Beruf Pastor/ Pastorin
Monatliches Bruttogehalt 3.153,42€
Jährliches Bruttogehalt 37.841,01€

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Was macht ein Pastor?

Ein Pastor oder eine Pastorin sind Leiter einer christlichen Kirche. Pastoren werden oftmals auch als Pfarrer betitelt. Die Berufsbezeichnung des Pastors gilt sowohl für katholische und protestantische Gemeinden. Allerdings sind Pastorinnen nur in der evangelischen Kirche anzutreffen.

Pastoren haben in erster Linie die Aufgabe, sich um die Seelsorge der Gemeinde zu kümmern. Sie leiten und bereiten den Gottesdienst vor und sind für weitere Aufgabenbereiche innerhalb der Kirche zuständig.

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Die Kirche bezahlt ihre Pastoren und Pastorinnen nach den Besoldungsstufen wie es bei Beamten der Fall ist. Zu Beginn der Laufzeit wird ein Pastor in die Besoldungsstufe A13 eingeteilt, diese entspricht ungefähr einem Grundgehalt von 4.200 Euro. Der Verdienst kann allerdings stark varrieren, da er durch verschiedene Zulagen ergänzt werden kann.
Die Zulagen können durch die Berufserfahrung und den familiären Hintergrund beeinflusst werden.

  • Bruttogrundgehaltssätze monatlich:
    Besoldungsgruppe A 13, Stufe 1: € 4.279
    Besoldungsgruppe A 13, Stufe 8: € 5.501

Innerhalb der Besoldungsgruppen existieren unterschiedliche Stufen, die nach gewisser Zeit automatisch erreicht werden, sodass nach festgelegter Zeit, das Gehalt erhöht wird.

Das durchschnittliche Gehalt für einen erfahrenen Pfarrer liegt in der Lohnstufe A14.

Aufgaben eines Pastors

Pastoren und Pastorinnen sind für eine Vielfalt an Aufgaben zuständig. Sie dienen als Ansprechpartner und Seelsorger der Gemeinde. Sie leiten und bereiten die Gottesdienste vor und erledigen weitere organisatorische Arbeiten innerhalb der Kirche.

Die Aufgaben des Pastors auf einen Blick:

  • Leitung und Vorbereitung von Gemeindeveranstaltungen
  • Gottesdienste gestalten und leiten
  • Hausbesuche von Gemeindemitgliedern bei Krankheit oder Lebens- bzw. Eheberatung
  • Sterbebegleitung
  • Beerdigungen, Taufen, Konfirmationen, Kommunionen, Trauungen
  • schulischer Unterricht
  • Personalverwaltung und Haushaltsplanung der Kirche
  • Ein Pastor hat keine geregelten Arbeitszeiten. Er befindet sich immer in Bereitschaft, um den Gemeindemitgliedern in schwierigen Situationen beistehen zu können.

Ausbildung zum Pastor

Eine klassische Ausbildung zum Pastor gibt es nicht. Wer diesen Beruf anstrebt, kommt um ein Theologiestudium nicht herum. Erst im Anschluss an das Studium erfolgt die abschließende Ausbildung zum Pastor.

WerdegangAusbildungsdauer
Theologiestudiumca. 9 Semester
Vikariat / Referendariatca. 2,5 Jahre
Probedienst2 Jahre
Ordination3 Monate

Weiterbildungsmöglichkeiten als Pastor

Möchte man sich als Pastor oder Pastorin weiterbilden, gibt es mehrere Weiterbildungs- oder Spezialisierungsmöglichkeiten:

Im Abschluss der langjährigen Ausbildung zum Pastor kann eine akademische Karriere angestrebt werden:

Beispielsweise können Pastoren und Pastorinnen einen Doktortitel im Fach Theologie erlangen. Sie können dann als an der Universität als Theologieprofessoren lehren.

Ein weiterführendes Lehramtsstudium befähigt zur Tätigkeit als Relgionslehrer an Primar- oder weiterführenden Schulen.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Pastoren auf einen Blick:

  • Professor/ Professorin im Studienfach Theologie
  • Relgionslehrer/in

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Einzelnachweise und Quellen

  1. Fachinformationssystem Kirchenrecht: Pfarrerbesoldungsgesetz
  2. Bundesagentur für Arbeit: Evangelische/r Pfarrer/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.

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