Gehalt Sachbearbeiter

Brutto Gehalt als Sachbearbeiter

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Sachbearbeiter/ Sachbearbeiterin2.650,29€31.803,43€

Alle Details

Verdienen Sie als Sachbearbeiter genug?

GEHALTSCHECK

Sachbearbeiter - Die wichtigsten Fakten

  • Zwischen den Führungskräften und den Sekretärinnen stehen in jedem Unternehmen die Sachbearbeiter auf der hierarchischen Ebene.
  • Diese Sachbearbeiter sind für alle im Betrieb anfallenden administrativen Arbeiten zuständig, die ein gewisses Maß an Eigenständigkeit bei der Bearbeitung erfordern.

Das Gehalt als Sachbearbeiter im Überblick

Da der Beruf des Sacharbeiters keine eigenständige Ausbildung besitzt, sind unterschiedliche Zugangsberufe möglich, die sich auch auf die späteren Verdienstmöglichkeiten auswirken können.

Die Ausbildungsvergütung für einen angehenden Sachbearbeiter in der Übersicht:
  • 600 Euro bis 800 Euro brutto pro Monat im 1. Ausbildungsjahr
  • 649 Euro bis 899 Euro brutto pro Monat im 2. Ausbildungsjahr
  • 699 Euro bis 999 Euro brutto pro Monat im 3. Ausbildungsjahr

Die hier bezifferten Werte stellen nur den Durchschnitt dar und dienen zu einer ersten und groben Orientierung.

Das Gehalt eines Sachbearbeiters ist von folgenden Faktoren abhängig:

  1. Verantwortungsbereich
  2. Berufserfahrung
  3. Firmengröße

Das Gehalt liegt aber in der Regel zwischen 2.000 und 5.000 Euro.

  • Als durchschnittliches Einstiegsgehalt nach der Lehrzeit gelten Werte um die 1800 Euro bis 2500 Euro brutto als realistisch.

Die Ausbildung zum Sachbearbeiter

Möchte man im Beruf als Sachbearbeiter tätig werden, so muss man im Vorfeld eine diesbezügliche und zumeist kaufmännische Ausbildung absolviert haben.

Da der Beruf des Sacharbeiters keine eigenständige Ausbildung besitzt, sind unterschiedliche Zugangsberufe möglich, die sich auch auf die späteren Verdienstmöglichkeiten auswirken können.

Zu diesen Berufen gehören zum Beispiel:

Eine kaufmännische Ausbildung in diesem Bereich erstreckt sich in der Bundesrepublik über einen Zeitraum von in der Regel drei Jahren.
Während dieser Zeit besucht der angehende Sachbearbeiter zum einen eine hierfür geeignete Berufsschule und zum anderen seinen Ausbildungsbetrieb.

  • Streng genommen bezeichnet 'Sachbearbeiter' keinen Beruf, sondern nur eine berufliche Funktion.

Das Büro, der Computer, die dazugehörigen Geräte und dazu noch ein Stapel zu bearbeitenden Papiere. Das trifft am ehesten die Beschreibung der Tätigkeit als Sachbearbeiter.

Was er genau bearbeitet liegt natürlich an der jeweiligen Branche und Firma, wo er denn beschäftigt ist.

Sowohl in

  • Im- und Export
  • als auch in den Personalabteilungen
  • und allen anderen Bereichen

sind der Sachbearbeiter und die Sachbearbeiterin im Einsatz. Dazu benötigen sie Kompetenzen in Büroorganisation und betriebswirtschaftliche Kenntnisse.

Schwerpunkte im Rahmen der Ausbildung sind unter anderem:
  • Serienbrieferstellung
  • schriftliche Darstellung im Rahmen der Kommunikation online und per Brief
  • EDV Programme
  • verwaltungstechnische Fächer
  • Rechnungswesen

Von Sachbearbeitung sprechen Mitarbeiter in der Personalabteilung, wenn ein interner oder externer Vorgang komplett in einer Hand bearbeitet wird. Es können einfache und komplexe Vorgänge sein.

Im Unterschied zur Sekretärin ist der Arbeitnehmer in der Sachbearbeitung aber relativ frei, seine Vorgänge zu bearbeiten. Er entscheidet, in welchem Rhythmus zeitliche Vorgaben eingehalten werden. Eine Sekretärin arbeitet jeden Tag immer wieder nach Anweisung.

Aufgrund der größeren Selbständigkeit der Arbeitsweise ist das Gehalt in der Sachbearbeitung höher als im Sekretariat, daher sind diese Arbeitsplätze immer sehr begehrt. Doch auch viele Sekretärinnen bearbeiten heute Sachbearbeitungsvorgänge.

