Gehalt Altenpfleger

Brutto Gehalt als Altenpfleger

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Altenpfleger/ Altenpflegerin 2.250,69€ 27.008,32€

Alle Details

Verdienen Sie als Altenpfleger genug?

GEHALTSCHECK

Altenpfleger - Die wichtigsten Fakten

  • Das Gehalt in der Altenpflege steht immer wieder in der Diskussion, denn hier gibt es zum Teil extreme Unterschiede.
  • Der Anspruch an die Altenpfleger stünde in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Lohn. Doch wie sieht es tatsächlich in der Branche aus?
  • Es gibt vor allem große Unterschiede zwischen den Gehältern bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern.

Extreme Differenzen zwischen öffentlichen und privaten Trägern

Bei Arbeitgebern der öffentlichen Hand, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeheimen in kommunaler Trägerschaft, werden die Gehälter über Tarifverträge wie dem TVÖD berechnet. Das Gehalt in der Altenpflege ist bei privaten Arbeitgebern in der Regel über einen Haustarif geregelt.

Im derzeit umkämpften Markt für Fachkräfte in der Pflege ist zwar mit steigenden Gehältern zu rechnen, Einrichtungen privater Träger zahlen in der Regel aber meist weniger als kommunale Arbeitgeber. Allerdings sind private Träger freier in der Vergabe anderer Benefits, wie zum Beispiel Angeboten aus dem Gesundheitsmanagement und flexibler Arbeitszeiten.

Wer gerne mit Menschen zu tun hat und sich auch den Umgang mit älteren und pflegebedürftigen Menschen durchaus vorstellen kann, für den ist vielleicht eine Ausbildung zum Altenpfleger optimal geeignet.

  • Man sollte psychisch und physisch belastbar sein, denn einfach ist diese Arbeit nicht.

Der Weg zum Beruf des Altenpflegers, lässt sich zunächst einmal über eine dreijährige Ausbildung beschreiten.

Hierbei lernt der Azubi alle notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten, die er für die ordentliche und verantwortungsvolle Berufsausübung später benötigt.

Die praktische Ausbildungsinhalte werden je nach Ausbildungsstätte beispielsweise vermittelt in:

  • Unterschiedlichen Stationen von Altenpflegeheimen
  • Im Rahmen eines ambulanten Pflegedienstes

Der Theorie Anteil wird an einer Berufsschule vermittelt. Mit soliden Noten, besteht zudem die Möglichkeit der Ausbildungsverkürzung um sechs Monate.

Die tariflichen Gehälter sind während der Ausbildungsjahre gestaffelt. Azubis steigen im ersten Jahr mit etwa 876 Euro monatlich ein. Im zweiten Jahr folgt eine Erhöhung auf 937 Euro, im dritten Jahr verdienen Altenpfleger-Azubis knapp 1038 Euro pro Monat.

Auch hier gilt: In privaten Einrichtungen fällt das Gehalt oft geringer aus oder ist Verhandlungssache. Als examinierter Altenpfleger liegt das tarifliche Gehalt bei 2400 - 2500 Euro pro Monat.

Nach oben ist Luft

Mit Fortbildungen zur Pflegedienstleitung oder anderen Spezialisierungen wie zum Beispiel spezielle Wundpflege können leitende oder beratende Positionen eingenommen werden. Ein Gehalt von 30.000 bis 35.000 Euro brutto jährlich ist damit durchaus erreichbar. Altenpfleger können sich auch im Rahmen eines privaten Pflegedienstes selbstständig machen.

Die Weiterbildungen im Detail

Mit einer Weiterbildung zur sogenannten Pflegedienstleitung wird man sozusagen der Chef über die Pflegemitarbeiter, erstellt auch Dienstpläne und ist direkter Vorgesetzter. Neben einem größeren Verantwortungs- und Tätigkeitsbereich darf man sich nach einer solchen Weiterbildung in aller Regel auch über eine lohnenswerte Gehaltssteigerung freuen.

Mit einer Weiterbildung zum Lehrer, speziell für Pflegeberufe, darf man in diesem Bereich auch Auszubildende an einer Schule mit ausbilden.

Als Fachpfleger hat man ganz besondere und spezielle Kenntnisse in einem fachspezifischen Bereich. So kann sich ein Altenpfleger zum Beispiel im Bereich der Gerontopsychiatrie weiterbilden. Auch eine solche fachspezifische Fortbildung macht sich meistens auf dem Gehaltszettel durchaus positiv bemerkbar.

Auch ein Studium stellt noch eine Fortbildungsoption für die Pflegefachkraft dar. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, aus denen der Altenpfleger die für sich am geeignetste heraussuchen kann. Mit einem zusätzlichen Studium vervielfachen sich natürlich auch die Möglichkeiten der Karrierewege.

 

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Das könnte Sie auch interessieren