Gehalt Medizinische Fachangestellte (MFA)

Brutto Gehalt als Medizinische Fachangestellte

Beruf Medizinischer Fachangestellter/ Medizinische Fachangestellte (MFA)
Monatliches Bruttogehalt 1.891,98€
Jährliches Bruttogehalt 22.703,76€

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GEHALTSCHECK

Medizinische Fachangestellte - Die wichtigsten Fakten

  • Eine Medizinische Fachangestellte - kurz MFA - ist in erster Linie als Hilfskraft für Ärzte tätig, in Krankenhäusern ebenso wie in Fachpraxen.
  • Das Gehalt Medizinischer Fachangestellter unterliegt dabei tariflichen Regelungen, wodurch dieser Beruf ein gewisses Maß an finanzieller Sicherheit mit sich bringt.
  • Dabei erhalten angehende MFA bereits in der Ausbildung eine grundsolide Vergütung, die über der vieler anderer Ausbildungsgänge steht.
  • Durch Weiterbildungsmaßnahmen und Berufserfahrung erhöht sich das Gehalt von Medizinischen Fachangestellten weiter. Ebenso gibt es Prämien in bestimmten medizinischen Einrichtungen, etwa für Überstunden oder Arbeitsstunden an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten.

Das Gehalt als Medizinische Fachangestellte im Überblick

Die Ausbildungsvergütung ist tariflich geregelt

In der Lehre erhält der Auszubildende im ersten Jahr 610 Euro, im zweiten Jahr 650 Euro und im finalen Jahr 700 Euro Vergütung.

Da die Ausbildungsvergütung bundesweit einheitlich und tariflich festgeschrieben ist, können Azubis in ganz Deutschland mit dieser Vergütungsstruktur rechnen.

Das Gehalt nach der Ausbildung

Das Einstiegsgehalt, das eine Medizinische Fachangestellte erhält, liegt zwischen 1600 und 1800 Euro Brutto monatlich, abhängig von der jeweiligen Facheinrichtung und dem Bundesland.

In den Ostländern tendiert das Gehalt in den ersten Berufsjahren gegen 1600 Euro, in den süddeutschen Ländern können MFA mit einem Gehalt von 1.800 Euro Brutto pro Monat rechnen.

Zusatzverdienste und Gehaltsentwicklung

Wer als Medizinische Fachangestellte bereits seit zehn Jahren tätig ist, kann mit einem höheren Gehalt rechnen, vergleichsweise zehn bis 15 Prozent mehr im Vergleich zu den Anfangsjahren.

Zudem gibt es Gehaltszuschläge für Arbeitsstunden an Wochenenden, in der Nacht und an Feiertagen sowie Prämien für absolvierte Weiterbildungen, die ebenfalls für eine langfristige Gehaltserhöhung sorgen.

Details zur Ausbildung als Medizinische Fachangestellte

Tägliche Herausforderungen, ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, welches vorausgesetzt wird, und das Wissen, an jedem einzelnen Arbeitstag etwas Gutes für andere zu tun. All das prägt den Beruf als Medizinische Fachangestellte.

  • Eine Medizinische Fachangestellte übernimmt im beruflichen Alltag viele Aufgaben. Neben der Betreuung von Patienten und allgemeinen Verwaltungsaufgaben ist auch die Arbeit im Labor fester Bestandteil des beruflichen Alltages.

Im Zuge der dreijährigen Ausbildung als Medizinische Fachangestellter (im Volksmund auch gerne als Arzthelferin bezeichnet) erlernen Auszubildende alle für ihren beruflichen Alltag nötigen Vorgänge und Prozedere. Empfohlen für alle angehenden Medizinischen Fachangestellten ist ein mittlerer Schulabschluss.

Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer staatlich anerkannten Prüfung, die einen theoretischen wie auch praktischen Test beinhaltet und mit einem ca. 15 Minuten langen Fachgespräch beendet wird.

Die Voraussetzungen der Ausbildung in der Übersicht:

Um eine Ausbildung als Medizinischer Fachangestellte beginnen zu können, muss man grundsätzlich, neben dem Wunsch erkrankten Menschen zu helfen, noch einiges Weitere erfüllen.

