SSL Sichere Verbindung


Mit dem Steuerrechner lässt sich die Höhe der Lohnsteuer und andere Steuerabzüge vom monatlichen Bruttogehalt ausrechnen. Berechnen Sie schnell und einfach Ihre steuerlichen Abgaben mit unserem Steuerrechner.

Steuerrechner mit Brutto Netto Berechnung

Mit dem Steuerrechner lässt sich eine schnelle Übersicht über die verschiedenen zu zahlenden Steuern erstellen. Wozu ist so eine Übersicht der Steuern gut? Der Steuerrechner listet übersichtlich auf, wie hoch beispielsweise die Lohnsteuer in einem Monat ist. Jeden Monat werden vom Bruttolohn automatisch die Steuern abgezogen. Der Rechner für die Steuern berechnet die Lohnsteuer und die Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag - alle Steuern können mit dem Steuerrechner ausgerechnet werden. Wenn man eine Übersicht über die Lohnsteuer hat, weiß man auch, wie viel beispielsweise bei einer Steuererklärung zurückgezahlt werden könnte. Die Lohnsteuer kann nämlich über die Steuererklärung rückerstattet werden. Der Steuerrechner hilft dabei, einen Überblick über die zu zahlenden Steuern pro Monat und im Jahr zu erhalten.

Bewerten Sie unseren Artikel
4.14 von 5 Sternen - 14 Bewertungen
Inhaltsverzeichnis:
  • Steuerrechner 2018
  • Vorteile des Steuerrechners in der Übersicht
  • Welche Angaben benötigt man für den Steuerrechner?
  • Erläuterung zu weiteren Steuern
  • Wichtige Fakten zum Steuerrechner
  • Steuerrechner: Häufig gestellte Fragen
  • Die Vorteile des Steuerrechners in der Übersicht

    • Der Steuerrechner ist kostenlos.
    • Mit dem Steuerrechner kann man leicht das Nettogehalt ausrechnen.
    • Der Steuerrechner hilft dabei, herauszufinden, ob man die Steuerklasse wechseln sollte.
    • Mit dem Steuerrechner kann man unter Umständen Steuern sparen.

    Welche Angaben benötigt man für den Steuerrechner?

    Angabe für den SteuerrechnerErläuterung
    BruttolohnDer Bruttolohn eines Arbeitnehmers stellt die gesamte vereinbarte Entlohnung durch den Arbeitgeber vor dem Abzug der Steuern dar.
    BruttolohnDer Bruttolohn eines Arbeitnehmers stellt die gesamte vereinbarte Entlohnung durch den Arbeitgeber vor dem Abzug der Steuern dar.
    AlterBeim Alter wird im Steuerrechner das aktuelle Lebensalter angegeben.
    KinderFalls Kinder zu berücksichtigen sind, wird für jedes Kind ein Kinderfreibetrag in die Lohnsteuerkarte eingetragen und zum Berechnen in den Steuerrechner übertragen. Je nach Veranlagungsvoraussetzung kann das ein kompletter oder halber Steuerfreibetrag sein.
    SteuerklasseWie viele Euro bei der fälligen Lohnsteuer zu zahlen sind, richtet sich nach der Lohnstufe sowie der eingetragenen Steuerklasse. Je nach den familiären Umständen können diese Lohnsteuergruppen gewechselt werden und führen bei der Berechnung zu unterschiedlichen Ergebnissen.
    SteuerfreibetragDer Steuerfreibetrag ist ein Grundfreibetrag, auf den keine Steuern entfallen. Das ist der Anteil an Einkommen, der also nicht versteuert werden muss und der vorab abgezogen wird.
    KirchensteuerNiemand ist kirchensteuerpflichtig und wer in keiner gesetzlich anerkannten Glaubensgemeinschaft ist, muss die entsprechenden Steuern auch nicht bezahlen. Die Berechnung der Steuer erfolgt anhand von Einkommen- bzw. Lohnsteuer, stellt also eine wichtige Angabe im Steuerrechner dar.
    BundeslandDie Angabe des richtigen Bundeslandes ist auch im Steuerrechner zum Berechnen wichtig, denn der Kirchensteuersatz ist nicht in jedem Bundesland einheitlich.
    KrankenversicherungIn Deutschland wird unterschieden zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Der monatliche Beitragssatz der privaten Krankenversicherung kann erheblich von den Regelsätzen der gesetzlichen Krankenversicherung abweichen und hat maßgeblichen Einfluss auf die Berechnung.
    PKV-BeitragssatzDer PKV-Beitragssatz bezeichnet den monatlich für die private Krankenversicherung zu zahlenden Krankenversicherungsbeitrag. Im Gegensatz zum gesetzlichen Beitragssatz handelt es sich um eine Angabe in Euro und nicht in Prozent.
    BeitragssatzBeim Beitragssatz des gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes wird zwischen dem Regelbeitrag (14,6 % plus Zusatzbeitrag der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse, 2018 durchschnittlich 1,1% ) sowie dem ermäßigten Beitragssatz (14,0 %) unterschieden. Dieser gilt beispielsweise für freiwillig Krankenversicherte, die dann aber auch keinen Anspruch auf Krankengeld besitzen.
    Gesetzliche RentenversicherungFür die gesetzliche Rentenversicherung kommen unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen zum Tragen. Diese sind in den alten und neuen Bundesländern unterschiedlich: 2018 liegen die Bemessungsgrenzen für die gesetzliche Rentenversicherung im Westen z.B. bei jährlich 78.000 Euro, im Osten hingegen bei 69.000 Euro.
    AbrechnungsjahrDie Einkommensteuer wird in jedem Abrechnungsjahr neu berechnet. Im Gegensatz zu nicht natürlichen Personen (Unternehmen, Gesellschaften, Genossenschaften etc.) weicht das Abrechnungsjahr nicht vom Kalenderjahr ab. Daher erfolgt das Berechnen im Steuerrechner immer nach Kalenderjahren.

