Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Zeitpunkt ihres Todes im Bezirk des Amtsgerichts Pforzheim hatten, sind der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Pforzheim zugeteilt. Das Nachlassgericht Pforzheim nimmt Nachlassschreiben der Bürger in Verwahrung. Am Nachlassgericht Pforzheim können Angehörige darüber hinaus einen Erbschein beantragen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Anschrift
  2. Aufgabenbereiche
  3. Fragen
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Nicht für alle Nachlassangelegenheiten ist das Nachlassgericht Pforzheim zuständig. Soll ein Erbausschlag eingereicht werden, kann diese Erklärung auch durch die am Wohnort ansässigen Behörden betreut werden.

Das für den Erben örtlich zuständige Nachlassgericht ist dazu angehalten, die benötigten, beglaubigten Dokumente an das für den Erblasser zuständige Nachlassgericht weiterzugeben.

Nachlassgericht Pforzheim - Anschrift und Servicenummern

Amtsgericht Pforzheim
Lindenstraße 8
75175 Pforzheim

Postfach 3 40
75103 Pforzheim

Tel.: 07231 309-0
Fax-Nummer: 07231 309-350
Internetseite: amtsgericht-pforzheim.justiz-bw.de

Nachlassgericht Pforzheim - alle Aufgabenbereiche

Die Erfüllung einer Vielzahl von in der Regel gebührenpflichtigen Aufgaben obliegt der Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Pforzheim

Aufgaben, die in den Bereich des Nachlassgerichts Pforzheim fallen, sind zum Beispiel:

  • Ermittlung der Erben
  • Verwalten des Nachlasses
  • Nachlasssicherung
  • Alle Verfügungen bei einem Todesfall
  • Testamentsvollstreckung
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Erteilung von Erbscheinen

Welche Aufgaben hat das Amtsgericht Pforzheim außerdem?

Verschiedene weitere Tätigkeiten - neben Nachlassangelegenheiten - fallen in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Pforzheim So ist das Gericht unter anderem verantwortlich für den elektronischen Rechtsverkehr in den Bereichen:

  • Familiensachen
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Strafverfahren
  • Zivilverfahren

Nachlassgericht Pforzheim - häufige Fragen

Soll das Erbe ausgeschlagen werden, kann das (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Nachlassgericht im Bezirk des gewöhnlichen Aufenthalts der erklärenden Person vorgenommen werden.

Alle erforderlichen Unterlagen werden vom Amtsgericht beglaubigt und an das Nachlassgericht des Erblassers übermittelt. Es muss dann keine umständliche Anreise durch den Erben erfolgen.

Nur nach Einreichen eines entsprechenden Antrags auf einen Erbschein, kann ein Erbschein vom Amtsgericht ausgestellt werden. Je nach Erbfall ist es unterschiedlich, wer den Antrag auf einen Erbschein stellen kann. So können sowohl Alleinerben als auch Miterben, Nacherben, Ersatzerben oder der Testamentsvollstrecker für die Beantragung der Erbscheinerteilung in Frage kommen.


Einzelnachweise

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gerichtsverfassungsgesetz - § 23a »
  2. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 342 Begriffsbestimmung »
  3. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 344 Besondere örtliche Zuständigkeit »
  4. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - § 2247 Eigenhändiges Testament »
  5. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 343 Örtliche Zuständigkeit »

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