Da das Berufsbild allem voran wegen der beständigen Verdienstaussichten in Deutschland seit vielen Jahren sehr beliebt ist, ist es für Ausbildungssuchende nicht immer leicht, eine passende Ausbildungsstelle zu finden.

Ganz gleich, ob am Empfang, im Sprechzimmer oder im Labor, als Medizinische Fachangestellte muss man die zahlreichen Herausforderungen im Alltag meistern und dabei immer ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Flexibilität an den Tag legen.

Der angehende Azubi braucht:
  • zumindest einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss)
  • eine hohe soziale Kompetenz sowie ein hohes Maß an Selbstständigkeit
  • einen Ausbildungsplatz für die 3-jährige Berufsausbildung

Gute Noten, ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und ein wenig Glück sind also nötig, um eine der beliebten Ausbildungsstellen zu finden und somit den Beruf im Zuge einer dreijährigen Ausbildung mit der Abschlussprüfung zur staatlich anerkannten Medizinischen Fachangestellten beenden zu können.

Allem voran stehen der korrekte Umgang mit Patienten sowie die Verwaltung des Praxisalltages im Fokus der Ausbildung, da eine Medizinische Fachangestellte nicht nur dem Arzt bei Behandlungen assistiert, sondern auch dessen Praxis verwaltet, Termine zu koordinieren hat und im Labor wichtige Untersuchungen und Auswertungen vorzunehmen hat.

Wie kann sich eine Medizinische Fachangestellte weiterbilden?

Als Medizinische Fachangestellte mögen tägliche Routinen bestehen, doch die Betreuung von Patienten, die Verwaltung des Praxisalltages sowie die Auswertung wichtiger Proben im Labor erfordern viel Fachwissen und eine beständige Weiterbildung.

Grundsätzlich bietet der Berufszweig der Medizinischen Fachangestellten eine schier unüberblickbare Vielfalt an möglichen Weiterbildungen.

Die komplexe und umfassende Ausbildung ermöglicht es zum einen, eine Spezialisierung zu wählen und somit die Weiterbildung beispielsweise zur OP-Assistenz oder aber weiterführende Ausbildungen hin zur Fachwirtin oder Betriebswirtin zu absolvieren.

Mögliche Weiterbildungsmaßnahmen in der Übersicht:

  • die Spezialisierung (zum Beispiel OP-Assistenz)
  • die Vertiefung von bestehendem Fachwissen
  • die Weiterbildung zur Betriebswirtin oder Fachwirtin
  • Die Weiterbildung in Form der Spezialisierung zur OP-Assistenz stellt für viele Fachangestellte die optimale Weiterbildungsmaßnahme für den beruflichen Alltag dar, denn so wird gewährleistet, dass operative Eingriffe in der Praxis begleitet werden können.

So manches Mal ist jedoch auch ein angestrebter Wechsel in eine Fachklinik der Grund, warum eine Medizinische Fachangestellte die umfassende Weiterbildung in diese Richtung beginnt.

Warum sollte eine Medizinischer Fachangestellte eine Weiterbildungsmaßnahme überhaupt beginnen? Welche Karriereziele eröffnen sich danach und wie wirkt sich die nicht selten über viele Monate hinweg erfolgte Weiterbildung auf das Einkommen aus?

  • Grundsätzlich ist eine Weiterbildungsmaßnahme im Gesundheitswesen immer eine lohnende Investition in die eigene Zukunft. Denn allem voran mit Hinblick auf den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ergeben sich aufgrund der zahlreichen Weiterbildungsmaßnahmen viele Karriereaussichten, die allein durch eine Ausbildung als Medizinischer Fachangestellte nicht erreicht werden können.

Doch auch für die Umsetzung neuer und moderner Behandlungstechniken ist eine weiterführende Bildung als Medizinische Fachangestellte unerlässlich.

Denn die Medizin verharrt nicht und so müssen Ärzte wie auch deren Mitarbeiter immer am Puls der Zeit bleiben, um ihren Patienten eine bestmögliche und umfassende Behandlung ermöglichen zu können.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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