Als Altenpflegehelfer hat man verschiedene Möglichkeiten, wenn es um die Wahl des Arbeitgebers geht. Man kann nicht nur in Altenpflege- oder Wohnheimen oder bei ambulanten Altenbetreuungs- und Altenpflegediensten arbeiten.

Ebenso kann ein Altenpflegehelfer bzw. eine Altenpflegehelferin in gerontopsychiatrischen oder geriatrischen Abteilungen, in Rehabilitations- oder Pflegekliniken und auch in Hospizen arbeiten.

Eine weitere Möglichkeit stellt die Beschäftigung in einem privaten Haushalt dar.

Mit der Berufserfahrung steigt meist auch das Gehalt. Da viele Arbeitgeber tariflich gebunden sind, gibt es Unterschiede je nach Bundesland.

Zuschläge aufgrund von Nachtdiensten und Einsätzen am Wochenende wirken sich positiv auf den Verdienst aus. Das gilt auch für erfolgreich absolvierte Weiterbildungen, mit denen man sich für spezielle Bereiche qualifizieren kann, beispielsweise die Arbeit in einem Hospiz oder auf einer gerontopsychiatrischen Station eines Krankenhauses.

Als Altenpflegehelfer hat man diverse Möglichkeiten, um sich beruflich und fachlich weiterzuentwickeln und damit gleichzeitig sein Gehalt zu steigern.

Zunächst einmal kann man sich zum Altenpfleger bzw. zur Altenpflegerin weiterbilden. Am besten eignet es sich hierbei, die eigentliche dreijährige Ausbildung zu durchlaufen. Gleiches gilt für die folgenden Ausbildungsberufe:

Heilerziehungspfleger bzw. Heilerziehungspflegerin, Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Krankenpflegerin oder aber Kinderkrankenpfleger bzw. Kinderkrankenpflegerin stellen mögliche Ausbildungsberufe zur Weiterbildung.

Unter Umständen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer aufgrund der bereits gemachten beruflichen Erfahrungen und Vorkenntnisse möglich.

Wer sich für eine Weiterbildung als gerontopsychatrische Fachkraft entscheidet, der muss zunächst eine der genannten Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen haben.

Welche Arten der Weiterbildung kommen in Frage?

  • im Fachbereich weiterbilden
  • Praxisanleiter
  • Studium

Der staatlich anerkannte Altenpflegehelfer kann sich auch noch durch kleinere Lehrgänge fortbilden und so weitere Qualifikationen erlangen. Dies kann durchaus dabei helfen, den eigenen Einsatzort oder die auszuübende Tätigkeit zu wechseln.

Mit dieser Weiterbildung hat ein Altenpflegehelfer die Möglichkeit, andere Auszubildende auszubilden. Dies stellt eine wichtige Ressource für jeden Betrieb dar und sichert dem Praxisanleiter zusätzlich auch noch ein höheres Einkommen.

  • Während ein Altenpflegehelfer durchschnittlich ca. 23.000 Euro im Jahr erhält, bekommt ein Praxisanleiter mindestens 30.000 Euro.

Solang der Altenpflegehelfer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein Studium als Wahl für die Weiterbildung in Frage kommen. Mit einem abgeschlossenen Studium stehen viele Wege offen, auch in verwaltenden oder leitenden Positionen.

 

Hier finden Sie eine Übersicht durchschnittlicher Jahresgehälter mit und ohne Weiterbildung:
AltenpflegehelferAltenpflegerHeilerziehungspflegerGerontopsychatrische Fachkraft
ca. 22.000 Euroca. 24.000 Euroca. 25.000 Euroca. 29.000 Euro

 

Einzenachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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