Das Gehalt als Metallbearbeiter liegt im durchschnittlichen Bereich. Um als Metallbearbeiter zu arbeiten, kommen verschiedene Ausbildungswege in Betracht.

Brutto Gehalt als Metallbearbeiter

Beruf Metallbearbeiter/ Metallbearbeiterin
Monatliches Bruttogehalt 2.626,28€
Jährliches Bruttogehalt 31.515,33€
Wie viel Netto?

In seinem Beruf erhält ein Metallbearbeiter einen durchschnittlichen Bruttolohn von 2.626,28€ im Monat. Jährlich kommt so ein Bruttogehalt von 31.515,33€ zustande. In der Stunde kann ein Metallbearbeiter im Schnitt mit 15,95€ rechnen.

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Aufgaben als Metallbearbeiter

Die Hauptaufgabe von einem Metallbearbeiter besteht darin, Maschinen zu bedienen und zu warten. Gegebenenfalls gehört auch die Programmierung der Maschinen zu diesem Beruf.

Außerdem fertigen sie nach Anweisung Metallbauteile an, bestücken die einzelnen Maschinen, wechseln Werkstücke aus und kontrollieren die Qualität der Maschinenteile. Dabei wenden sie unterschiedliche Techniken an, wie Bohren, Sägen, Schweißen und Fräsen.

Das Gehalt des Metallbearbeiters im Überblick

Das Gehalt des Metallarbeiters variiert von Bundesland zu Bundesland und hängt auch von der Branche ab, in der er tätig ist. Schon in der Ausbildung zeigt sich, dass das Gehalt verschiedenen Faktoren unterliegt.

Nachdem der Metallbearbeiter seine Ausbildung abgeschlossen hat, erhält er in der Regel ein Einstiegsgehalt, das zwischen 1.500 und 3.000 Euro pro Monat liegen kann.

Mit wachsender Berufserfahrung hat der Metallbearbeiter jedoch die Möglichkeit, ein höheres Gehalt zu erzielen. Auch Weiterbildungen sind hilfreich, wenn ein höherer Verdienst angestrebt wird. Im Durchschnitt liegt das Gehalt des Metallbearbeiters bei etwa 2.600 Euro brutto im Monat.

Mit zunehmendem Alter und steigender Berufserfahrung kann der Metallbearbeiter ebenfalls einen höheren Verdienst erzielen.

Während ein 25-jähriger Metallbearbeiter ein durchschnittliches Gehalt von etwa 2.200 Euro pro Monat verdient, kann ein 50-jähriger mit Berufserfahrung einen monatlichen Verdienst von circa 3.100 Euro erhalten.

Der Metallbearbeiter hat die Möglichkeit, sich beispielsweise zum CNC-Fräser weiterbilden zu lassen. Wenn er diese Weiterbildung erfolgreich bestanden hat, erhält er in der Regel ein höheres Gehalt, das bis zu 4.000 Euro brutto pro Monat betragen kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Weiterbildung zum Industriemeister mit der Fachrichtung Metall. Ein Meister im Bereich Metall kann im Jahr bis zu 50.000 Euro verdienen, je nachdem in welcher Branche und in welchem Bundesland er tätig ist.

Der Weg zum Metallbearbeiter

Die Verarbeitung von Metall ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, egal ob in der Industrie, im Bau oder in anderen Bereichen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass eine rege Nachfrage an Fachkräften herrscht, die in dieser Thematik gut ausgebildet sind.

Wie die meisten beruflichen Ausbildungen verläuft auch diese zum Teil innerhalb der Berufsschule und innerhalb eines ausbildenden Betriebs. Die Dauer beträgt dabei 3 Jahre.

Bei der Vergütung der Ausbildung kann man keine genauen Zahlen nennen, hierbei kommt es immer auf die Region und den Arbeitgeber an. In jedem Fall bietet sich ein Vergleich von mehreren potentiellen Ausbildungsbetrieben an. Weiterhin sollte man beachten, dass Betriebe in den alten Bundesländern meistens ein besseres Gehalt zahlen, auch schon innerhalb der Ausbildung zum Metallbearbeiter.

Die meisten Betriebe verlangen entweder einen guten Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife, um einen Bewerber als Auszubildenden anzustellen. Dazu sollten noch andere Kriterien erfüllt werden. Beispielsweise sollten bestimmte Kompetenzen wie mathematisches und technisches Grundverständnis sowie körperliche Belastbarkeit vorhanden sein.

