lebensversicherung

Wer sich dazu entschließt eine Lebensversicherung abzuschließen, tut dies in der Regel mit zwei Hintergedanken:

Zum einen soll die eigene Familie im Falle eines Falls geschützt sein.

Zum anderen verwandelt sich eine kapitalgestützte Lebensversicherung zumeist irgendwann in eine Rentenversicherung und kann dann steuerbegünstigt sein.

Hier sollte ein Freistellungsauftrag erfolgen.

Wann braucht man einen Freistellungsauftrag?

Eine kapitalgestützte Versicherung legt die Beiträge des Mitglieds an und verzinst diese für spätere Rentenzahlungen. Auf diese Zinsen entsteht eine Steuerpflicht. Um diese auszusetzen, sollte ein Freistellungsauftrag erfolgen.

Dies gilt insbesondere dann, wenn die Lebensversicherung steuerbegünstigt ist. In diesem Fall müssen nur die Hälfte der Gewinne versteuert werden. Ohne Freistellungsauftrag würde viel zu viel Geld an den Fiskus abgeführt.

Wann ist eine Lebensversicherung steuerbegünstigt?

Die aktuellen Regeln (die sich von denen für ältere Verträge unterscheiden können) lautet so:

  • Die Versicherung muss für später eine Mindestrente garantieren
  • Im Todesfall werden wenigstens 50 Prozent der gezahlten Beiträge ausgeschüttet
  • Die Versicherung wurde wenigstens zwölf Jahre gehalten
  • Bei einer Einmalzahlung von fondsgebundenen Versicherung muss die Auszahlung mindestens zehn Prozent der insgesamt gezahlten Beiträge übersteigen
  • Der späteste Rentenbeginn darf bei maximal der mittleren Lebenserwartung der Person liegen, von der noch einmal zehn Prozent abgezogen werden

Wie stellt man einen Freistellungsauftrag für eine Lebensversicherung?

Der Versicherer sollte ein entsprechendes Dokument zur Verfügung stellen können, was nur noch ausgefüllt werden muss. Der Auftrag geht dann an die Versicherung zurück, die diesen bearbeitet.  Oft bieten die Versicherungen auch Rat an, wie der Auftrag idealerweise ausgefüllt sein sollte.

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