Betroffene Personen, die vor ihrem Tod im Bezirk des Amtsgerichts Breisach am Rhein wohnten, betreut die Abteilung Nachlass des Amtsgerichts Breisach am Rhein (ID: B1201).

Diese Personen können ihr privatschriftliches Testament beim Nachlassgericht Breisach am Rhein hinterlegen. Am Nachlassgericht Breisach am Rhein können die Erben darüber hinaus die Ausstellung eines Erbscheins anfragen.

Nicht alle Angelegenheiten, die den Nachlass betreffen, betreut das Nachlassgericht Breisach am Rhein. Für die Ausschlagung der Erbschaft zum Beispiel, kann das Nachlassgericht im Bezirk der Person, die die Erklärung einreicht, zuständig sein.

Die Weitergabe der erforderlichen Dokumente an das Nachlassgericht des Erblassers für verschiedene Erklärungen ist für das Nachlassgericht des Erben obligatorisch.


Nachlassgericht Breisach am Rhein - die Aufgaben in der Übersicht

Nachlassgericht Breisach am Rhein

Die auf die Erben zukommenden Aufgaben verbunden mit einer Erbschaft, werden fast ausnahmslos vom Nachlassgericht Breisach am Rhein betreut. Die Kosten müssen von den Erben getragen werden.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Breisach am Rhein als Amtsgericht Breisach am Rhein auf einen Blick:

  • Erteilen von Erbscheinen
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Testamentsvollstreckerzeugnisse
  • Verwalten des Nachlasses
  • Verfügungen, die bis zum Todesfall verwahrt werden
  • Ermitteln der Erben

Nachlassgericht Breisach am Rhein - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Kapuzinergasse 2
79206 Breisach am Rhein
Kapuzinergasse 2
79206 Breisach am Rhein

Kontakt

Tel.: 07667 9309-0
Fax-Nr.: 07667 9309-44
Webseite:amtsgericht-breisach.de

Amtsgericht Breisach am Rhein - weitere Aufgabenfelder im Überblick

Verschiedene weitere Tätigkeiten - neben Nachlassangelegenheiten - fallen in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Breisach am Rhein. Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Familiensachen
  • Zivilverfahren

Nachlassgericht Breisach am Rhein - Fragen und Antworten

Der § 344 Abs. 7 FamFG legt fest, dass das Ausschlagen einer Erbschaft auch bei der Nachlassabteilung des für den Erbempfänger zuständigen Amtsgerichtes erklärt werden kann.

Die Weiterleitung erfolgt, damit die Anreise durch den Erben nicht mehr erforderlich ist.

Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg wird dann verantwortlich, wenn das örtliche Amtsgericht nicht gefunden werden kann.

Das Nachlassgericht erteilt nur dann einen Erbschein, wenn vorab ein entsprechender gültiger Antrag eingereicht wurde. Wer diesen Antrag stellen kann, ist vom individuellen Erbfall abhängig. Es können nämlich Miterben, Alleinerben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments den Erbschein beantragen.


Einzelnachweise

buzer.de: § 344 - Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) »
dejure.org: § 343 (FamFG) Örtliche Zuständigkeit »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
dejure.org: § 342 FamFG Begriffsbestimmung »
buzer.de: § 23a - Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) »