Das Gehalt als Altenpfleger

Aktualisiert am 10.11.2021 16:58 von Martina Laura Emter

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über alle uns vorliegenden Gehaltsdaten für den Beruf Altenpfleger bzw. Altenpflegerin. Alle ermittelten Werte stammen aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank und werden in einem Durchschnittswert dargestellt.

Brutto Gehalt als Altenpfleger/ Altenpflegerin

Beruf Altenpfleger/ Altenpflegerin
Monatliches Bruttogehalt 2.539,81€
Jährliches Bruttogehalt 30.477,71€

Im bundesweiten Schnitt verdient man als Altenpfleger oder Altenpflegerin in Deutschland ein monatliches Bruttogehalt von 2.539,81€. Das ergibt umgerechnet einen Stundenlohn von 15,03€ und ein Jahresgehalt von 30.477,71€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gehalt nach Träger
  2. Infos zu Ausbildung und Ausbildungsgehalt
  3. Weiterbildungsmöglichkeiten
  4. Weitere Gehälter vergleichen
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Unterschiede bei öffentlichen und privaten Trägern

Bei Arbeitgebern der öffentlichen Hand, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeheimen in kommunaler Trägerschaft, werden die Gehälter über Tarifverträge wie dem TVÖD berechnet. Das Gehalt in der Altenpflege wird bei privaten Arbeitgebern hingegen in der Regel über einen Haustarif geregelt.

Im derzeit umkämpften Markt für Fachkräfte in der Pflege ist zwar mit steigenden Gehältern zu rechnen, Einrichtungen privater Träger zahlen in der Regel aber meist weniger als kommunale Arbeitgeber. Allerdings sind private Träger freier in der Vergabe anderer Benefits, wie zum Beispiel Angeboten aus dem Gesundheitsmanagement und flexibler Arbeitszeiten.

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Die Ausbildung zum Altenpfleger und das Ausbildungsgehalt

Wer Altenpfleger werden möchte, sollte psychisch und physisch belastbar sein, denn einfach ist diese Arbeit nicht. Der Beruf Altenpfleger lässt sich über eine dreijährige Ausbildung erlernen.

In Berufsschule und Ausbildungsbetrieb lernt der Azubi alle notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten, die er für die ordentliche und verantwortungsvolle Berufsausübung benötigt.

Die praktische Ausbildungsinhalte werden je nach Ausbildungsstätte in unterschiedlichen Stationen von Altenpflegeheimen oder im Rahmen eines ambulanten Pflegedienstes vermittelt.

Der theoretische Anteil wird an einer Berufsschule gelehrt. Mit soliden Noten, besteht zudem die Möglichkeit einer Ausbildungsverkürzung um sechs Monate.

Was verdienen Altenpfleger während der Ausbildung?

Die tariflichen Gehälter sind während der Ausbildungsjahre gestaffelt. Azubis steigen im ersten Jahr mit durchschnittlich 1.150 Euro monatlich ein. Im zweiten Jahr folgt eine Erhöhung auf 1.200 Euro. Im dritten Jahr verdienen Altenpfleger-Azubis knapp 1.300 Euro pro Monat.

In privaten Einrichtungen fällt das Gehalt während der Ausbildungoft geringer aus oder ist Verhandlungssache. Als examinierter Altenpfleger nach der Ausbildung liegt das tarifliche Gehalt bei 2.400 bis 2.700 Euro pro Monat.

Weiterbildung: Gehaltssteigerungen sind möglich

Mit Fortbildungen zur Pflegedienstleitung oder anderen Spezialisierungen wie zum Beispiel im Bereich spezielle Wundpflege können leitende oder beratende Positionen eingenommen werden. Ein Gehalt von 30.000 bis 35.000 Euro brutto jährlich ist damit durchaus erreichbar.

Altenpfleger können sich auch im Rahmen eines privaten Pflegedienstes selbstständig machen.

Pflegedienstleitung

Mit einer Weiterbildung zur sogenannten Pflegedienstleitung übernimmt man die Führungsposition über die Pflegemitarbeiter, erstellt Dienstpläne und ist direkter Vorgesetzter. Neben einem größeren Verantwortungs- und Tätigkeitsbereich darf man sich nach einer solchen Weiterbildung in aller Regel auch über eine lohnenswerte Gehaltssteigerung freuen.

Lehrer für Pflegeberufe

Mit einer Weiterbildung zum Lehrer speziell für Pflegeberufe, darf man in diesem Bereich auch Auszubildende an einer Schule mit ausbilden.

Fachpfleger

Als Fachpfleger hat man ganz besondere und spezielle Kenntnisse in einem fachspezifischen Bereich. So kann sich ein Altenpfleger zum Beispiel im Bereich der Gerontopsychiatrie weiterbilden. Auch eine solche fachspezifische Fortbildung macht sich meistens auf dem Gehaltszettel positiv bemerkbar.

Studium

Auch ein Studium stellt eine Fortbildungsoption für die Pflegefachkraft dar. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, aus denen ein Altenpfleger die für sich am geeignetste heraussuchen kann.

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Einzelnachweise & Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Altenpfleger/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BG821) Altenpflege

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