Die wichtigsten Fakten

  • Auf eine Pension fallen Steuern an.
  • Eine Pension ist in der Steuererklärung als Einkunft aus nicht selbstständiger Arbeit anzugeben.
  • Sie unterliegt der selben Besteuerung, wie jedes herkömmliche Gehalt in vergleichbarer Höhe.
  • Es gibt einen Versorgungsfreibetrag und einen Zuschlag.

Besteuerung Pension - Versorgungsfreibetrag

Im Jahre 2005 fand der Freibetrag samt Zuschlag erstmals Anwendung auf Besteuerung von Pensionen. Er hat nur noch bis einschließlich ins Jahr 2039 Bestand und ist danach nicht mehr gültig.

Seit 2010 befindet er sich in seiner finalen Stufe des Abbaus und man kann folgendes geltend machen:

  • 32 % der Pensionen
  • bis zu einem Höchstbetrag von 2.400 Euro
  • sowie ein Zuschlag von 720 Euro.

Bemessen wird dieser Betrag stets nach dem Betrag, welcher im ersten Monat der Versorgung ausgeschüttet wurde. Wer eine Pensionen bekommt, die sich während ihrer Laufzeit erhöht, muss keine Neubemessung vornehmen.

  • Die Neubemessung der Besteuerung von Pensionen wird jedoch dann notwendig, wenn eine weitere Vorsorge zusätzlich ausgezahlt wird, zum Beispiel eine  Witwenrente.

Besteuerung Pensionen - Was zählt als zusätzliche Vorsorge?

Pensionen von Beamten und andere rechtlich geregelte Leistungen wie Waisengeld oder Ähnliches werden automatisch als Versorgungsbezüge gewertet.

Auch Privatpensionen gelten als Versorgungsbezüge. Um diese Bezüge als Versorgungsbezüge geltend zu machen muss das 63 Lebensjahr vollendet sein, oder es muss eine Schwerbehinderung vorliegen und das 60.Lebensjahr muss vollendet sein.

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