Für alle gemeldeten Personen, die zum Todeszeitpunkt im jeweiligen Amtsgerichtsbezirk gewohnt haben, gilt, dass sie der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Helmstedt in diesem Bereich unterstellt sind.

Das Nachlassgericht Helmstedt nimmt Nachlassschreiben von Personen in Verwahrung. Die Angehörigen des Verstorbenen können hier die Ausstellung eines Erbscheins beantragen.

Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Helmstedt ist in bestimmten Fällen nicht zuständig. Soll ein Erbe ausgeschlagen werden, kann die Person diesen Erbausschlag im Bezirk des Wohnorts einreichen und durchführen lassen.

Die notwendigen Unterlagen werden von dort vom jeweiligen zuständigen Sachbearbeiter in öffentlich beglaubigter Form an das zuständige Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Helmstedt - die Aufgaben in der Übersicht

Nachlassgericht Helmstedt

Zum großen Teil sind die verschiedenen Aufgaben des Nachlassgerichts Helmstedt gebührenpflichtig.

Zu den Aufgaben zählen:

  • Verfügungen im Todesfall
  • Verfügungseröffnung im Falle des Todes
  • Erteilen von Erbscheinen
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Erbenermittlung

Nachlassgericht Helmstedt - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Stobenstraße 5


38350 Helmstedt
Postfach 14 20


38334 Helmstedt

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Kontakt

Tel.-Nr.: 05351 12030
Fax-Nummer: 05351 120350
Homepage:

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Zusätzliche Aufgaben beim Amtsgericht Helmstedt

Neben Nachlassangelegenheiten, fallen verschiedene weitere Tätigkeiten in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Helmstedt. Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Strafverfahren
  • Zivilverfahren

Häufig gestellte Fragen zum Nachlassgericht Helmstedt

Der § 344 Abs. 7 FamFG legt fest, dass das Ausschlagen der Erbschaft auch am Amtsgericht des Erben erfolgen kann.

Die Weiterleitung erfolgt, damit eine gegebenfalls zeit- und kostenintensive Anreise in der Regel nicht erforderlich ist.

Ein Nachlassgericht ist dann für diesen Fall zuständig: Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg.

Das Nachlassgericht erteilt nur dann einen Erbschein, wenn ein Grund dafür vorliegt und daraufhin ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Wer diesen Antrag stellen kann, ist vom individuellen Erbfall abhängig. So können sowohl Alleinerben als auch Miterben, Nacherben, Ersatzerben oder der Testamentsvollstrecker für die Beantragung der Erbscheinerteilung in Frage kommen.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
buzer.de: § 343 - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) »
Gesetze im Internet: GVG § 23a »

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