Personen, die zum Todeszeitpunkt im Einzugsgebiet des Amtsgerichts Landshut lebten, sind der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Landshut zugeteilt.

Diese Personen können ihr von Hand geschriebenes Nachlassschreiben beim Nachlassgericht Landshut in Verwahrung geben. Die Angehörigen des Verstorbenen können hier die Ausstellung eines Erbscheins beantragen.

Nicht für alle Angelegenheiten den Nachlass betreffend ist das Nachlassgericht Landshut (ID: D2404) zuständig. Ein Ausschlagen des Erbes beispielsweise kann auch am Nachlassgericht eingereicht und verhandelt werden, in dessen Bezirk die erklärende Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Die für eine Erbausschlagung erforderlichen Dokumente werden nach Prüfung und Beglaubigung vom Nachlassgericht des Erben regulär an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Landshut - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Landshut

Zum großen Teil sind die verschiedenen Aufgaben des Nachlassgerichts Landshut gebührenpflichtig.

Hierzu gehören:

  • Verwaltung des Nachlasses
  • Vollstreckung des Testaments
  • Ermittlung der Erben
  • Erbscheinerteilung
  • Verfügungen im Todesfall

Nachlassgericht Landshut - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Maximilianstraße 22
84028 Landshut
Maximilianstraße 22
84028 Landshut

Kontakt

Tel.: 0871 84-0
Fax-Nummer: 0871 84-1267
Internetseite:justiz.bayern.de/gericht/ag/la

Amtsgericht Landshut - weitere Aufgabenfelder im Überblick

Nicht nur für den Nachlass ist das Amtsgericht zuständig, sondern auch für Rechtsverkehr, der elektronisch abgewickelt wird:

  • Grundbuchverfahren
  • Zivilverfahren
  • Familiensachen

Nachlassgericht Landshut - häufige Fragen

Nachlassangelegenheiten, die die Erbausschlagung betreffen, können (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Wohnort der erklärenden Person in dem dafür zuständigen Nachlassgericht durchgeführt werden.

Die notwendigen Unterlagen werden vom Nachlassgericht, an dem die Erbausschlagung erklärt wurde, an das für den Erblasser zuständige Nachlassgericht weitergeleitet. Für den Erben entstehen demnach keine anreisebedingte Kosten.

In diesem Falle wird immer das Amtsgericht in Berlin Schöneberg für die Verwaltung des Falls zuständig.

Vom Amtsgericht wird ein Erbschein nur dann erteilt, insofern ein gültiger Antrag auf diesen Schein eingereicht wurde. Wer diesen Antrag stellen kann, ist vom individuellen Erbfall abhängig. Es können nämlich Miterben, Alleinerben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments den Erbschein beantragen.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
dejure.org: Gerichtsverfassungsgsetz § 23a »
dejure.org: § 343 (FamFG) Örtliche Zuständigkeit »