Für alle betroffenen Personen zuständig ist die Nachlassabteilung des Amtsgerichts Lübben (Spreewald), die vor ihrem Tod zuletzt im Bezirk des Gerichtes wohnten.

Diese Personen können ihr privatschriftliches Testament beim Nachlassgericht Lübben (Spreewald) hinterlegen. Am Nachlassgericht Lübben (Spreewald) können die Erben darüber hinaus einen Erbschein beantragen.

Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Lübben (Spreewald) ist in bestimmten Fällen nicht zuständig. Die Erbausschlagung kann in manchen Fällen auch an dem Nachlassgericht durchgeführt werden, in dessen Bezirk die erklärende Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Die beglaubigten Dokumente werden vom Nachlassgericht des Erben an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Lübben (Spreewald) - die Aufgaben im Überblick

Nachlassgericht Lübben (Spreewald)

Im Zuge einer Erbschaft fallen für die Erben Aufgaben an, für die fast ausnahmslos das Nachlassgericht Lübben (Spreewald) zuständig ist. Die Erben tragen in der Regel auch die dafür anfallenden Kosten.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Lübben (Spreewald) als Amtsgericht Lübben (Spreewald) auf einen Blick:

  • Verfügungen im Todesfall
  • Verfügungseröffnung im Falle des Todes
  • Sichern des Nachlasses
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Vollstrecken von Testamenten
  • Ermittlung der Erben

Nachlassgericht Lübben (Spreewald) - Anfahrt und Kontaktadressen

LieferanschriftPostanschrift
Gerichtsstraße 2 - 3
15907 Lübben (Spreewald)
Postfach 14 45
15904 Lübben (Spreewald)

Kontakt

Tel.: 03546 221-0
Fax: 03546 221-265
Website:ag-luebben.brandenburg.de

Amtsgericht Lübben (Spreewald) - weitere Aufgabenbereiche

Verschiedene weitere Tätigkeiten - neben Nachlassangelegenheiten - fallen in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Lübben (Spreewald) Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Grundbuchverfahren
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Fragen und Antworten zum Nachlassgericht Lübben (Spreewald)

Wenn das Erbe ausgeschlagen werden soll, kann das (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Amtsgericht beziehungsweise Nachlassgericht der das Erbe ausschlagenden Person eingereicht werden.

Vom Nachlassgericht des Erben werden die Dokumente beglaubigt weitergeleitet, so dass eine gegebenfalls zeit- und kostenintensive Anreise in der Regel nicht erforderlich ist.

Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg wird dann verantwortlich, wenn das örtliche Amtsgericht nicht gefunden werden kann.

Ein Erbschein wird nur dann erforderlich und auch ausgestellt, wenn ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Es kann unterschiedliche Fälle geben, nach denen der Erbschein beantragt wird. So können sowohl Alleinerben als auch Miterben, Nacherben, Ersatzerben oder der Testamentsvollstrecker für die Beantragung der Erbscheinerteilung in Frage kommen.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: FamFG § 343 Örtliche Zuständigkeit »
dejure.org: Gerichtsverfassungsgsetz § 23a »
dejure.org: § 342 FamFG Begriffsbestimmung »
dejure.org: § 344 FamFG Besondere örtliche Zuständigkeit »