Das Gehalt als Maschinen- und Anlagenführer

Ein Artikel von Martina Laura Emter

Maschinen- und Anlagenführer können in zahlreichen industriellen Branchen tätig werden. Dort erhalten sie ein Gehalt im mittleren Bereich.

Brutto Gehalt als Maschinen- und Anlagenführer

Beruf Maschinenführer - Anlagenführer/ Maschinenführerin - Anlagenführerin
Monatliches Bruttogehalt 2.685,13€
Jährliches Bruttogehalt 32.221,52€

Im Schnitt bekommen Maschinen- und Anlagenführer jährlich ein Bruttogehalt in Höhe von 32.221,52€. Daraus lassen sich ein Monatsgehalt von 2.685,13€ und ein Stundenlohn von 15,49€ errechnen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Aufgaben als Maschinen- und Anlagenführer
  2. Gehalt als Maschinen- und Anlagenführer
  3. Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer
  4. Weiterbildungsmöglichkeiten als Maschinen- und Anlagenführer
  5. Jetzt weitere Gehälter vergleichen
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Aufgaben als Maschinen- und Anlagenführer

Zu den Hauptaufgaben als Maschinen- und Anlagenführer gehören unter anderem die Einrichtung, Umrüstung, Instandhaltung und Bedienung von Fertigungsmaschinen und Anlagen.

Produktionsmaschinen und Abläufe müssen stetig überwacht und Störungen schnell erkannt und behoben werden.

Wer in diesem Beruf tätig werden möchte, sollte sorgfältig arbeiten können, aufmerksam, flexibel und entscheidungsfähig sein sowie technischen Verständnis besitzen.

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Das Gehalt als Maschinen- und Anlagenführer im Überblick

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(acc: start title: Während der Ausbildung)

Während der Ausbildung ist im Durchschnitt mit folgendem Gehalt zu rechnen:

  • Im ersten Lehrjahr: 830 bis 930 Euro
  • Im zweiten Lehrjahr: 910 bis 990 Euro

Je nach Betrieb können diese Angaben variieren.

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(acc: start title: Nach der Ausbildung)

Berufseinsteiger verdienen im Durchschnitt etwa 2.000 bis 2.500 Euro brutto im Monat. Je nach Größe des Unternehmens können diese Zahlen abweichen.

Mit wachsender Erfahrung erhöht sich das Einkommen konstant. Allerdings zahlen nicht alle Arbeitgeber ihre Maschinen- und Anlagenführer nach Tarif, wodurch sich spürbare Differenzen im Bruttogehalt ergeben.

Zulagen sind möglich und werden vorwiegend für Überstunden oder bei Nacht- und Wochenendarbeit gewährt.

Die Unterschiede im Gehalt sind für Maschinen- und Anlagenführer enorm und variieren oftmals nach Bundesland und nach Branche. Zum Beispiel wird in der Lebensmittelbranche weniger gezahlt als im Handwerk. Die besten Verdienstmöglichkeiten haben Maschinen- und Anlagenführer in der Baubranche, wo vor allem der Straßenbau positiv auffällt.

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Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer

Überall wo Güter industriell gefertigt werden, findet man Maschinen- und Anlagenführer, die für die ordnungsgemäße Funktionsweise der verwendeten Maschinen sorgen. Entsprechend anspruchsvoll ist die Ausbildung für diesen technischen Beruf.

Die staatlich anerkannte Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer erfolgt in Vollzeit im Lehrbetrieb und wird nach zwei Jahren durch eine Abschlussprüfung durch die Industrie- und Handelskammer beendet.

Die Ausbildung an sich erfolgt in der Regel bezogen auf die thematische Ausrichtung des Unternehmens. So kann sich die Ausbildung von Branche zu Branche unterscheiden. Grundsätzlich bietet die grundlegende Berufsausbildung bereits die Möglichkeit, innerhalb des Betriebs vom einfachen Angestellten bis hin zum Schichtleiter aufzusteigen.

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(acc: start title: Was genau macht ein Maschinen- und Anlagenführer?)

Das Berufsbild Maschinen- und Anlagenführer ist ein vielschichtig verzweigtes Aufgabenfeld, welches in den unterschiedlichsten Produktionsbetrieben vertreten ist.

