Steuerpflichtig bei der Schenkungssteuer sind inländische Schenker und Beschenkte.
Als Inländer gelten für bis zu fünf Jahren auch Personen, die ins Ausland verzogen sind.
Vor einer Schenkung sollte die Steuerpflicht geklärt sein, um eine Doppelhaftung zu vermeiden.

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Steuerpflicht bei der Schenkungssteuer

Grundsätzlich sind Erbschafts- und Schenkungssteuer so angelegt, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Wer steuerpflichtig ist, entscheidet übrigens nicht nur die Position des Erwerbs.

schenkungssteuer

Nach § 2 ErbStG (Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz) tritt eine Steuerpflicht ein, wenn:

  • der Schenker oder
  • der Erwerber

zum Zeitpunkt des Bezugs Inländer ist.

Steuerpflichtig ist eine Schenkung also nicht nur dann, wenn der Beschenkte einen Wohnsitz in Deutschland hat.

Auch wenn Eltern ihren Kindern im Ausland einen Teil des Vermögens vermachen, würde nach dieser Definition in Deutschland womöglich eine Steuerpflicht aus der Schenkungssteuer entstehen.

  • Inländer – und damit steuerpflichtig – sind im Sinne der Schenkungssteuer nicht nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Auch wer ins Ausland zieht, wird bis zu fünf Jahre nach § 2 Abs. 1 Nr. 1b ErbStG als Inländer angesehen.

Schenkungssteuer - Sonderfälle

Einzelnachweise & Quellen

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  1. Bundesministerium für Finanzen: Erbschafts- und Schenkungssteuer
  2. Bundesministerium für Finanzen: Broschüren der Landesfinanzbehörden

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