Der Beruf des Glasapparatebauers ist geprägt von einer sehr ruhigen Hand, einem Sinn fürs Filigrane sowie für technische Vorgänge, für das Anfertigen von technischen Zeichnungen, aber auch für den kreativen Teil.
In Deutschland gibt es nur noch vier Berufsschulen für diesen Beruf.

Brutto Gehalt als Glasapparatebauer/in

Beruf Glasapparatebauer/ Glasapparatebauerin
Monatliches Bruttogehalt 10.345,66€
Jährliches Bruttogehalt 124.147,87€
Wie viel Netto?

In unserer Datenbank zeigt für den Beruf Glasapparatebauer/in ein Bruttogehalt von im Durchschnitt 10.345,66€ im Monat an. Jährlich verdient ein/e Glasapparatebauer/in durchschnittlich 124.147,87€ brutto bei einem Stundenlohn von 66,32€.

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Die Tätigkeit als Glasapparatebauer

Als Glasapparatebauer fertigt man Glasgeräte und Glasapparate an. Dafür arbeitet man nach Vorgaben und Plänen, indem man einen Rohling erhitzt und diesen anschließend durch Ziehen, Ausweiten, Biegen oder Einschnüren formt.

Gefertigt werden meist Produkte für die Chemieindustrie und Labore. Die Tätigkeit erfolgt in Glasbläsereien, glastechnischen Werkstätten, oder auch Kunsthandwerksbetrieben. Auch das Veredeln und die Endmontage gehören zum Berufsfeld.

Die Ausbildung zum Glasapparatebauer

Die 3-jährige Ausbildung ist im Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung anerkannt. Die drei Jahre leistet der Auszubildende im Ausbildungsbetrieb und in einer Berufsschule.

Von diesen gibt es in Deutschland nur noch vier Stück, nämlich in Wertheim, Zwiesel, Hadamar und Illmenau. Das Gehalt nach der Ausbildung liegt bei ungefähr

  • 550 Euro im ersten Ausbildungsjahr,
  • 650 Euro im zweiten Ausbildungsjahr,
  • und 750 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Je nach Ausbildungsbetrieb kann es allerdings zu großen Unterschieden kommen.

Das Gehalt nach der Ausbildung im Überblick

Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 1400 bis 1700 Euro Brutto.
Ein erfahrener und guter Glasapparatebauer, der ein gutes künstlerisches Gefühl besitzt und auch komplizierteste Geräte zusammensetzen kann, bekommt ein Gehalt von bis zu 3.000 Euro Brutto im Monat. Verglichen mit anderen Gießer-, Verfahrens- oder Gestaltungsberufen ist dies ein hohes Gehalt.

Karrierechancen

Um durch Weiterbildungen die Karriere voranzutreiben, hat man als Glasapparatebauer einige Möglichkeiten.

  1. Glasbläser- und Glasapparatebauermeister/ Industriemeister Fachrichtung Glas
    Für diese Weiterbildung muss man die Meisterschule besuchen. Entscheidet man sich für die berufsbegleitende Variante, dauert es zwei Jahre bis zur Meisterprüfung. Nach Erhalt des Meisterbriefs kann man auf der mittleren Führungsebene seine weitere Karriere beginnen und auch eigenverantwortlich Weiterbildungen leiten.

  2. Techniker der Fachrichtung Glastechnik/Glashüttentechnik - Schwerpunkt Glasgestaltung
    Wer großes Interesse an Technik hat, für den ist diese Weiterbildung genau das Richtige.

  3. Fach- und Betriebswirt
    Bei dieser Weiterbildung geht es um die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge und um die Personalführung. Wer plant, sich selbstständig zu machen, sollte diese Weiterbildung berücksichtigen.

  4. Studium Keramik- und Glastechnik
    Wer die Voraussetzungen für eine Hochschule hat, der kann sich für dieses Studium entscheiden.

  5. Selbstständigkeit
    Als selbstständiger Glasapparatebauer kann man sich seinen eigenen Betrieb aufbauen. Generell ist dafür zu empfehlen, sich solide betriebswirtschaftliche Kenntnisse anzueignen (siehe Weiterbildungsmöglichkeit 3) sowie den Meisterbrief zu erwerben (s. Weiterbildungsmöglichkeit 1). Schließlich ist die Eintragung in die Handwerksrolle zwingend, denn das Glassaparatebauhandwerk ist ein zulassungspflichtiges Handwerk.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Glasapparatebauer/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.