Das Gehalt des Sachbearbeiters genauer betrachtet

Das Gehalt eines Sachbearbeiters ist, wie viele andere Berufe, vor allem von drei Faktoren abhängig:

  1. Verantwortungsbereich
  2. Berufserfahrung
  3. Firmengröße

Das Gehalt kann natürlich auch je nach Betriebszugehörigkeit variieren.

Das Gehalt nach verschiedenen Einflussfaktoren

Mehr Verantwortung = mehr Geld

Die Faustregel lautet hier: Je größer der Aufgaben- und Verantwortungsbereich, der meistens automatisch mit der Berufserfahrung steigt, desto höher das Gehalt.

  • Je nach Aufgabe und Stellung innerhalb der Hierarchie kann ein Mitarbeiter, der in der Sachbearbeitung beschäftigt ist, zwischen 2.000 und 10.000 Euro verdienen.

Denn auch ein Personalleiter wird in vielen Betrieben im Arbeitsvertrag als Sachbearbeiter bezeichnet. In der Regel bewegt sich das Gehalt aber zwischen 2.000 und 5.000 Euro.

Die Erfahrung ist bares Geld wert

Genauso wie in vielen anderen Berufszweigen spielt auch hier die Berufserfahrung eine wichtige Rolle beim Gehalt. Zudem ist wichtig, wie lange der Sachbearbeiter oder die Sachbearbeiterin bereits im Unternehmen weilt.

Die folgende Tabelle zeigt jährliche Durchschnittsgehälter in brutto, abhängig von der Berufserfahrung:
0 - 2 Jahre28.000 - 31.000 Euro
3 - 5 Jahre31.000 - 38.000 Euro
6 - 9 Jahre36.000 - 41.000 Euro
10-15 Jahre40.000 - 46.000 Euro
+15 Jahre45.000 - 49.000 Euro

Männer verdienen in diesem Beruf bundesweit im Schnitt mehr als Frauen, nämlich 9 %.

Auch regionale Unterschiede machen sich bei den Gehältern bemerkbar: Im Westen Deutschlands werden durchschnittlich 29 % mehr verdient als im Osten.

Hier gilt: Große Unternehmen zahlen mehr als kleinere Betriebe.

Weiterbildungen als Sachbearbeiter

Auch als Sachbearbeiter hat man die Möglichkeit, an einer passenden Weiterbildung teilzunehmen. Hier bietet sich zum Beispiel eine Fortbildung auf dem Gebiet der Assistenz an oder die in Form eines Fernlehrgangs angelegte Weiterbildung zum geprüften Bürosachbearbeiter.

Zudem empfiehlt sich ein Studium (beispielsweise der Betriebswirtschaftslehre), da es die beruflichen Perspektiven verbessert und sich der Sachbearbeiter so für höhere und verantwortungsvollere Aufgabenbereiche qualifiziert.

Die wichtigsten Formen der Weiterbildung als Sachbearbeiter sind:

Sachbearbeiter - Weiterbildungen im Detail

Lehrgänge zwecks Weiterqualifikation

Besonders wertvoll sind für jeden Bearbeiter Lehrgänge, die zur Weiterbildung dienen. Natürlich gibt es da je nach spezifischer Branche, in der man tätig ist, auch individuelle und diverse Möglichkeiten.

Damit hält man zum einen sein Wissen stets auf dem Laufenden, kann es gleichzeitig vertiefen und ebenso Neues erlernen. Das sollte sich kein Sachbearbeiter entgehen lassen.

Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt

Ebenso gerne wird die Weiterbildung zum Fachwirt oder auch zum Betriebswirt in Anspruch genommen.

  • Für diese berufsbegleitende Fortbildung muss man noch einmal rund 24 Monate Zeit einkalkulieren.

Neben erweiterten Karrieremöglichkeiten steigen sogleich auch die Chancen auf ein höheres monatliches Gehalt entsprechend.

Fortbildung zum Finanzbuchhalter

Auch die Weiterbildung zum Finanzbuchhalter ist möglich.

  • Für die Weiterbildung zum Finanzbuchhalter muss man von Gesetz wegen mindestens drei Jahren praktische Berufserfahrung nach der Ausbildung nachweisen, ehe man hierfür zugelassen werden kann.

Diese von der IHK angebotene Form der Weiterbildung dauert für den Sachbearbeiter je nach zeitlicher Verfügbarkeit zwischen rund einem halben Jahr und maximal zweieinhalb Jahren.

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Das könnte Sie auch interessieren