Das Gehalt als Sachbearbeiter

Ein Artikel von Dr. Kathrin Borgs

Diese Seite bietet Ihnen einen Überblick über unsere Gehaltsdaten zum Beruf Sachbearbeiter bzw. Sachbearbeiterin. Alle Werte wurden aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank entnommen und werden im Folgenden als Durchschnittswerte dargestellt.

Brutto Gehalt als Sachbearbeiter

Beruf Sachbearbeiter/ Sachbearbeiterin
Monatliches Bruttogehalt 2.719,65€
Jährliches Bruttogehalt 32.635,77€

Das durchschnittliche Monatsgehalt für Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen beträgt auf Grundlage unserer Datenbank 2.719,65€. Basierend auf diesen Daten lassen sich sich ein gemittelter Stundenlohn von 16,09€ sowie ein Jahreslohn von 32.635,77€ errechnen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Der Beruf Sachbearbeiter
  2. Gehalt als Sachbearbeiter im Überblick
  3. Ausbildung zum Sachbearbeiter
  4. Einflussfaktoren Sachbearbeiter Gehalt
  5. Weiterbildungen als Sachbearbeiter
  6. Verdienen Sie genug?
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Der Beruf Sachbearbeiter

Zwischen den Führungskräften und den Sekretärinnen stehen in Unternehmen die Sachbearbeiter auf der hierarchischen Ebene.

Diese Sachbearbeiter sind für alle im Betrieb anfallenden administrativen Arbeiten zuständig, die ein gewisses Maß an Eigenständigkeit bei der Bearbeitung erfordern.

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Das Gehalt als Sachbearbeiter im Überblick

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(acc: start title: Während der Ausbildung)

Da der Beruf des Sacharbeiters keine eigenständige Ausbildung besitzt, sind unterschiedliche Zugangsberufe möglich, die sich auch auf die späteren Verdienstmöglichkeiten auswirken können. Eine Möglichkeit ist die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement

Die Ausbildungsvergütung für einen angehenden Sachbearbeiter in der Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement beträgt durchschnittlich:

  • 760 Euro im 1. Ausbildungsjahr
  • 800 Euro im 2. Ausbildungsjahr
  • 860 Euro im 3. Ausbildungsjahr

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(acc: start title: Nach der Ausbildung)

Das Gehalt eines Sachbearbeiters ist unter anderem von folgenden Faktoren abhängig:

  • Verantwortungsbereich
  • Berufserfahrung
  • Firmengröße

Als durchschnittliches Einstiegsgehalt nach der Lehrzeit gelten Werte um die 1.800 Euro bis 2.400 Euro brutto als realistisch.

Das Gehalt mit Berufserfahrung liegt in der Regel zwischen 3.000 und 3.500 Euro.

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Die Ausbildung zum Sachbearbeiter

Streng genommen bezeichnet 'Sachbearbeiter' keinen Beruf, sondern nur eine berufliche Funktion. Möchte man als Sachbearbeiter tätig werden, sollte man im Vorfeld eine kaufmännische Ausbildung absolviert haben.

Da der Beruf des Sacharbeiters keine eigenständige Ausbildung besitzt, sind unterschiedliche Zugangsberufe möglich, die sich auch auf die späteren Verdienstmöglichkeiten auswirken können.

Zu diesen Berufen gehören zum Beispiel:

Eine kaufmännische Ausbildung in diesem Bereich erstreckt sich über einen Zeitraum von in der Regel drei Jahren. Während dieser Zeit besucht der angehende Sachbearbeiter zum einen eine hierfür geeignete Berufsschule und zum anderen seinen Ausbildungsbetrieb.

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(acc: start title: Was genau macht man als Sachbearbeiter?)

Das Büro, der Computer, die dazugehörigen Geräte und zu bearbeitenden Papiere gehören zum Alltag als Sachbearbeiter. Was er genau bearbeitet, liegt an der jeweiligen Branche und Firma, in der er beschäftigt ist.

Sowohl in In- und Export als auch in den Personalabteilungen und anderen Bereichen sind Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen im Einsatz. Dazu benötigen sie Kompetenzen in Büroorganisation und betriebswirtschaftliche Kenntnisse.

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(acc: start title: Was sind die Ausbildungsinhalte?)

Schwerpunkte im Rahmen einer kaufmännischen Ausbildung sind unter anderem:

  • Serienbrieferstellung
  • schriftliche Darstellung im Rahmen der Kommunikation online und per Brief
  • EDV-Programme
  • verwaltungstechnische Fächer
  • Rechnungswesen

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(acc: start title: Wo liegt der Unterschied zum Aufgabenfeld von Sekretären?)

