Mit dem Kinderfreiberagrechner können Sie schnell und einfach ermitteln, ob sich für Sie das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag lohnt. Alles, was Sie dazu angeben müssen, ist Ihr Jahresbruttolohn. Im zweiten Schritt wählen Sie aus, ob Sie verheiratet oder alleinerziehend sind. Danach müssen Sie nur noch angeben, wie viele Kinder Sie haben. Im letzten Schritt klicken Sie auf den Button "Berechnen" und schon erhalten Sie Ihr Ergebnis!

Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über die Unterschiede zwischen Kindergeld und Kinderfreibetrag erfahren möchten.


Auswirkungen der Steuerbegünstigung vom Kinderfreibetrag

  • Das Kindergeld erhöht steuerbefreit das eigene Einkommen. Obwohl man mehr verdient, muss man nicht mehr zahlen. Ein Rechenwerkzeug kann dabei helfen zu ermitteln, was persönlich vorteilhafter ist.

Das Video erklärt kurz an einem anschaulichen Rechenbeispiel, wann und wie sich der Kinderfreibetrag als Steuerbegünstigung lohnt.

Höhe des Kinderfreibetrag und des Kindergelds im Vergleich

KinderfreibetragKindergeld
7.428 Euro im Jahr 2018194 Euro monatlich für das erste und zweite Kind
200 Euro monatlich für das dritte Kind
225 Euro für das vierte und jedes weitere Kind

Die wichtigsten Fakten

Häufig gestellte Fragen zum Kinderfreibetrag Rechner

Es ist allerdings nicht gesagt, dass der Freibetrag unbedingt günstiger ist. Vermutlich wäre das Kindergeld ratsamer. Dieses würde das eigene Einkommen um mindestens 194 Euro (Stand 2018) monatlich - also 2.280 Euro pro Jahr - erhöhen. Für das zusätzliche Einkommen muss keine Steuer bezahlt werden.

  • Ab dem 01.01.2018 erhalten Eltern in Deutschland pro Kind 194 Euro für das erste und das zweite Kind. Für das dritte Kind sind es 200 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind je 225 Euro.

Es wird, wie angegeben, ausgezahlt. Im Übrigen ist die Höhe des Kindergeldes so bemessen, dass es einen erheblichen Beitrag zur Gesamtsumme des Existenzminimums ausmacht.

Es wird ohne Einbeziehung des Einkommens der Eltern gezahlt und steht nicht den Kindern selbst, sondern nur den Erziehungsberechtigten zu. In der Regel wird es bis zum Erreichen des 18. Lebensjahr eines Kindes an die Eltern ausgezahlt.

Zwar wird das Kindergeld nicht versteuert, allerdings fällt der Freibetrag im Gegenzug weg. Die Person aus dem Beispiel müsste 2018 jetzt 6.000 Euro (15.000 - 9.000 Euro) versteuern.

Tatsächlich ist der zu versteuernde Betrag sogar noch einmal kleiner, da noch Dinge wie der Sparerpauschbetrag oder die Vorsorgepauschale abgezogen werden dürfen.

Die steuerliche Belastung liegt also deutlich unter den 2280 Euro, die man als Kindergeld bekommen würde. In diesem Fall ist dies finanziell deutlich lukrativer. Das Tool hilft einem dabei, die diesbezügliche Entscheidung zu treffen.

Die Bedienung des Rechners ist denkbar einfach. Es werden keinerlei personenbezogene Daten abgefragt.

Es gilt lediglich, dass man anonym seine Einkünfte sowie die Zahl der Kinder und einige weitere Werte, die für die Berechnungen unabdingbar sind, eintragen sollte, damit das Tool tatsächlich helfen kann.

Alle Personen, die sich unsicher sind, ob Sie das Kindergeld erhalten möchten oder doch lieber den Kinderfreibetrag wählen sollen. Zudem ist das Tool sehr nützlich, um eine Gegenüberstellung der beiden Optionen zu bekommen. Das Ergebnis berechnet nämlich das jährliche Kindergeld im Vergleich zum jährlichen Steuerunterschied mit dem Freibetrag. So können Sie sogar im Detail erfahren, wie groß der finanzielle Unterschied zwischen Kinderfreibetrag und Kindergeld ist.
Es gibt eine Faustregel: Hat man ein Kind, dann ist das Kindergeld in der Regel bis zu einem Einkommen von 30.000 Euro als Einzelperson günstiger. Ab dann erweist sich der Freibetrag als vorteilhafter. Personen, die in etwa so viel verdienen, sollten den Rechner auf jeden Fall benutzen.

Einzelnachweise und Quellen


  1. Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend:  Freibeträge für Kinder
  2. Bundesfinanzministerium: *Steuerliche Entlastungen für Arbeitnehmer, Familien und Alleinerziehende