Das Gehalt als Bauzeichner

Aktualisiert am 26.10.2021 15:43 von Dr. Kathrin Borgs

Unsere Gehaltsdatenbank gibt Auskunft über das Gehalt als Bauzeichner/ Bauzeichnerin. Alle Werte sind Durchschnitte, die aus den Einträgen unserer eigenen Datenbank errechnet wurden. Dafür haben bereits über 300 Bauzeichner und Bauzeichnerinnen ihre Gehaltsdaten mit uns geteilt.

Brutto Gehalt als Bauzeichner

Beruf Bauzeichner/ Bauzeichnerin
Monatliches Bruttogehalt 2.407,78€
Jährliches Bruttogehalt 28.893,30€

Aus den Einträgen unserer Datenbank konnten für den Beruf Bauzeichner/ Bauzeichnerin ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt von 2.407,78€ und ein Jahreseinkommen von 28.893,30€ errechnet werden. Das entspricht in etwas einem Stundenlohn von 15,02€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gehalt als Bauzeichner im Überblick
  2. Ausbildung zum Bauzeichner
  3. Thematische Schwerpunkte
  4. Ausbildungsgehalt
  5. Weiterbildungsmöglichkeiten
  6. Verdienen Sie als Bauzeichner genug?
+ 1.273,00 € jährlich kassieren
Staatliche Zulagen mitnehmen!

Das Gehalt als Bauzeichner im Überblick

Bauzeichner setzen die Vorgaben von Architekten und Bauingenieuren um und erstellen maßstabsgerechte Zeichnungen und Pläne.

Zwischen 15.000 und 42.000 Euro Gehalt pro Jahr sind möglich, wobei die Erfahrung und Fähigkeiten sowie die Region, in der man sich bewirbt, großen Einfluss nehmen.

Bauzeichner in den neuen Bundesländern verdienen weniger als Bau- und Technische Zeichner in den alten Bundesländern. Das Anfangsgehalt ist generell niedrig, dafür sind einige Steigerungen möglich.

Gehaltsunterschiede nach Bundesländern

Thüringen und Sachsen führen das untere Ende der Gehaltstabelle an. In diesen Bundesländern verdient ein Berufseinsteiger gerade einmal zwischen 15.000 und 18.000 Euro.

Bei gleicher Qualifizierung sind in Hessen und Baden Württemberg durchaus 21.000 bis 25.000 Euro Gehalt möglich. Der erfahrene Bauzeichner kann mit einem Gehalt von bis zu 42.000 Euro rechnen, wobei er in den westlichen Bundesländern höhere Verdienstaussichten als in Ostdeutschland hat.

Der freiberufliche Bauzeichner

In der freiberuflichen Tätigkeit richtet sich der Verdienst nach der Auftragslage. Mit guten Referenzen als Bauzeichner kann das Einkommen die 42.000 Euro bei Festeinstellung überholen und es sind Einkünfte bis zu 50.000 Euro pro Jahr möglich.

Da der Freiberufler aber sämtliche Kosten selbst zahlen, sich eigenständig um Projekte kümmern und Gehaltsdifferenzen in Kauf nehmen muss, sollte der Schritt gut überlegt werden.

Gehalt bei Festanstellung als Bauzeichner

Der festangestellte Bauzeichner mit einigen Jahren Berufserfahrung und Weiterbildungen im Umgang mit der IT erhält das beste und sicherste Gehalt. Die Einstellung erfolgt meist auf Probe zu einem geringeren Einkommen und das Gehalt wird nach Festeinstellung erhöht.

Informationen zur Ausbildung eines Bauzeichners

Die Ausbildung zum Bauzeichner dauert drei Jahre und findet zum Teil in der Berufsschule statt.

Ein anderer Teil der Ausbildung findet im Ausbildungsunternehmen statt. Mit dieser Art der Lehre im sogenannten Dualen System soll gewährleistet werden, dass der Azubi so umfassend wie möglich auf seinen späteren Beruf vorbereitet werden kann.

Thematische Schwerpunkte

Einige Schwerpunkte der Lehrzeit sind:

  • Umgang mit speziellen PC Programmen
  • Mathematische, berufsbezogene Berechnungen
  • Entwurfsskizzenerstellung
  • Graphische Entwürfe

Das Ausbildungsgehalt

Während der Ausbildung wird dem Bauzeichner monatlich die sogenannte Ausbildungsvergütung überwiesen. Dabei handelt es sich um ein kleines Gehalt.

Im Durchschnitt kann der angehende Bauzeichner von in etwa folgendem monatlichen Einkommen ausgehen:

  • 750 Euro im 1. Ausbildungsjahr
  • 800 Euro im 2. Ausbildungsjahr
  • 860 Euro im 3. Ausbildungsjahr

Nach erfolgreich überstandener Ausbildung, gibt es das Einstiegsgehalt für den Bauzeichner. Das liegt durchschnittlich bei rund 1.800 Euro bis 2.100 Euro im Monat.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten eines Bauzeichners

Die am häufigsten besuchten Weiterbildungen als Bauzeichner sind:

  • Weiterbildung zum Techniker
  • Fortbildung zum Fachwirt
  • Meisterlehrgang

Weiterbildung zum Techniker

Der Lehrgang zum Techniker ist eine beliebte Variante der Weiterbildung in vielen Berufen, so auch im Falle des Bauzeichners.

Mit einem Zeitaufwand von zwei bis vier Jahren erschafft man sich damit eine Vielzahl neuer Einsatzmöglichkeiten. Damit wird diese Fortbildung auch zum Türöffner zu besser bezahlten Positionen.

Fortbildung zum Fachwirt

Wer sein Wissen als Bauzeichner eher im kaufmännischen Bereich vertiefen möchte und sich damit unter Umständen Positionen in den Führungsetagen des Unternehmens erarbeiten möchte, sollte auf eine Weiterbildung zum Fachwirt zurückgreifen. Hierfür muss man je nach Lehrgangsvariante bis zu drei Jahre seiner Zeit investieren.

Meistertitel

Der Meister ist auch in diesem Beruf ein gern gesehener Titel. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Weiterbildung, hat man die Erlaubnis, sich auf Wunsch selbstständig zu machen. Gleichzeitig erhält der Bauzeichner damit auch die offizielle Erlaubnis, eigene Lehrlinge auszubilden.

Verdienen Sie als Bauzeichner genug?

Anonymen Gehaltsvergleich durchführen
Aktuellen Job

Zukünftigen Job

Anderen Job

Ausbildung / Studium

Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Bauzeichner/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BHG31) Bauplanungs-, Architektur und Vermessungsberufe

Bewerten Sie diesen Artikel

0 von 5 Sternen - 0 Bewertungen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.


Weiteres zum Thema Gehalt