Für alle Personen, die zum Zeitpunkt ihres Todes im Bezirk des Amtsgerichtes Linz am Rhein wohnhaft waren, ist die Nachlassabteilung des Gerichts zuständig. Diese Personen können ihr privatschriftliches Testament beim Nachlassgericht Linz am Rhein hinterlegen. Angehörige des Erblassers können hier die Ausstellung eines Erbscheins beantragen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Anschrift
  2. Aufgabenbereiche
  3. Fragen
Diese Förderungen bekommt Jeder

Jeder Bundesbürger hat einen Anspruch auf bis zu 1.273,00 € staatliche Förderungen.
Jedes Jahr!

Jetzt online prüfen!

In bestimmten Fällen ist die Nachlassabteilung des Amtsgerichts Linz am Rhein nicht zuständig. Für eine Ausschlagung der Erbschaft etwa, kann auch das Nachlassgericht am gewöhnlichen Aufenthalt der erklärenden Person aufgesucht werden.

Die Übermittlung der für eine Erbausschlagung erforderlichen beglaubigten Dokumente ist gesetzlich geregelt und wird vom Nachlassgericht des Erben an das Nachlassgericht des Erblassers vorgenommen.

Nachlassgericht Linz am Rhein - Anschrift

Amtsgericht Linz am Rhein
Am Konvikt 10
53545 Linz am Rhein

Telefon-Nr.: 02644 947-0
Fax-Nr.: 02644 947-180
Internetseite: www.aglin.justiz.rlp.de

Nachlassgericht Linz am Rhein - alle Aufgabenbereiche

Zu den Zuständigkeiten eines Nachlassgerichts gehören verschiedene Fälle, für die teilweise eine Gebühr entrichtet werden muss.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Linz am Rhein auf einen Blick:

  • Erteilen von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Erteilung von Erbscheinen
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Sicherung des Nachlasses
  • Verfügungsverwahrung (im Todesfall)

Welche Aufgaben hat das Amtsgericht Linz am Rhein außerdem?

Verschiedene weitere Tätigkeiten - neben Nachlassangelegenheiten - fallen in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Linz am Rhein. Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Zivilverfahren
  • Familiensachen

Nachlassgericht Linz am Rhein - häufige Fragen

Angelegenheiten des Nachlasses, die das Ausschlagen des Erbes betreffen, können (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Amtsgericht beziehungsweise Nachlassgericht der das Erbe ausschlagenden Person eingereicht werden.

Alle erforderlichen Unterlagen werden vom Amtsgericht beglaubigt und an das Nachlassgericht des Erblassers übermittelt. Es muss dann keine umständliche Anreise durch den Erben erfolgen.

In diesem Falle wird immer das Amtsgericht in Berlin Schöneberg für die Verwaltung des Falls zuständig.

Vom Amtsgericht wird ein Erbschein nur dann erteilt, insofern ein gültiger Antrag auf diesen Schein eingereicht wurde. Wer diesen Antrag stellen kann, ist vom individuellen Erbfall abhängig. Es können nämlich Miterben, Alleinerben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments den Erbschein beantragen.


Einzelnachweise

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 343 Örtliche Zuständigkeit »
  2. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - § 2247 Eigenhändiges Testament »
  3. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 342 Begriffsbestimmung »
  4. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gerichtsverfassungsgesetz - § 23a »

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.