Gehalt Buchhalter

Brutto Gehalt als Buchhalter

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Buchhalter/ Buchhalterin 2.614,00€ 31.368,00€

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Buchhalter - Die wichtigsten Fakten

  • Die Buchhaltung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in einem Unternehmen.
  • Ein- und Ausgaben müssen nicht nur für die Steuererklärung akkurat erfasst werden. Geschäftsberichte und Bilanzen sind wichtige Grundlagen für unternehmerischen Entscheidungen.
  • Als kaufmännischer Angestellter erfasst der Buchhalter alle finanziellen Bewegungen im Unternehmen.
  • Zahlen und Berechnung stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit, doch darüber hinaus hat er das ganze Unternehmen mit all seinen Geschäftsbereichen im Blick.

Der Buchhalter als kaufmännischer Angestellter

  • Die Berufsbezeichnung 'Buchhalter' ist in Deutschland nicht geschützt, so dass sich prinzipiell jeder so nennen und als solcher tätig werden darf.

Dennoch ist für die Anstellung in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung als kaufmännischer Angestellter notwendig.

Darüber hinaus gibt es eine qualifizierte Weiterbildung zum 'geprüften Finanzbuchhalter', die meist durch ein besseres Gehalt bezahlt macht.

Während der Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten, die Grundlage für die Tätigkeit als Buchhalter, liegt das Gehalt je nach Lehrjahr zwischen 700 EUR und 900 EUR im Monat. Nach den Lehrjahren dürfen sich Berufseinsteiger über ein Gehalt von 20.000 EUR bis 26.000 EUR im Jahr freuen.

Mit wachsender Berufserfahrung steigt auch das Gehalt auf bis zu 38.000 EUR im Jahr.

Nicht jedes Unternehmen kann einen eigenen Buchhalter einstellen. Oft übernehmen Freiberufler die anfallenden Aufgaben.

Prinzipiell ist es möglich, als Freiberufler mehr zu verdienen als die angestellten Kollegen, doch gerade Berufseinsteiger sollten den großen Aufwand für die Kundenakquise und die Unsicherheit der freiberuflichen Beschäftigung nicht unterschätzen.

Die Ausbildung zum Buchhalter

Die Buchhaltung zählt zu den wichtigsten Aufgaben in einem Unternehmen. Wer den Beruf des Buchhalters ausüben will, kann dazu aber keine bestimmte Ausbildung machen.

Es handelt sich hierbei um eine Zusatzqualifikation und einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter.

Doch wie wird man Buchhalter, wenn man es nicht in einer Ausbildung erlernen kann?

Buchhaltung ist kein geschützter Ausbildungsberuf. Wer die speziellen Kenntnisse dieser Berufsgruppe erlernen will, benötigt zunächst einmal eine kaufmännische Ausbildung als Grundlage. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kann man schließlich eine Weiterbildung zum Buchhalter machen.

Auch viele Studenten der Wirtschaftswissenschaft interessieren sich für eine Anstellung im Bereich Buchhaltung. Die Weiterbildung ist meist berufsbegleitend und wird in den meisten Fällen vom Unternehmen unterstützt. Wer „auf eigene Faust“ Buchhalter werden will, muss die Kosten in der Regel selbst übernehmen.

Buchhalter-Seminare werden oft von der Industrie- und Handelskammer angeboten. Auch verschiedene Fernuniversitäten bieten diese Ausbildung an. Viele Einrichtungen stellen den Teilnehmern nach der Ausbildung ein Zeugnis zum „zertifizierten Bilanzbuchhalter“ aus. Neben der bereits genannten kaufmännischen Ausbildung muss man auch Charaktereigenschaften wie

  • Selbstständigkeit
  • Genauigkeit und
  • Fleiß

mitbringen, um diesen Beruf ausüben zu können.

Buchhalter wissen genau über die Finanzen ihres Unternehmens Bescheid und dürfen daher nie den Überblick verlieren. Zu den Aufgaben dieser Berufsgruppe gehören unter anderem:

  • Prüfung von Einnahmen und Ausgaben
  • Buchung von Einnahmen und Ausgaben

Das Gehalt eines Buchhalters ist abhängig von seinem Ausbildungsweg. Während gelernte Kaufmänner und Kauffrauen zwischen 1.700 und 2.300 Euro brutto verdienen, können sich studierte Buchhalter auf bis zu 4.000 Euro im Monat einstellen.

Verschiedene Weiterbildungen im Finanzbereich können das Einkommen zusätzlich steigern.

Weiterbildungsmöglichkeiten eines Buchhalters

Wer sich nach einer kaufmännischen Ausbildung oder einem Studium im Bereich Betriebswirtschaft für den Beruf des Buchhalters entscheidet, hat nicht nur einen angesehen und verantwortungsvollen Job, sondern auch perfekte Aufstiegschancen.

Buchhalter haben verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung – die sie auch unbedingt in Anspruch nehmen sollten. Denn mit dem Einstiegsgehalt muss man sich in diesem Beruf noch lange nicht zufrieden geben.

  • Viele gehen davon aus, dass man eine Ausbildung zum Buchhalter machen kann. Das ist jedoch falsch. Der Beruf an sich ist schon eine Weiterbildung, die in der Regel von Kaufmännern und –frauen gemacht wird.

Nach der Fortbildung zum Buchhalter hat man noch lange nicht das Ende der Karriere-Leiter erreicht. Wer sich als Buchhalter für eine erneute Weiterbildung interessiert, hat verschiedene Möglichkeiten.

Wer sich noch mehr auf dem Gebiet der Zahlen spezialisieren will, kann beispielsweise eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter machen und mit einem Zertifikat abschließen. Die Dauer dieser Weiterbildung ist abhängig von der verlangten Präsenzzeit der Anbieter.

Während viele Seminare berufsbegleitend stattfinden und dementsprechend länger dauern, werden andere in Vollzeit angeboten. Eine solche Fortbildung ist logischerweise schneller abgeschlossen.

Zeitlich noch flexibler als eine Weiterbildung ist ein Fernstudium zum Buchhalter. Wenn man sich dazu entschließt, kann man seine Weiterbildung ganz bequem von Zuhause aus selbst in die Hand nehmen. Der große Vorteil eines Fernstudiums: Man kann sich den Inhalten dann widmen, wenn man die Zeit und Lust dazu hat.

Statt die Schulbank zu drücken und sich zum Lernen zu zwingen, bestimmt man selbst, wann und wo man seinem Ziel, Buchhalter zu werden, näher kommt. Ein Fernstudium empfiehlt sich jedoch nur dann, wenn man den unbedingten Willen hat, sein Berufsziel zu erreichen. Da man keine festen Vorgaben hat, muss man sich permanent selbst motivieren, weiterzumachen – und das fällt vielen Menschen schwer.

Anbieter für Weiterbildungen und das Fernstudium im Bereich Buchhaltung sind unter anderem:
  • Industrie- und Handelskammern
  • Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)
  • Institut für Lernsysteme (ILS)

Wer im Zuge einer Weiterbildung zum Buchhalter nicht vom Arbeitgeber unterstützt wird, kann Hilfe bei der Agentur für Arbeit erbeten. Diese unterstützt Arbeitnehmer, die zum Buchhalter umschulen wollen finanziell, wenn sich dadurch ihre Chancen auf einen (besseren) Job erhöhen.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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