Das Gehalt als Kellner

Aktualisiert am 08.11.2021 15:51 von Dr. Kathrin Borgs

Der Arbeitsalltag von einem Kellner ist nicht einfach: Zeitdruck, unregelmäßige Arbeitszeiten und Wochenendschichten sind in diesem Beruf üblich. Dennoch gilt Kellner als einer der am schlechtesten bezahlten Berufe in Deutschland.

Brutto Gehalt als Kellner

Beruf Kellner/ Kellnerin
Monatliches Bruttogehalt 2.000,29€
Jährliches Bruttogehalt 24.003,51€

Als Kellner liegt das Gehalt durchschnittlich brutto bei 24.003,51€ jährlich. Der Stundenlohn beträgt im Schnitt 12,82€. Ein Kellner verdient monatlich also 2.000,29€ brutto durchschnittlich.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gehalt des Kellners im Detail
  2. Ausbildung zum Kellner
  3. Weiterbildung im Beruf Kellner
  4. Verdienen Sie als Kellner genug?
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Das Gehalt des Kellners im Detail

Ausbildungsvergütung

Wer den Kellnerberuf über eine Ausbildung zum Restaurantfachmann ergreift, erhält auch während der Ausbildung ein erstes monatliches Gehalt. Die Höhe dieser sogenannten Ausbildungsvergütung variiert individuell je nach Arbeitgeber und Ort.

Die hier angegebenen Zahlen dienen von daher nur einer ersten groben Orientierung:

  1. Ausbildungsjahr: 670 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 790 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 910 Euro

Grundgehalt nach der Ausbildung

Nach den erfolgreich gemeisterten Prüfungen startet ein Restaurantfachmann im Durchschnitt mit einem Einstiegsgehalt von etwa 1.800 Euro brutto pro Monat.

Das Gehalt eines ungelernten Kellners liegt in der Regel nahe am Mindestlohn. Erfahrene oder als Restaurantfachkräfte ausgebildete Kellner werden oft mit einem höheren Gehalt belohnt.

Unterschiede im Gehalt finden sich aber auch in den verschiedenen Branchen. Jemand, der die Gäste in einem kleinen Café bedient, verdient oft weniger als jemand, der in einem exklusiven Restaurant tätig ist. Hier kann man mit Erfahrung pro Stunde manchmal sogar das Doppelte verdienen.

Trinkgeld und andere Zuschläge

Der Verdienst besteht nicht nur aus dem Gehalt, welches ein Kellner von seinem Arbeitgeber erhält. Hinzu kommen Trinkgelder, die je nach Restaurant höher oder niedriger ausfallen können.

Die durchschnittlichen Wochenstunden, die 40 Stunden pro Woche nicht selten übersteigen, können auch für ein höheres Gehalt sorgen, sofern der Arbeitgeber dem Kellner die Überstunden bezahlt. Zudem werden häufig Zuschüsse gezahlt, wenn die Schichten auf die Abend- oder Nachtstunden, sowie auf Wochenenden oder Feiertagen fallen.

Hinzu kommt, dass nicht jeder Kellner mit den gleichen Kenntnissen daherkommt. Wer in der Lage ist, die Schichtführung zu übernehmen oder hinter der Bar Drinks zuzubereiten, verdient nicht selten mehr als Kellner, die nur die Bestellungen aufnehmen und ausliefern.

Unter Umständen kommen diese Kenntnisse mit den Erfahrungen oder der Ausbildung. Viele Kenntnisse müssen hingegen erst auf Schulungen erlangt werden. Die kosten allerdings Geld und werden meist nicht von den Arbeitgebern bezuschusst.

Die Ausbildung zum Kellner im Detail

Ein Kellner versorgt die Gäste in einem Restaurant oder anderen Einrichtungen in freundlicher und charmanter Art und Weise mit Essen und Getränken.

Um den Beruf des Kellners zu ergreifen, benötigt man nicht zwingend eine Ausbildung. Für bessere Gehaltsaussichten bietet es sich jedoch an, eine duale, dreijährige Ausbildung zum Restaurantfachmann absolvieren

Von Vorteil ist es, wenn der Bewerber über ein paar grundlegende Eigenschaften verfügt:

  • Gutes Konzentrationsvermögen
  • Kopfrechnen
  • Freundliches Auftreten
  • Schichttauglichkeit
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Die Möglichkeiten einer Weiterbildung im Beruf Kellner

Wer sich als Kellner für eine Weiterbildung entscheidet, hat dazu mehrere Optionen. Die gängigsten sind:

  • Weiterbildung zum Fachwirt
  • Fortbildung zum Betriebswirt
  • Meistertitel
  • Gründung einer eigenen Existenz

Fachwirt

In nur 18 Monaten kann sich der Kellner zum Fachwirt weiterbilden lassen. Das qualifiziert ihn bereits zu ersten leitenden Aufgabenbereichen und Positionen. Das zeigt sich nicht selten in einer Gehaltssteigerung.

Betriebswirt

Auch eine Fortbildung zum Betriebswirt wird von Kellnern gerne genutzt. In der Weiterbildung erlernt man erweiterte Kenntnisse und Fähigkeiten, die zumeist karrierefördernd und einkommenssteigernd sind.

Meistertitel

In diesem Beruf kann man sich im Rahmen einer zweijährigen Weiterbildung einen Meistertitel im Restaurant- und Gastronomiebereich erwerben. Neben besseren Karrierechancen bietet der Meistertitel die Erlaubnis, selbst eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen.

Selbstständigkeit

Mit dem Meistertitel hat man außerdem die Option, sich selbstständig zu machen. So kann man seinen eigenen Gastronomiebetrieb eröffnen.

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Oberkellner/in

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