freistellungsauftrag zinsen

Auch Zinsen, die man beispielsweise für sein Tagesgeldkonto erhält, müssen versteuert werden.

Dies gilt auch für Zinsen, die man für sein Sparbuch erhält.

In der Regel geschieht dies sofort durch die Abgeltungssteuer.

Ratsam ist ein Freistellungsauftrag, der dies unterbindet. Große Sparer müssen jedoch aufpassen.

Wann lohnt sich ein Freistellungsauftrag für die Zinsen?

Wenn die Zinsen jährlich insgesamt die Höhe von 801 Euro nicht übersteigen, fallen sie unter den Sparer-Pauschbetrag und sind von der Steuerpflicht ausgenommen. Hier macht der Freistellungsauftrag Sinn, um zu verhindern, dass man sich das Geld sonst über die Einkommensteuererklärung erst wieder zurückholen muss. Der Sparer-Pauschbetrag darf dann auf der Steuererklärung nicht noch einmal geltend gemacht werden.

Welche Fallstricke gibt es beim Freistellungsauftrag für Zinsen?

Auf diese Punkte ist zu achten:
  • Man kann die entsprechenden Aufträge bei mehr als nur einer Bank stellen. Es wird sehr kompliziert auszurechnen, wann die Grenze von 801 Euro pro Person erreicht ist, denn diese bezieht sich auf alle Geldanlagen bei allen Finanzinstituten.
  • Viele Banken warnen nicht, wenn die Grenze überschritten wurde. Man muss bei diesen selbst aufpassen.
  • Wenn man nur wenig verdient und der Steuersatz auf alle Einkünfte nicht bei 25 Prozent liegt, sollte der Freistellungsauftrag noch höher angesetzt werden, um keine Mittel zu viel abzuführen.

Wie kann man sich gegen die Fallstricke schützen?

In einem Freistellungsauftrag kann man die Höhe bestimmen, bis zu der dieser gelten soll. Ein entsprechender Schritt ist unbedingt ratsam. Ist man bei unterschiedlichen Banken, muss die Höhe jeweils entsprechend so gewählt werden, dass es auf die Einkünfte über Zinsen passt.

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