Von Sachbearbeitung sprechen Mitarbeiter in der Personalabteilung, wenn ein interner oder externer Vorgang komplett in einer Hand bearbeitet wird. Es können einfache und komplexe Vorgänge sein.

Im Unterschied zur Sekretärin ist der Arbeitnehmer in der Sachbearbeitung aber relativ frei, seine Vorgänge zu bearbeiten. Er entscheidet, in welchem Rhythmus zeitliche Vorgaben eingehalten werden. Eine Sekretärin arbeitet jeden Tag immer wieder nach Anweisung.

Aufgrund der größeren Selbständigkeit der Arbeitsweise ist das Gehalt in der Sachbearbeitung höher als im Sekretariat, daher sind diese Arbeitsplätze sehr begehrt. Doch auch viele Sekretärinnen bearbeiten heute Sachbearbeitungsvorgänge.

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Das Gehalt nach verschiedenen Einflussfaktoren

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(acc: start title: Verantwortung)

Je größer der Aufgaben- und Verantwortungsbereich, der in der Regel mit der Berufserfahrung steigt, desto höher das Gehalt.

Je nach Aufgabe und Stellung innerhalb der Hierarchie kann ein Mitarbeiter, der in der Sachbearbeitung beschäftigt ist, zwischen 2.000 und 10.000 Euro verdienen, da auch ein Personalleiter in vielen Betrieben im Arbeitsvertrag als Sachbearbeiter bezeichnet wird. In der Regel bewegt sich das Gehalt aber zwischen 3.000 und 3.500 Euro.

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(acc: start title: Erfahrung)

Die Erfahrung ist bares Geld wert. Daher spielt die Berufserfahrung eine wichtige Rolle beim Gehalt. Zudem ist wichtig, wie lange der Sachbearbeiter oder die Sachbearbeiterin bereits im Unternehmen weilt.

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(acc: start title: Geschlecht)

Männer verdienen in diesem Beruf bundesweit im Schnitt 9 % mehr als Frauen.

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(acc: start title: Region)

Auch regionale Unterschiede machen sich bei den Gehältern bemerkbar. Im Westen Deutschlands werden durchschnittlich 29 % mehr verdient als im Osten.

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Weiterbildungen als Sachbearbeiter

Als Sachbearbeiter hat man die Möglichkeit, an einer passenden Weiterbildung teilzunehmen. Hier bietet sich zum Beispiel eine Fortbildung auf dem Gebiet der Assistenz an oder die in Form eines Fernlehrgangs angelegte Weiterbildung zum geprüften Bürosachbearbeiter.

Zudem empfiehlt sich ein Studium (beispielsweise der Betriebswirtschaftslehre), da es die beruflichen Perspektiven verbessert und sich der Sachbearbeiter so für höhere und verantwortungsvollere Aufgabenbereiche qualifiziert.

Die wichtigsten Formen der Weiterbildung als Sachbearbeiter sind:

Sachbearbeiter - Weiterbildungen im Detail

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(acc: start title: Lehrgänge zur Weiterqualifikation)

Besonders wertvoll sind für Sachbearbeiter Lehrgänge, die zur Weiterbildung dienen. Je nach spezifischer Branche, in der man tätig ist, gibt es individuelle und diverse Möglichkeiten. Damit hält man sein Wissen stets auf dem Laufenden, kann es vertiefen und neues erlernen.

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(acc: start title: Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt)

Gerne wird die Weiterbildung zum Fachwirt oder auch zum Betriebswirt in Anspruch genommen. Für diese berufsbegleitende Fortbildung muss man rund 24 Monate Zeit einkalkulieren.

Neben erweiterten Karrieremöglichkeiten steigen auch die Chancen auf ein höheres monatliches Gehalt entsprechend.

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(acc: start title: Fortbildung zum Finanzbuchhalter)

Auch die Weiterbildung zum Finanzbuchhalter ist möglich. Für die Weiterbildung zum Finanzbuchhalter muss man von Gesetz wegen mindestens drei Jahre praktische Berufserfahrung nach der Ausbildung nachweisen, ehe man hierfür zugelassen werden kann.

Diese von der IHK angebotene Weiterbildung dauert für den Sachbearbeiter je nach zeitlicher Verfügbarkeit zwischen rund einem halben Jahr und maximal zweieinhalb Jahren.

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Einzelnachweise & Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Sachbearbeiter/in - Logistik

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