Im bundesweiten Schnitt verdient man als Altenpfleger/ Altenpflegerin in Deutschland ein monatliches Bruttogehalt von 2.526,92€.

Das ergibt umgerechnet einen Stundenlohn von 15,35€ und ein Jahresgehalt von 30.323,01€.

Brutto Gehalt als Altenpfleger/ Altenpflegerin

Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin
Monatliches Bruttogehalt 2.526,92€
Jährliches Bruttogehalt 30.323,01€
Wie viel Netto?

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über alle uns vorliegenden Gehaltsdaten für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin. Alle ermittelten Werte stammen aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank.

Alle Gehaltsdaten für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin werden in einem Durchschnittswert dargestellt.


Unsere aktuellen Gehaltsdatensätze für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den neuesten Gehaltsdaten für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank.

Datensätze vom 30.07.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
2.200,00 37 weiblich 83512 Wasserburg
2.000,00 21 männlich 74219 Möckmühl
1.168,00 34 weiblich 17098 Friedland
2.000,00 21 männlich 74219 Möckmühl
2.800,00 23 weiblich 45665 Recklinghausen
1.500,00 34 weiblich 03044 Cottbus
3.029,00 41 weiblich 96515 Sonneberg
1.800,00 30 weiblich 41748 Viersen
2.400,00 32 weiblich 15939 Dahme
2.574,00 20 weiblich 36251 Bad Hersfeld
753

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Durchschnittsgehalt als Altenpfleger /-in nach Berufserfahrung

Als Altenpfleger/ Altenpflegerin verdient man mit steigender Berufserfahrung im Schnitt mehr als Kollegen und Kolleginnen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen.

Gilt das auch für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin? Und wie hoch fällt das Einstiegsgehalt für Anfänger im Bereich als Altenpfleger/ Altenpflegerin aus?

In der nachfolgenden Tabelle werden die durchschnittlichen Gehälter je nach Berufserfahrung aufgezeigt.

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 2.553,37
1 - 2 2.008,65
2 - 5 2.535,07
5 - 10 2.742,78
10 - 20 2.713,40
20 - 30 2.375,42
> 30 2.825,00

Durchschnittsgehalt als Altenpfleger / Altenpflegerin nach Alter

Mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das durchschnittliche Gehalt für den Job als Altenpfleger/ Altenpflegerin. In der nachfolgenden Tabelle wird aufgezeigt, welches durchschnittliche Bruttogehalt man als Altenpfleger/ Altenpflegerin in der jeweils genannten Altersspanne bekommen:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 1.825,00
21 - 25 2.289,69
26 - 30 2.485,68
31 - 40 2.503,63
41 - 50 2.446,17
51 - 60 2.573,47
61 - 70 2.588,38

Durchschnittsgehalt nach Bundesland

Regionale Gehaltsunterschiede spielen wegen wirtschaftsstruktureller Gegebenheiten immer noch eine Rolle. Auch beim Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin sind Differenzen im Verdienst vom Bundesland abhängig. In der folgenden Übersicht wird der monatliche Bruttoverdienst im jeweiligen Bundesland dargestellt.

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 2.373,40
Hamburg 2.693,92
Nordrhein Westfalen 2.422,39
Baden Württemberg 2.584,12
Schleswig Holstein 2.412,88
Bayern 2.606,81
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Altenpfleger / Altenpflegerin Gehalt nach Geschlecht

Die Gender-Pay-Gap beschreibt die Einkommensdifferenz, die zwischen Männern und Frauen vorherrscht. In den meisten Berufen verdienen weibliche Arbeitnehmer weniger als ihre männlichen Kollegen. Beim Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin liegt die Einkommensdifferenz bei 6,05%. Frauen verdienen in diesem Beruf durchschnittlich 2.422,78€ und Männer 2.578,79€.
Der geschlechtsspezifische Lohn wird hier als durchschnittlicher Monatsbruttolohn für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin angegeben.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.578,79
Weiblich 2.422,78
gehaltsdifferenz

Altenpfleger/ Altenpflegerin Gehalt nach Familienstand

Durchschnittsgehälter variieren ebenfalls nach Familienstand. Verheiratete Arbeitnehmer im Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin verdienen ein anderes Gehalt als ihre alleinstehenden oder alleinerziehenden Kollegen und Kolleginnen. Das liegt zum großen Teil an der Wahl der Steuerklasse, denn nach der Steuerklasse richtet sich die Höhe des Lohnsteuerabzugs. Ledige Arbeitnehmer ohne Kinder sind in der Steuerklasse 1, Alleinerziehende in der Steuerklasse 2 und verheiratete Arbeitnehmer werden in die Steuerklasse 3,4 oder 5 eingeteilt.

Unsere Datenbank ergibt folgende Durchschnittswerte:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 2.550,71
Alleinerziehend 2.445,38
gehaltsdifferenz

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Altenpfleger/ Altenpflegerin

Ist ein besserer Bildungsabschluss gleichzeitig mit einem höheren Gehalt als Altenpfleger oder Altenpflegerin verbunden? Das kann man nicht unbedingt verallgemeinern. Zur Bestimmung der möglichen Verdienstaussichten sind individuelle Berufsentscheidungen meist entscheidender.

