Gehalt Sekretär

Brutto Gehalt als Sekretär

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Sekretär/ Sekretärin2.389,58€28.674,99€

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Sekretär - Die wichtigsten Fakten

  • Für viele ist der BerufSekretär ansprechend, da dieses Berufsbild als Sprungbrett für weitere, anspruchsvolle Arbeiten gilt. Die aktuelle Berufsbezeichnung lautet nach vielen Reformen und Modernisierungen Kaufmann für Büromanagement.
  • Doch auch als Sekretär hat man einen abwechslungsreichen und interessanten Beruf, zum Beispiel innerhalb der Verwaltung eines Unternehmens, einer öffentliche Behörde oder in der Industrie.
  • Von zentraler Bedeutung ist – unabhängig von der Branche – bei dieser Tätigkeit die Kommunikation: So hat ein Sekretär überwiegend allgemeine Büroaufgaben zu übernehmen, wobei die Erledigung sämtlicher Korrespondenz im Vordergrund steht.
  • Wichtig sind selbstverständlich ebenso die kaufmännisch-verwaltenden Aufgaben, je nach Tätigkeitsbereich. Zudem übernimmt ein Sekretär durchaus Aufgaben zur Assistenz seines Vorgesetzten.

Das Gehalt als Sekretär im Überblick

Das Ausbildungsgehalt eines Kaufmanns für Büromanagement nach Branchen:

Kaufmann für BüromanagementIndustrie und HandelHandwerkÖffentlicher Dienst
1. Ausbildungsjahr832 bis 926 Euro299 bis 714 Euro823 Euro
2. Ausbildungsjahr905 bis 975 Euro345 bis 755Euro874 Euro
3. Ausbildungsjahr974 bis 1.061 Euro419 bis 823 Euro922 Euro

Nach der Ausbildung steht eine durchschnittliche 38-Stunden-Woche bevor.

  • Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1.800 und 2.400 Euro.

Ein entscheidender Faktor über die Höhe des Gehalts ist die Betriebsgröße. In großen Unternehmen verdient ein Sekretär im Durchschnitt 2.800 Euro, bei kleinen Betrieben 2.200 Euro.

Das monatliche Einkommen eines Sekretärs mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung liegt bei 2.000 Euro. Nach zehn bis vierzehn Jahren im Beruf steigt das Gehalt auf 2.400 Euro an. Nach zwanzig Jahren Berufserfahrung kann mit 2.600 Euro gerechnet werden.

Hier finden Sie eine Übersicht durchschnittlicher Jahresgehälter mit und ohne Weiterbildung:
Kaufmann für BüromanagementBetriebswirt für Kommunikation und Büromanagement
ca. 31.500 Euroca. 40.000 Euro

Die Ausbildung als Sekretär

Sekretäre werden in der gesamten deutschen Wirtschaft gebraucht und sind gefragt. Als Sekretär kann man in Voll- oder Teilzeit arbeiten, auch als Aushilfe oder komplett eingegliederte Fachkraft kann man eingestellt werden.

Allerdings gibt es für diesen Beruf keine Ausbildung im klassischen Sinne, sondern man gelangt zu dieser Position über die Ausbildung in anderen Berufen. In der Regel haben Sekretäre aber eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation oder zum Fachangestellten für Bürokommunikation absolviert. Diese duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.

Daneben kann die Tätigkeit als Sekretär auch durch eine Weiterbildung erfolgen.

Oft spricht man nicht mehr vom Sekretär, sondern von einem Office Manager oder dem Assistenten der Geschäftsleitung.

Je nachdem, in welcher Branche die Ausbildung zum Sekretär angestrebt wird, ändert sich die Berufsbezeichnung. Als Kaufmann für Bürokommunikation ist man im Handel, Handwerk oder in der Industrie tätig. Wer im öffentlichen Dienst einen Posten als Sekretär anstrebt, durchläuft die Ausbildung als Fachangestellter für Bürokommunikation.

  • Seit 2014 wurden die Ausbildungsgänge der Büroberufe Bürokaufmann, Kaufmann für Bürokommunikation sowie Fachangestellter für Bürokommunikation reformiert und gehen in der einheitlichen Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement auf.

Es gibt viele Quereinsteiger in diesem Beruf, sodass es auch keine einheitlichen Ausbildungsvoraussetzungen gibt. Idealerweise bringen Bewerber für einen Ausbildungsplatz mindestens einen mittleren Bildungsabschluss mit.

Folgende Inhalte müssen durch eine entsprechende Lehre oder jahrelange Praxiserfahrung vorhanden sein:

  • Büromanagement
  • Korrespondenz
  • Buchführung
  • Verwaltung
  • Betriebswirtschaftslehre
  • EDV und moderne Softwareanwendung
  • Deutsch und Englisch (bzw. andere Fremdsprachen)

Da die reformierte Ausbildung zum Sekretär bzw. zum Kaufmann für Büromanagement drei Büroberufe zusammenfasst, die zuvor je nach Branche bestimmte inhaltliche Schwerpunkte setzten, können Auszubildende nun ihre Fähigkeiten durch sogenannte Wahlqualifikationen vertiefen.