Grundsätzlich ist die Aufgabe eines Maschinen- und Anlagenführers der Aufbau, die Inbetriebnahme, die Wartung sowie die Erweiterung von Fertigungsmaschinen in diversen Produktionsbereichen. Außerdem bereiten Maschinen- und Anlagenführer Arbeitsabläufe vor, überprüfen die Funktion der Maschinen und nehmen diese in Betrieb.

Oftmals müssen sie mehrere Maschinen gleichzeitig im Blick haben und sicherstellen, dass die Produktion einwandfrei von Statten geht. Auch die Qualitätskontrolle von Lieferungen sowie die fachgerechte Lagerung von Waren gehören zu den Aufgaben eines Maschinen- und Anlagenführers.

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(acc: start title: Was sind die Voraussetzungen für die Ausbildung?)

Um die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer beginnen zu können, braucht es neben einem Ausbildungsbetrieb und zumindest einem erfolgten Hauptschulabschluss ein gutes Verständnis für Technik.

Darüber hinaus sind Flexibilität, ein schnelles Auffassungs- und Reaktionsvermögen sowie der Wille zur Schichtarbeit wichtige Voraussetzungen für den Beginn der Lehre zum Maschinen- und Anlageführer.

Hilfreich sind außerdem Kenntnisse in Physik, Werken und Technik. Die Auszubildenden sollen unter anderem lernen, wie die Maschinen und Anlagen sowie benötigte Werkzeuge funktionieren und wie diese kontrolliert und gewartet werden. Außerdem soll vermittelt werden, welche Fertigungstechniken es gibt und wie man diese richtig anwendet.

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(acc: start title: Wie kann man sich in der Ausbildung spezialieren?)

In der Ausbildung spezialisiert man sich auf einen dieser Schwerpunkte:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Lebensmitteltechnik
  • Druck- und Papierverarbeitung
  • Textiltechnik
  • Textilveredelung

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Weiterbildungsmöglichkeiten als Maschinen- und Anlagenführer

Nach abgeschlossener Ausbildung besteht stets die Möglichkeit, sich weiterzubilden, beispielsweise in Form einer weiteren Berufsausbildung zum:

Außerdem können ausgelernte Maschinen- und Anlagenführer sich zum Industriemeister weiterbilden. Mit diesem Titel erhält man mehr Verantwortung, beispielsweise im Bereich Personal und gilt als Führungskraft.

Auch die Möglichkeit eines Studiums besteht. Dieses kann im Bereich Maschinenbau absolviert werden. Im Anschluss an ein Studium können Maschinen- und Anlagenführer als Ingenieure in großen Industrieunternehmen arbeiten. Weiterbildungen schlagen sich positiv auf das Gehalt nieder.

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(acc: start title: Gibt es noch andere Weiterbildungsmöglichkeiten?)

Will ein Maschinen- und Anlageführer sein Wissen erweitern oder neue Karrieremöglichkeiten erschließen, ist dies in Form einer Spezialisierung möglich. So lassen sich Kompetenz und Fachwissen entsprechend erhöhen, um mögliche Beförderungen, beispielsweise zum Schichtleiter, zu erreichen.

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(acc: start title: Wie sieht eine Spezialisierung für Maschinen- und Anlagenführer aus?)

Beispielsweise können technische Aspekte im Zuge von Seminaren vertieft werden. Auch Aspekte des Arbeitsschutzes werden in regelmäßigen Schulungen vertieft.

Neues Wissen erhält ein Maschinen- und Anlagenführer außerdem im Zuge der Spezialisierung auf einen bestimmten Produktionsbereich. Klassischerweise wird die Weiterbildung auf die Themenbereiche Metallverarbeitung, Kunststoffverarbeitung, Druckverarbeitung und Werkstoffe begrenzt.

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(acc: start title: Wann ist eine Weiterbildung sinnvoll?)

Will ein Maschinen- und Anlageführer beruflich vorankommen, sollte er sich frühzeitig auf einen Fachbereich spezialisieren und diesen durch Schulungen, Seminare und Workshops vertiefen.

Zusätzlich zu klassischen Formen der fachspezifischen Weiterbildung ergibt sich im Übrigen auch noch die Möglichkeit der akademischen Weiterbildung. Dieser führt beispielsweise über ein Studium der Produktionstechnik.

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Einzelnachweise & Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Maschinen- und Anlagenführer/in - Metall-, Kunststofftechnik

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