Wenn Sie Ihr Grundstück verkaufen wollen, müssen Sie auf einige Dinge achten. Der Erlös aus dem Verkauf muss versteuert werden und dabei sind verschiedene Varianten möglich. Wenn man ein Grundstück verkauft, müssen Steuern bezahlt werden. Die Steuer für den Grundstücksverkauf hängt dabei von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Steuer beim Grundstücksverkauf

Ein Grundstück soll verkauft werden. Welche Steuern können anfallen? Grundsätzlich ist jede Art von Einkommen steuerpflichtig. Dies gilt auch für Gewinne aus einem Grundstücksverkauf. Nach den aktuellen Regelungen, die am 31. März 2012 in Kraft getreten sind, fallen auf Gewinne aus einem Grundstückverkauf Steuern in Höhe von 25 Prozent an. Das entspricht dem Steuersatz der Abgeltungssteuer (auch Kapitalertragsteuer genannt).

Welcher Grundstücksverkauf ist steuerfrei?

Es gibt verschiedene Arten von Grundstücksverkäufen, durch die keine Steuern anfallen.

Ein Grundstück soll verkauft werden: Worauf muss man dabei achten?

  • Wenn das zu verkaufende Grundstück unter keiner der steuerfreien Kategorien fällt, muss der Gewinn versteuert werden.

  • Die Steuer ist die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem Veräußerungserlös. Letzterer ist immer die tatsächliche Höhe.

  • Der Kaufpreis dagegen wird bei 'Neugrundstücken' und 'Altgrundstücken' unterschiedlich festgelegt. So wird bei ersterem beispielsweise die Inflationsrate mit einberechnet.

Spekulationsfrist beim Grundstücksverkauf

Die Spekulationsfrist beim Grundstücksverkauf ist dafür eingerichtet worden, dem Kauf von Grundstücken nur des Gewinn wegens vorzubeugen. Die Spekulationsfrist besagt nämlich, dass bei einem Verkauf eines Grundstücks innerhalb von 10 Jahren der Gewinn des Grundstücksverkaufs komplett versteuert werden muss.

  • Die Spekulationssteuer fällt dann auch innerhalb der 10 Jahres nicht an, wenn das Haus vom Verkäufer selbst im Jahr des Verkaufs und in den beiden Jahren zuvor selbst bewohnt wurde.

Sollte das Haus eine Schenkung gewesen sein, zählt nicht der Zeitpunkt der Schenkung sondern der Zeitpunkt, zu welchem derjenige, der das Haus an den jetzigen Verkäufer verschenkt hat, erworben hat.

Steuern bei Grundstücksverkauf: Wichtige Fakten

  • Beim Verkauf eines Grundstücks fallen Steuern an
  • Die Spekulationssteuer muss innerhalb von 10 Jahren gezahlt werden
  • Umsatzsteuer fällt beim Grundstücksverkauf keine an
  • Gewerbesteuer muss nur in bestimmten Fällen gezahlt werden
  • Maßgeblich ist, ob das Grundstück zum Privatvermögen oder Betriebsvermögen gezählt wird
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Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Steuerbegünstigung der zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung im eigenen Haus, §10e Einkommensteuergesetz (EStG) ->

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