Gehalt Elektriker

Brutto Gehalt als Elektriker

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Elektriker/ Elektrikerin 2.581,34€ 30.976,05€

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GEHALTSCHECK

Elektriker - Die wichtigsten Fakten

  • Die Tätigkeit als Elektriker erfordert neben Fachwissen in den Bereichen Elektrik und Elektrotechnik auch viel technisches Verständnis und Geschick.
  • Als Elektriker/in ist man beispielsweise für die Wartung, Instandhaltung und Montage von elektrischen Geräten, automatisierten Systemen oder elektrotechnischen Anlagen zuständig. Einzelne Bauteile müssen regelmäßig überprüft, repariert und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
  • Zu den Aufgaben gehören zudem die Steuerung und Überwachung der Anlagensysteme. Es gibt viele Spezialisierungen für Elektriker, sowohl im Bereich Handwerk als auch in der Industrie.

Elektriker können in unterschiedlichen Bereichen tätig sein:

  • Elektroinstallation und Herstellung
  • Bauinstallation
  • Maschinenbau
  • Fahrzeugbau
  • Möbelindustrie
  • Papier und Druck
  • Textil und Bekleidung
  • Versorgung und Entsorgung

Elektriker, die im Bereich der Industrie tätig sind, bearbeiten und montieren mechanische Betriebsmittel. Sie halten die Systemanlagen instand und messen elektrische Systeme und prüfen diese auf ihre Sicherheit.

Im Handwerk gehören Elektriker zu den Arbeitnehmern, die einen durchschnittlichen Verdienst erzielen. Vor allem größere Firmen bezahlen ihre Angestellten nach Tarif und bieten in etwa ein monatliches Gehalt ab 1.200 Euro. Dies setzt allerdings voraus, dass der Arbeitnehmer nicht mehr als Geselle, sondern als Facharbeiter tätig ist. Ein Meister kann bis zu 2.500 Euro pro Monat verdienen.

Unterschiede im Gehalt nach Erfahrung

Die Erfahrung im Beruf wird beim Elektriker beim Gehalt belohnt. Der Berufseinsteiger, der im Handwerk als Geselle bezeichnet wird, verdient in Ostdeutschland nicht mehr als 1.300 Euro und in Westdeutschland in der Regel etwa 1.500 bis 2000 Euro.

Der Facharbeiter hat etwa 300 Euro pro Monat mehr, verdient in den neuen Bundesländern aber auch weitaus weniger als in den alten Bundesländern. Ein Elektrikermeister verfügt über die größte Erfahrung und verdient am meisten.

Kein bundeseinheitliches Gehalt für Elektriker

Thüringer und Sachsen verdienen als Elektriker am wenigsten. In Hessen, Hamburg und Baden-Württemberg ist das Jahresgehalt bis zu 8.000 Euro höher als in den verdienstschwächeren Bundesländern.

Nur der freiberufliche oder selbstständig tätige Elektriker kann seinen Stundenlohn frei bestimmen und so für ein leistungsgerechtes Gehalt sorgen. Zuschläge sind möglich, wenn eine Dienstleistung zum Beispiel im Notdienst und außerhalb der regulären Geschäftszeiten erbracht wird.

Die Betriebsgröße beeinflusst den Verdienst

Kleine und mittelständische Unternehmen zahlen im Handwerk ein höheres Gehalt als große Firmen. Daher verdient ein Elektriker in einem Familienbetrieb häufig besser, als es in einem renommierten Unternehmen mit zahlreichen Standorten der Fall ist.

Die Ausbildung zum Elektriker

Wer sich für Stromerzeugnisse aller Art, Leitungen diesbezüglich und Steckdosen interessiert, für den wäre vielleicht ja eine Ausbildung zum Elektriker genau der richtige Berufsweg.

Bei den zu erlernenden Fertigkeiten geht es bei weitem um mehr, als nur darum eine Steckdose in die Wand zu bekommen.

Sehr vielfältige Möglichkeiten der Ausbildungsspezialisierung bieten sich dem Elektriker hierbei an. Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von rund dreieinhalb Jahren.

Wer sich für eine Ausbildung zum Elektriker interessiert, der sollte sich im Vorfeld zunächst einmal überlegen, ob er denn generell über die passenden und wichtigen Grundvoraussetzungen hierfür verfügt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Gute Kenntnisse in Mathematik
  • Gute handwerkliche Fähigkeiten
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfältigkeit
  • Physikalische Kenntnisse
  • Fähigkeit Technische Vorgänge richtig zu verstehen

Wer das bejahen kann, der kann auch schon loslegen und sich für eine Ausbildung zum Elektriker bewerben. Diese erstreckt sich dann über in etwa dreieinhalb Jahre und wird zum einen Teil an einer Berufsschule absolviert und zum anderen Teil im jeweiligen Ausbildungsbetrieb.

Hierbei lernt der Auszubildende alle für seinen späteren Beruf notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse.

Als Elektriker kann man, im Vergleich zu anderen handwerklichen Berufen, mit einem relativ guten Einstiegsgehalt rechnen. Die Ausbildung kann sich auf verschiedene Fachrichtungen spezialisieren, darunter beispielsweise die Fachrichtung Automatisierungstechnik. Außerdem gibt es Elektriker für Betriebstechnik, für Energie- und Gebäudetechnik sowie für Informations- und Telekommunikationstechnik.

Die Ausbildung dauert in der Regel aber immer dreieinhalb Jahre. Erforderlich ist in den meisten Fällen die mittlere Reife. Das Einstiegsgehalt im ersten Ausbildungsjahr kann je nach Bundesland, Branche und der Art sowie Größe des Unternehmens variieren, beläuft sich in der Regel aber auf etwa 798 bis 804 Euro Brutto.

In den folgenden Ausbildungsjahren steigt das Gehalt stetig an:
  • Zweites Ausbildungsjahr -> etwa 845 bis 849 Euro
  • Drittes Ausbildungsjahr -> bis zu 912 Euro
  • Viertes Ausbildungsjahr -> bis zu 970 Euro

Nach der Ausbildung kann man mit einem Einstiegsgehalt von 1.500 bis zu 2.000 Euro Brutto rechnen.

Als Elektriker hat man verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung. Zu den gängigsten zählen:

  • Lehrgänge zur Qualifizierung
  • Eine Ausbildung zum Ausbilder
  • Weiterbildung zum Meister
  • Fortbildung zum Techniker
  • Gründung einer eigenen Existenz

Wer beispielsweise Ausbilder wird, der hat die Berechtigung selbst eigene Lehrlinge auszubilden.

Der Meister, ist einer der am häufigsten absolvierten Weiterbildungen als Elektriker. Er öffnet nicht nur erste Türen zu diversen Führungspositionen, sondern bringt die Lizenz, um als Ausbilder tätig werden zu dürfen, gleich mit.

Der Techniker leitet häufig Teams und hat auch eine tiefergehende umfassende Weiterbildung absolviert, die sich in aller Regel sehr positiv auf die weitere Karriere und auch das monatliche spätere Gehalt auswirkt.

Wem das alles nicht reicht, der kann sich auch beispielsweise nach bestandener Meisterprüfung als Elektriker Meister selbstständig machen und damit seine eigene Existenz gründen.

Das hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass man sodann sein eigener Chef ist und selbst alle Entscheidungen treffen kann. Natürlich steigt damit auch die Verantwortung an, dessen sollte sich der Elektriker im Vorfeld bewusst sein. Als selbstständiger Elektriker ist man selbst dafür verantwortlich, wie hoch das monatliche Gehalt ausfällt.

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