    Steuern kurz und knapp erklärt

    Auf sämtliche Einkommen natürlicher Personen sind in Deutschland Steuern zu entrichten. Das betrifft im Inland wohnhafte Personen ebenso wie diejenigen, die im Ausland wohnen und in Deutschland Einkommen generieren.

    Das Einkommensteuerrecht unterscheidet bei der Steuererhebung zwischen:

    • Einkommen
    • Einkünften
    • Einnahmen
    • und zu versteuerndem Einkommen.

    Das zu versteuernde Einkommen ist dabei die Berechnungsgrundlage für den tariflichen Einkommensteuerbetrag.

    Als Quellsteuern werden diese Steuern benannt, da sie direkt von der kapitalgebenden Quelle abgeführt werden.

    Die Steuererhebungen sind als Abschlagszahlungen zu verstehen: in der später erfolgenden Steuererklärung können die bereits erfolgten Steuervorauszahlungen dann angepasst werden.

    Die Kapitalertragsteuer ist eine Erhebungsvariante der Einkommensteuer. Erhoben wird die Steuer aus unterschiedlichen Kapitalerträgen, wozu unter anderem

    • Zinsen und Dividenden
    • Zertifikatenhandel
    • Aktiengeschäfte
    • sowie Erträge aus entsprechend definierten Versicherungsverträgen

    zählen.

    Die Kapitalertragsteuer ist eine lineare Steuer, das heißt, der Steuersatz verändert sich nicht in Relation zur Höhe der Erträge. Diese Quellsteuer wird direkt von den Gesellschaften, Banken und Versicherern abgeführt, bei denen Kapitalerträge erwirtschaftet werden.

    Die Lohnsteuer ist die umfangreichste Steuer der Einkommensteuer. 2014 betrug das Lohnsteueraufkommen rund 168 Milliarden Euro, ähnliche Zahlen sind nach der anstehenden Auswertung am Anfang des Jahres 2018 ebenfalls zu erwarten.

    Sämtliche nicht selbstständige Arbeiten werden über die Lohnsteuer steuerlich erfasst. Dies betrifft also Arbeiter und Angestellte gleichermaßen.

    • Der Steuersatz kann durch die Wahl der Lohnsteuerklassen beeinflusst werden. Außerdem wird streng genommen keine Lohnsteuererklärung mehr abgegeben, wenn der Steuerpflichtige weitere Kapitalerträge bezieht: dann wird eine Einkommensteuererklärung durchgeführt und die Lohnsteuer ist ein Bestandteil dieser Steuern.

    Die Kirchensteuer ist keine Steuer, die zu den Einkommenssteuern zählt. Allerdings stellen Einkommen- und Lohnsteuer die Berechnungslage dafür dar.

    Aus diesem Grund wird auch von einer Kircheneinkommen- bzw. Kirchenlohnsteuer gesprochen. Die gesamte Kirchensteuer setzt sich aus einer dieser beiden Steuern sowie der Kirchengrundsteuer zusammen.

    Zudem gilt es zu beachten, dass diese Steuer je nach Bundesland unterschiedlich bemessen wird und auch niemand grundsätzlich kirchensteuerpflichtig ist.

    Steuern Steuerrechner

    Die wichtigsten Fakten zum Steuerrechner

    • Der Steuerrechner erleichtert durch verschiedene Auswahlmöglichkeiten die Berechnung der Steuern.
    • Nicht alle Formen der Einkommensteuer sind wichtig für den Steuerrechner.
    • Mit dem Steuerrechner kann man das Nettogehalt errechnen.
    • Außerdem kann man berechnen, ob sich ein Steuerklassenwechsel lohnen würde, z. B. nach der Heirat.
    • Zudem veranschaulicht der Steuerrechner, welche Abgabe besonders zu Buche schlägt.

    Steuerrechner: Häufig gestellte Fragen

    Das Finanzamt nimmt mit der Prüfung der Einkommenssteuererklärung eine Günstigerprüfung vor. Hier kann sich der Kinderfreibetrag bemerkbar machen.

    Der Kinderfreibetrag hat demnach keine Auswirkung auf das Nettogehalt. Im Gegenteil: Wurde zuvor Kindergeld beantragt und stellt sich bei der Günstigerprüfung heraus, dass sich der Kinderfreibetrag für den Steuerzahler mehr lohnt, als das Kindergeld, gibt es sogar Geld zurück.

    Generell ist die Kirchensteuer keine Steuer, die per se vom Gehalt abgezogen wird. Vielmehr besteht eine Abgabenpflicht nur bei einer entsprechenden Religionszugehörigkeit. Neben der Lohnsteuer führt die Kirchensteuer zu einer Verminderung des Nettogehalts, da diese direkt einbehalten wird. Bezüglich der Höhe der Kirchensteuer variiert die Situation in den einzelnen Bundesländern allerdings. Außer in Baden-Württemberg und Bayern (acht Prozent) liegt der Kirchensteuersatz bei neun Prozent.

    Steuerrechner

    Einzelnachweise und Quellen

    1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Einkommensteuergesetz
    2. Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend:  Freibeträge für Kinder
    3. Bundesfinanzministerium: Steuerliche Entlastungen für Arbeitnehmer, Familien und Alleinerziehende 
    4. Bundesministerium für Finanzen: Merkblatt zur Steuerklassenwahl