Gehalt Kellner

Brutto Gehalt als Kellner

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Kellner/ Kellnerin 1.575,19€ 18.902,23€

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GEHALTSCHECK

Kellner - Die wichtigsten Fakten

  • Der Arbeitsalltag von einem Kellner ist nicht einfach: Stress, unregelmäßige Arbeitszeiten und Wochenendschichten stehen im Vordergrund.
  • Dennoch gilt die Kellnerbranche als eine der am schlechtesten bezahlten Branchen in Deutschland.
  • Doch was verdienen Kellner wirklich? Gibt es brancheabhängige Unterschiede? Und wie sieht es mit Aufstiegsmöglichkeiten aus?

Das Gehalt des Kellners im Detail

Die Ausbildungsvergütung in der Lehre zum Kellner

Der Kellner erhält auch während der Ausbildung ein erstes monatliches Gehalt. Die Höhe dieser sogenannten Ausbildungsvergütung variiert natürlich individuell je nach Arbeitgeber und der Örtlichkeit. Die hier angegebenen Zahlen dienen von daher nur einer ersten groben Orientierung:

  • 420 Euro bis 550 Euro brutto im Monat
  • 510 Euro bis 620 Euro brutto im Monat
  • 580 Euro bis 700 Euro brutto im Monat

Nach den erfolgreich gemeisterten Prüfungen startet der Fachmann auf den bundesweiten Durchschnitt bezogen mit einem Einstiegsgehalt von etwa:

  • 1500 Euro bis 1900 Euro brutto pro Monat.
Das Grundgehalt eines Kellners

Das durchschnittliche Gehalt eines ungelernten Kellners liegt deutschlandweit etwa bei 8,50 Euro pro Stunde. Erfahrene oder als Restaurantfachkräfte ausgebildete Kellner werden oft mit einem höheren Gehalt belohnt.

Unterschiede im Gehalt finden sich aber auch in den verschiedenen Branchen. Jemand, der die Gäste in einem kleinen Café bedient, verdient oft weniger als jemand, der in einem exklusiven Restaurant tätig ist. Hier kann man mit Erfahrung pro Stunde manchmal sogar das Doppelte verdienen.

Trinkgeld und andere Zuschläge

Natürlich beläuft sich der Verdienst nicht nur auf das Gehalt, welches ein Kellner von seinem Arbeitgeber erhält. Hinzu kommen Trinkgelder, die ebenfalls höher oder niedriger ausfallen können.

  • Die durchschnittlichen Wochenstunden, die 40 Stunden pro Woche nicht selten übersteigen, können auch für ein höheres Gehalt sorgen - sofern der Arbeitgeber dem Kellner die Überstunden bezahlt.

Zudem werden häufig Zuschüsse gezahlt, wenn die Schichten auf die Abend- oder Nachtstunden, sowie auf Wochenenden oder Feiertagen fallen.

Erfahrungen und Kenntnisse werden belohnt

Hinzu kommt, dass nicht jeder Kellner mit den gleichen Kenntnissen daherkommt. Wer in der Lage ist die Schichtführung zu übernehmen oder hinter der Bar Drinks zuzubereiten, verdient nicht selten mehr als die, die nur die Bestellungen aufnehmen und ausliefern.

  • Unter Umständen kommen diese Kenntnisse mit den Erfahrungen oder der Ausbildung. Viele Kenntnisse müssen hingegen erst auf Schulungen erlangt werden. Die kosten allerdings Geld und werden meist nicht von den Arbeitgebern bezuschusst.

Die Ausbildung zum Kellner im Detail

Der Kellner versorgt die Gäste in einem Restaurant oder anderen Einrichtungen, mit seiner freundlichen und charmanten Art und Weise, mit Essen und Getränken.

Um den Beruf des Kellners zu ergreifen, sollte man zunächst einmal eine dreijährige Ausbildung zum Restaurantfachmann absolvieren. Ein Teil wird hiervon im jeweiligen Betrieb stattfinden und der andere in der entsprechenden regionalen Berufsschule. Hierbei lernt der angehende Kellner alles was er zur Ausübung in seinem späteren Beruf benötigt.

Von Vorteil ist es wenn der Bewerber über ein paar grundlegende Eigenschaften verfügt:
  • Gutes Konzentrationsvermögen
  • Fit im Kopfrechnen
  • Freundliches Auftreten
  • Schichttauglich sein

Die Möglichkeiten einer Weiterbildung im Beruf als Kellner

Wer sich als Kellner für eine Weiterbildung entscheiden soll, der hat dazu mehrere Optionen.

Die gängigsten sind:
  • Eine Weiterbildung zur Fachwirt absolvieren
  • Eine Fortbildung zur Betriebswirt besuchen
  • Den Meistertitel anstreben
  • Die Gründung einer eigenen Existenz

Kellner - Weiterbildungen im Überblick

Fortbildung zum Fachswirt

In nur 18 Monaten kann sich der Kellner zum Fachwirt weiterbilden lassen. Das qualifiziert ihn bis hin zu bereits ersten leitenden Aufgabenbereichen und Positionen. Damit geht man also einen gehörigen Schritt auf der Karriereleiter nach oben, was sich letzten Endes natürlich auch in einer Gehaltssteigerung zeigen dürfte.

Weiterbildung zum Betriebswirt

Auch eine Fortbildung zum Betriebswirt wird von einem Kellner sehr gerne angestrebt. Auch hiermit erlernt man erweiterte Kenntnisse und Fähigkeiten, die zumeist sehr karrierefördernd und ebenso einkommenssteigernd sind.

Meistertitel erwerben

Auch in diesem Beruf kann man sich im Rahmen einer Weiterbildung einen Meistertitel erwerben. Dieser bezieht sich sodann auf den Restaurant- und Gastronomiebereich. In maximal zwei Jahren hält man diesen Titel dann in Händen. Nicht nur gut für die Karriere, sondern auch gleichzeitig eine Lizenz: Die Erlaubnis selbst eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen.

Eine eigene Existenz gründen

Mit dem Meistertitel hat man dann die Option sich selbstständig zu machen. So kann man seinen eigenen Betrieb zu eröffnen und fortan sein eigener Chef zu sein.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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