Urlaubsanspruch

Gesetzlicher Urlaubsanspruch - diesen Ausdruck finden viele Personen in ihren Arbeitsverträgen, wenn sie diese unterzeichnen.

Der Arbeitgeber möchte also nur so viele Tage pro Jahr freigeben, wie er von Staats wegen auch muss.

Das Problem dabei: Oft wissen die neuen Arbeitnehmer gar nicht, was gesetzlicher Urlaubsanspruch für sie eigentlich konkret bedeutet.

Die folgenden Ausführungen helfen dabei, sich nicht täuschen zu lassen.

Welchen Umfang hat der gesetzliche Urlaubsanspruch?

Gesetzlicher Urlaubsanspruch bedeutet für die meisten Menschen, dass diese pro Jahr entweder 24 oder 20 Tage Urlaub nehmen dürfen.

Personen, die sechs Tage die Woche arbeiten, erhalten die 24 Tage. Fünf-Tage-pro-Woche-Jobber müssen sich mit 20 Tagen begnügen.

Wie wird der gesetzliche Urlaubsanspruch berechnet?

Ausgangspunkt der Berechnung ist eine Arbeitswoche mit sechs Werktagen. Bei diesen handelt es sich also um alle Tage außer Sonn- und Feiertagen.

Der gesetzliche Mindesturlaub von 24 Tagen ist folglich gleichbedeutend mit vier Wochen Urlaub. Diese sind für jeden Arbeitnehmer der gesetzliche Mindestanspruch.

Gesetzlicher Urlaubsanspruch: Berechnungsformel

X (Zahl der Werktage, die pro Woche gearbeitet werden) * 4 (für die Wochen)

Wer fünf Tage pro Woche arbeitet, hat folglich einen Anspruch auf 20 Tage. Bei drei Tagen sind es hingegen nur zwölf. Die Formel garantiert für die Gleichheit der Zahl der Wochen, die man seinen Arbeitsplatz nicht aufsuchen muss.

Die Rechtsgrundlage für den gesetzlichen Urlaubsanspruch

Der Anspruch auf Urlaub wird § 3 I Bundesurlaubsgesetz (BurlG) geregelt.

Es lohnt sich, hier noch ein bisschen weiterzulesen, da anschließend noch die Definition für den Werktag folgt und die obige Beispielrechnung ausführlich erläutert wird.

Der gesetzliche Anspruch auf Urlaub nach einem Monat Arbeit

Beginnt das eigene Arbeitsjahr zum 1.Januar, so hat man zum 1.Juli den vollen Anspruch auf Urlaub erworben.

Jeden Monat vorher erwirbt man ein Zwölftel des Anspruchs.

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