Zur Auswahl stehen:

  • Assistenz und Sekretariat
  • Auftragssteuerung und -koordination
  • Einkauf und Logistik
  • Kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Marketing und Vertrieb
  • Personalwirtschaft
  • Öffentliche Finanzwirtschaft
  • Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement
  • Verwaltung und Recht

Sie arbeiten in größeren oder kleineren Unternehmen in Industrie, Handel oder Handwerk. Dort sind sie in den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, in Betrieben und Behörden tätig.

Zu den Aufgaben des Sekretärs gehört Zeitmanagement, Verwaltung, Organisation, Buchführung, Kostenabrechnungen und vieles mehr. Es können auch abteilungsspezifische Aufgaben zugeteilt werden.

Weiterbildungsmöglichkeiten als Sekretär

Die meisten Sekretäre haben eine kaufmännische Ausbildung absolviert oder sich durch umfangreiche Weiterbildungen für den Beruf qualifizieren können, allerdings gibt es immer wieder Möglichkeiten, sich für das Berufsfeld durch eine Weiterbildung zu qualifizieren.

Diese Weiterbildungen bieten sich für einen Sekretär besonders an:

  • Kaufmännischer Assistent
  • Wirtschaftsassistent, Fachbereich Büro/Sekretariat

Zudem gibt es auch die Möglichkeit, sich zum Betriebswirt für Kommunikation und Büromanagement weiterzubilden. Dann liegt das monatliche Bruttogehalt zwischen 3100 und 3500 Euro.

  • Die Weiterbildung wird oft in Form von Modulen angeboten, sodass man zwischen relevanten Themen und Schwerpunkten wählen kann. So können gezielt Kenntnislücken geschlossen oder andere Fähigkeiten noch weiterentwickelt werden.

Die Aufstiegsweiterbildung

Plant man zum Beispiel den Aufstieg zum Chefsekretär oder leitenden Person in einem Schreibpool, sollte man eine Aufstiegsweiterbildung in Erwägung ziehen. Dort erwirbt man alle nötigen Kompetenzen.

Hier bieten sich folgende Weiterbildungen an:

  • staatlich geprüfter Sekretär
  • Betriebswirt für Kommunikation und Büromanagement

Diese Fortbildungen werden von anerkannten Bildungseinrichtungen angeboten. Man kann sie in Voll- oder Teilzeit absolvieren.

Auch in Form eines Studiums an der Hochschule oder einer Akademie ist eine Weiterbildung als Sekretär möglich. Dort bieten sich die Bachelorstudiengänge Marketing/Vertrieb und Servicemanagement an. Auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ist ein Studium oft möglich.

Häufig gestellte Fagen zum Gehalt als Sekretär

Da das Aufgabenspektrum vielseitig ist und auch je nach Unternehmen sehr unterschiedlich sein kann, reicht es meist nicht aus, sich mit einer erlernten Fertigkeit zu begnügen. Daher wird eine Vielzahl an Weiterbildungen angeboten, die dazu qualifizieren, in einer bestimmten Branche zu arbeiten.

Auch Fremdsprachenkenntnisse werden immer wichtiger, weshalb man eine Weiterbildung in einem Fremdsprachenkurs machen kann. Zusätzlich gibt es Weiterbildungen in den Bereichen Kommunikation und Rhetorik, damit auch die Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden stets reibungslos verläuft.

Bei dem Gehalt eines Sekretärs spielen neben dem Aufgabengebiet auch der Wohnort, die Berufsjahre und das Alter eine Rolle. Daraus können durchaus Differenzen von 20.000 Euro im Bruttogehalt entstehen.

Als Assistent der Geschäftsleitung hat man in der Regel ein überdurchschnittliches Gehalt. Am meisten wirkt sich jedoch die Berufserfahrung auf das Gehalt aus.

Die Branche ist ein entscheidender Faktor für das Gehalt als Sekretär. Am besten verdient man in der chemischen Industrie, mit durchschnittlich 3.100 Euro monatlich.

Danach folgt die Metallindustrie mit 2.800 Euro, alsdann die Finanzdienstleistungen mit 2.600 Euro und am Ende steht die öffentliche Verwaltung mit 2.180 Euro.

Eine Tarifbindung ist für Sekretäre vorteilhaft. Insofern bleibt das monatliche Gehalt gleich und beträgt durchschnittlich 2.669 Euro. Somit liegt es 15 Prozent über dem Gehalt von Kollegen in nicht tarifgebundenen Betrieben.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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