Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Strausberg ist für alle Bürger zuständig, die beim Zeitpunkt des Todes im zuständigen Gerichtsbezirks lebten.

Diese Personen können ihr privatschriftliches Nachlassschreiben beim Nachlassgericht Strausberg in Verwahrung geben. Zum Nachlass Berechtigte können am Nachlassgericht Strausberg zudem einen Antrag zur Ausfertigung eines Erbscheins einreichen.

Angelegenheiten, die den Nachlass betreffen, werden nicht alle vom Amtsgericht Strausberg verwaltet. Für die Ausschlagung der Erbschaft etwa, kann das Nachlassgericht am Aufenthaltsort der Person, die die Erklärung einreicht, zuständig sein.

Das für den Erben örtlich zuständige Nachlassgericht ist dazu angehalten, die benötigten, beglaubigten Dokumente an das für den Erblasser zuständige Nachlassgericht weiterzugeben


Nachlassgericht Strausberg - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Strausberg

Die auf die Erben zukommenden Aufgaben verbunden mit einer Erbschaft, werden fast ausnahmslos vom Nachlassgericht Strausberg betreut. Kosten, die dabei anfallen, müssen von den Erben getragen werden.

Zu den Aufgaben zählen:

  • Testamentsvollstreckung
  • Erbscheinausstellung
  • Alle Verfügungen bei einem Todesfall
  • Verwalten des Erbes
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Ermittlung der Erben
  • Nachlasssicherung

Nachlassgericht Strausberg - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Klosterstraße 13
15344 Strausberg
Klosterstraße 13
15344 Strausberg

Kontakt

Tel.-Nr.: 03341 33120
Fax: 03341 3312190
Internetseite: ag-strausberg.brandenburg.de

Amtsgericht Strausberg - zusätzliche Aufgaben

Nicht nur für den Nachlass ist das Amtsgericht zuständig, sondern auch für Rechtsverkehr, der elektronisch abgewickelt wird:

  • Zivilverfahren
  • Familiensachen
  • Strafverfahren
  • Grundbuchverfahren
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Nachlassgericht Strausberg - Fragen und Antworten

Nachlassangelegenheiten, die die Erbausschlagung betreffen, können (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Nachlassgericht im Bezirk des gewöhnlichen Aufenthalts der erklärenden Person vorgenommen werden.

Das Nachlassgericht am Wohnbezirk des Erben übermittelt die erforderlichen Unterlagen in beglaubigter Form an das Nachlassgericht, welches für den Erblasser zuständig ist. Mögliche Anreisekomplikationen können somit umgangen werden.

Das Nachlassgericht Berlin Schöneberg gilt immer dann als zuständig, wenn das örtlich zuständige Nachlassgericht nicht ermittelt werden konnte.

Ein Erbschein wird nur dann erforderlich und auch ausgestellt, insofern ein gültiger Antrag auf diesen Schein eingereicht wurde. Der Antrag zur Erteilung eines Erbscheins kann je nach den jeweiligen Rahmenbedingungen einer Erbschaft vom Alleinerben sowie den möglichen Mit-, Nach- oder Ersatzerben gestellt werden. Der Antrag auf einen Erbschein kann auch vom Testamentsvollstrecker erfolgen.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: GVG § 23a »
Gesetze im Internet: FamFG § 343 Örtliche Zuständigkeit »
buzer.de: § 344 - Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) »