Sortiert nach Schulabschluss gibt unsere Datenbank für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin folgende Gehaltsdaten aus:

Abschluss Bruttogehalt in €
kein Abschluss 1.975,50
Hauptschulabschluss 2.243,08
Mittlere Reife 2.547,25
Fachhochschulreife 2.496,32
Allgemeine Hochschulreife 2.632,50
1. Staatsexamen 2.537,17
2. Staatsexamen 3.100,00

Das Durchschnittsgehalt als Altenpfleger/ Altenpflegerin nach Mitarbeiterzahl

Auch die Mitarbeiteranzahl des Unternehmens kann die Höhe des Gehaltes beeinflussen. Unsere Gehaltsdatenbank zeigt für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin durchschnittlich folgende Gehälter nach Mitarbeiterzahl:

Mitarbeiteranzahl im Unternehmen Bruttogehalt in €
1 - 5 1.500,00
6 - 25 2.463,53
26 - 50 2.279,81
51 - 100 2.776,56
101 - 250 2.685,20
251 - 500 2.032,75
501 - 1000 2.450,00
1001 und mehr 2.643,75

Die Benefits im Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin

Ist es als Altenpfleger oder Altenpflegerin üblich, bestimmte Sonderleistungen zu erhalten? Für den Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin sind in unserer Datenbank folgende Benefits angegeben worden:

Extreme Unterschiede bei öffentlichen und privaten Trägern

Bei Arbeitgebern der öffentlichen Hand, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeheimen in kommunaler Trägerschaft, werden die Gehälter über Tarifverträge wie dem TVÖD berechnet. Das Gehalt in der Altenpflege ist bei privaten Arbeitgebern in der Regel über einen Haustarif geregelt.

Im derzeit umkämpften Markt für Fachkräfte in der Pflege ist zwar mit steigenden Gehältern zu rechnen, Einrichtungen privater Träger zahlen in der Regel aber meist weniger als kommunale Arbeitgeber. Allerdings sind private Träger freier in der Vergabe anderer Benefits, wie zum Beispiel Angeboten aus dem Gesundheitsmanagement und flexibler Arbeitszeiten.

Die Ausbildung zum Altenpfleger und das Ausbildungsgehalt

Wer gerne mit Menschen zu tun hat und sich auch den Umgang mit älteren und pflegebedürftigen Menschen durchaus vorstellen kann, für den ist vielleicht eine Ausbildung zum Altenpfleger optimal geeignet.

  • Man sollte psychisch und physisch belastbar sein, denn einfach ist diese Arbeit nicht.

Der Weg zum Beruf des Altenpflegers, lässt sich zunächst einmal über eine dreijährige Ausbildung beschreiten.

Hierbei lernt der Azubi alle notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten, die er für die ordentliche und verantwortungsvolle Berufsausübung später benötigt.

Die praktische Ausbildungsinhalte werden je nach Ausbildungsstätte beispielsweise vermittelt in:

  • Unterschiedlichen Stationen von Altenpflegeheimen
  • Im Rahmen eines ambulanten Pflegedienstes

Der Theorie Anteil wird an einer Berufsschule vermittelt. Mit soliden Noten, besteht zudem die Möglichkeit der Ausbildungsverkürzung um sechs Monate.

Die tariflichen Gehälter sind während der Ausbildungsjahre gestaffelt. Azubis steigen im ersten Jahr mit etwa 876 Euro monatlich ein. Im zweiten Jahr folgt eine Erhöhung auf 937 Euro, im dritten Jahr verdienen Altenpfleger-Azubis knapp 1038 Euro pro Monat.

Auch hier gilt: In privaten Einrichtungen fällt das Gehalt oft geringer aus oder ist Verhandlungssache. Als examinierter Altenpfleger liegt das tarifliche Gehalt bei 2400 - 2500 Euro pro Monat.

Weiterbildung: Gehaltssteigerungen sind möglich

Mit Fortbildungen zur Pflegedienstleitung oder anderen Spezialisierungen wie zum Beispiel spezielle Wundpflege können leitende oder beratende Positionen eingenommen werden. Ein Gehalt von 30.000 bis 35.000 Euro brutto jährlich ist damit durchaus erreichbar. Altenpfleger können sich auch im Rahmen eines privaten Pflegedienstes selbstständig machen.

Die Weiterbildungen im Detail

Mit einer Weiterbildung zur sogenannten Pflegedienstleitung wird man sozusagen der Chef über die Pflegemitarbeiter, erstellt auch Dienstpläne und ist direkter Vorgesetzter. Neben einem größeren Verantwortungs- und Tätigkeitsbereich darf man sich nach einer solchen Weiterbildung in aller Regel auch über eine lohnenswerte Gehaltssteigerung freuen.

Mit einer Weiterbildung zum Lehrer, speziell für Pflegeberufe, darf man in diesem Bereich auch Auszubildende an einer Schule mit ausbilden.

Als Fachpfleger hat man ganz besondere und spezielle Kenntnisse in einem fachspezifischen Bereich. So kann sich ein Altenpfleger zum Beispiel im Bereich der Gerontopsychiatrie weiterbilden. Auch eine solche fachspezifische Fortbildung macht sich meistens auf dem Gehaltszettel durchaus positiv bemerkbar.

Auch ein Studium stellt noch eine Fortbildungsoption für die Pflegefachkraft dar. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, aus denen der Altenpfleger die für sich am geeignetste heraussuchen kann. Mit einem zusätzlichen Studium vervielfachen sich natürlich auch die Möglichkeiten der Karrierewege.

Fakten zum Beruf Altenpfleger

  • Das Gehalt in der Altenpflege steht immer wieder in der Diskussion, denn hier gibt es zum Teil extreme Unterschiede.
  • Der Anspruch an die Altenpfleger stünde in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Lohn. Doch wie sieht es tatsächlich in der Branche aus?
  • Es gibt vor allem große Unterschiede zwischen den Gehältern bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern.

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Einzelnachweise & Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Altenpfleger/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BG821) Altenpflege

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.