Das Gehalt als Heizungsmonteur

Aktualisiert am 13.10.2021 16:23 von Melanie Vahland

Der Heizungsmonteur installiert Heizungs- und Lüftungsanlagen und wartet diese von Zeit und Zeit. Er arbeitet vor allem in Handwerksfirmen, aber auch in Servicebetrieben und Handwerkerabteilungen.

Brutto Gehalt als Heizungsmonteur

Beruf Heizungsmonteur/ Heizungsmonteurin
Monatliches Bruttogehalt 2.869,22€
Jährliches Bruttogehalt 34.430,61€

Heizungsmonteure können im Schnitt von einem Bruttomonatsgehalt in Höhe von 2.869,22€ ausgehen. Das jährliche Gehalt liegt also bei 34.430,61€ brutto im Durchschnitt. In der Stunde verdient der durchschnittliche Heizungsmonteur ca. 16,98€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Der Beruf Heizungsmonteur
  2. Aufgaben als Heizungsmonteur
  3. Ausbildung zum Heizungsmonteur
  4. Details zur Ausbildung
  5. Das Ausbildungsgehalt
  6. Verdienstmöglichkeiten als Heizungsmonteur
  7. Weiterbildungen in diesem Berufszweig
  8. Zusatzverdienste durch Prämien
  9. Verdienen Sie als Heizungsmonteur genug?
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Der Beruf Heizungsmonteur

Der Beruf Heizungsmonteur entstand in Zusammenhang mit der Entwicklung von Warmwasserheizungen. Heutzutage ist der Heizungsmonteur aber nicht mehr nur für die Wärmeversorgung verantwortlich. Sein Tätigkeitsprofil überschneidet sich auch mit der Klimatechnik, der Warmwasserversorgung und dem allgemeinen Rohrleitungsbau.

Zudem ist ein Heizungsmonteur gleichzeitig auch in gewissem Umfang ein Elektroniker, da es heute innovative Heizungsanlagen gibt, die intelligente Regelungstechnik und energiesparende Brennwertsysteme enthalten, mit denen sich der Heizungsmonteur ebenfalls auskennen muss.

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Aufgaben als Heizungsmonteur

Zu den Hauptaufgaben eines Heizungsmonteurs gehören folgende Tätigkeiten:

  • Kundenberatung
  • Planung und Konzeption von technischen Anlagen
  • Angebotserstellung
  • Installation von Heizungsanlagen
  • Wartung und Reparatur von Heizungsanlagen

Die Ausbildung zum Heizungsmonteur

Um als Heizungsmonteur arbeiten zu können, muss zunächst eine Ausbildung im Beruf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik absolviert werden. Für diese Ausbildung benötigt man mindestens die mittlere Reife.

Weitere Voraussetzungen für diese Ausbildung sind:

  • körperliche Fitness (in diesem Beruf ist Baustellenarbeit bis zu zehn Stunden täglich möglich)
  • die Bereitschaft, wochenlange Auswärtsmontagen zu absolvieren
  • gute Noten in Mathematik und Physik
  • ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

Details zur Ausbildung

Die 3,5-jährige Ausbildung erfolgt in der Regel in einem Handwerksbetrieb. Die Ausbildung in der Handwerksabteilung eines Großbetriebes ist jedoch ebenfalls möglich. Berufsbegleitend absolviert man Zusatzausbildungen in den zentralen Lehrwerkstätten der Handwerkskammern.

Um die Ausbildung als Heizungsmonteur abzuschließen, legt man eine theoretische und praktische Gesellenprüfung ab. Nach der Ausbildung erhält der Heizungsmonteur dann zuerst ein Einstiegsgehalt, das sich im Laufe der Zeit erhöhen kann.

Das Ausbildungsgehalt

Während der Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik verdienen angehende Heizungsmonteure im Durchschnitt:

  1. Ausbildungsjahr: 585 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 690 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 790 Euro
  4. Ausbildungsjahr: 819 Euro

Unterschiedliche Verdienstmöglichkeiten als Heizungsmonteur

Da dem Heizungsmonteur verschiedene Aufgaben wie Gas- und Wasserinstallationen sowie Arbeiten im Bereich von Heizungs- und Klimatechnik übertragen werden und er zum Beispiel komplexe Anlagen planen muss, erhält der Angestellte ein seiner Tätigkeit angepasstes Gehalt.

Ein Heizungsmonteur verdient durchschnittlich 34.000 Euro brutto pro Jahr. Das Gehalt ist unter anderem davon abhängig in welchem Bundesland er arbeitet. Wer in Schleswig-Holstein als Heizungsmonteur arbeitet, verdient nur etwa 20.000 Euro brutto jährlich, wer diesen Beruf hingegen in Bayern ausübt, erhält ein Gehalt von bis zu 36.000 Euro pro Jahr.

Weiterbildungen in diesem Berufszweig

Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, an Weiterbildungen teilzunehmen, um das Gehalt dauerhaft zu erhöhen. Man kann sich beispielsweise zum Sachverständigen weiterbilden lassen.

Weiterbildungen sind auch in speziellen Bereichen des Berufsbildes möglich, beispielsweise zum Kesselwärter. Hierdurch erweitern Heizungsmonteure ihre Qualifikationen und dürfen ein entsprechend höheres Gehalt erwarten.

Man kann zum Beispiel auch eine berufsbegleitende Ausbildung zum Techniker oder Vorarbeiter absolvieren. Oder man gründet seine eigene Firma, nachdem man sich zum Heizungbaumeister weitergebildet hat.

Eine weitere Qualifizierungsmöglichkeit bietet ein nachträgliches Studium zum Ingenieur der Heizungstechnik.

Zusatzverdienste durch Prämien

In manchen Unternehmen werden Prämien für gute Arbeit gezahlt, sodass Heizungsmonteure die Möglichkeit haben, ihren Verdienst noch zu erhöhen.

Wofür die Prämien im Einzelfall gezahlt werden, hängt vom individuellen Unternehmen ab und kann sich unterscheiden. Prämien sind jedoch grundsätzlich kein fester Bestandteil des Gehaltes eines Heizungsmonteurs.

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

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