Persönliche Voraussetzungen, die ein Auszubildender mitbringen sollte, sind:

  • handwerkliches Geschick
  • Interesse am Metallhandwerk
  • technisches Verständnis
  • Sorgfalt

Voraussetzung ist außerdem in vielen Fällen eine bereits abgeschlossene technische Ausbildung im Metallbereich.

Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind und das Bewerbungsgespräch positiv verlaufen ist, steht einer Ausbildung zum Metallbearbeiter in der Regel nichts mehr im Wege.

In Frage kommen beispielsweise folgende Ausbildungsberufe:

Um die anfallenden Aufgaben bestmöglich lösen zu können, sollten Metallbearbeiter die grundlegenden Techniken in der Metallbearbeitung verstehen und beherrschen sowie über Kenntnisse der Werk- und Hilfsstoffe verfügen.

Weitere förderliche Kompetenzen sind:

  • Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen
  • Handwerkliches Geschick
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Technisches Verständnis
  • Maschinen- und Anlagenführung

Beschäftigung finden Metallbearbeiter beispielsweise:

  • in der metallverarbeitenden Industrie
  • bei Werkzeugherstellern und Maschinenherstellern
  • in der Metallbearbeitung und -verarbeitung
  • im Metallbau

Nach der Ausbildung zum Metallbearbeiter: Weiterbildungsmöglichkeiten

Wer nach seiner Berufsausbildung noch mehr erreichen möchte, kann sich um eine Fort- oder Weiterbildung bemühen.

Neben regelmäßigen Lehrgängen, die besucht werden können, um stets auf dem Laufenden zu bleiben und so das Gehalt aufzustocken, gibt es auch die Möglichkeit einer Weiterbildung mit dem Ziel des beruflichen Aufstiegs.

Interessante Weiterbildungsmöglichkeiten für den Metallbauer sind:

  • Weiterbildung zum Montageleiter
  • Weiterbildung zum Vorarbeiter
  • Schulung zum Werkmeister
  • Fortbildung im Bereich Metallbearbeitung
  • Studium

Metallbearbeiter - Weiterbildungen im Überblick

In einer Fortbildung wird meistens ein thematischer Wissensbereich vertieft und so die Kompetenz diesbezüglich erhöht. Häufig reicht dies nicht für eine bessere Position innerhalb des Betriebs aus, dafür sorgt es für mehr Einkommen.

Der Metallbearbeiter hat zum Beispiel die Möglichkeit, sich zum CNC-Fräser weiterbilden zu lassen. Wenn er diese Weiterbildung erfolgreich bestanden hat, erhält er in der Regel ein höheres Gehalt, das bis zu 4.000 Euro brutto pro Monat betragen kann.

Eine Meisterweiterbildung für einen Metallbearbeiter dauert deutlich länger als eine Fortbildung und benötigt demnach auch mehr Aufwand. Jedoch sind die Resultate durchaus spürbar und bringen verschiedene Vorteile mit sich.

So kann man davon ausgehen, dass man mehr im planerischen Bereich aktiv ist und weniger körperlich arbeiten muss. Dies ist besonders im fortschreitenden Alter eine interessante Alternative.

Außerdem kann ein Meister auch eigene Lehrlinge ausbilden, wichtige Arbeiten in der Betriebsführung übernehmen oder sogar einen eigenen Meisterbetrieb leiten. Diese Fortbildung dauert 2 Jahre, dafür kann man dann als Metallbearbeiter mit einem deutlich höheren Einkommen und auch einer leitenden Funktion rechnen.

Ein Meister im Bereich Metall kann jährlich bis zu 50.000 Euro verdienen, je nachdem in welcher Branche und in welchem Bundesland er tätig ist.

Auch ein Studium an einer Fachhochschule ist denkbar. Mit einem Ingenieurstitel und der praktischen Erfahrung aus der Ausbildung zum Metallbearbeiter macht man sich zu einer überaus interessante Fachkraft für ein Unternehmen.

Diese Form der Weiterbildung bietet mehr Gehalt, eine gehobene Position sowie auch ein besseres Ansehen bei Chef und den Kollegen.

Es gibt verschiedene Weiterbildungen, die es einem Metallbearbeiter ermöglichen, beruflich aufzusteigen. Doch zuerst muss man für sich selbst festlegen, welche Ziele man mit einer Weiterbildung erreichen möchte.

Wo für den Einen eine Gehaltserhöhung bereits einen beruflichen Aufstieg darstellt, so ist das für den Anderen erst, wenn er eine leitende Stellung im Unternehmen erreicht hat. Daher sollten die eigenen Ziele vor der Wahl der Fortbildung genau umrissen und geplant werden.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Metallbearbeiter/in

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