Ein Werkstudent zählt als normaler Arbeitnehmer und muss Steuern zahlen. Er arbeitet neben dem Studium mehr Stunden als es bei üblichen studentischen Minijobs oder kurzfristigen Beschäftigungen der Fall ist. Auch bei Werkstudenten werden vom Bruttogehalt Sozialabgaben fällig.

Lohnabzüge lassen sich bei einem Werkstudenten wie bei einem normalen Angestellten berechnen. Dazu kann unser Brutto Netto Rechner benutzt werden. Ein Werkstudent kann aber unter bestimmten Voraussetzungen mit wesentlich weniger Abzügen rechnen.


Brutto Netto Rechner für Werkstudent

  • Mit unserem Brutto Netto Rechner lässt sich ganz schnell und einfach ermitteln, wie viel Lohn am Ende des Monats ein Werkstudent nach Abzügen aller Abgaben und Steuern ausgezahlt bekommt.

Voraussetzungen für einen Werkstudent Job

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Das Gehalt bei einem Werkstudenten Job liegt höher als 450 Euro im Monat. Die Tätigkeit muss mehr als zwei Monate im Jahr betragen. Werkstudenten erhalten grundsätzlich mehr Netto vom Brutto, weil sie  - unter gewissen Voraussetzungen - von den meisten Abgaben befreit sind. Maßgeblich ist dabei die Arbeitszeit, die Höhe des Einkommens, die den jährlichen Steuerfreibetrag von 8.820 € nicht überschreiten darf und andere Faktoren.

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Werkstudenten arbeiten während der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden pro Woche. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass der Student sein Studium trotz seiner Arbeitstätigkeit ernsthaft betreibt. Oft arbeiten Werkstudenten über Jahre in einem Betrieb. Ein Werkstudent arbeitet regelmäßig inhaltlich in fachlicher Nähe zu seinem Studienfach.

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Werkstudenten

Es handelt sich daher nicht nur um einen einfachen Nebenjob zur Bestreitung des Lebensunterhalts, sondern man erwirbt gleichzeitig auch schon fachliche Kenntnisse, die für das spätere Berufsleben von Vorteil sein können. Viele Betriebe unterstützen Werkstudenten bei ihren Abschlussarbeiten. Während der vorlesungsfreien Zeit kann der Werkstudent auch mehr als 20 Stunden arbeiten. Allerdings darf sein Entgelt die Grenze für die Familienversicherung nicht überschreiten.

Alle Fakten im Überblick:

  • Das Gehalt eines Werkstudenten ist höher als 450€ monatlich
  • Ein Werkstudent ist mehr als zwei Monate/Jahr tätig
  • Als Werkstudent ist man unter bestimmten Voraussetzungen von den meisten Abgaben befreit
  • Während der Vorlesungszeit darf ein Werkstudent nicht mehr als 20 Stunden/Woche arbeiten
  • Bei Mehrarbeit in den Ferien darf die Grenze der Familienversicherung nicht überschritten werden

Abzüge vom Bruttogehalt von Werkstudenten

Unter den Voraussetzungen, dass die Arbeitszeit des Werkstudenten während der Vorlesungszeit unter 20 Stunden in der Woche bleibt, zahlt ein Werkstudent:

  • keine Krankenversicherung
  • keine Arbeitslosenversicherung
  • keine Pflegeversicherung
  • Studenten, die weniger als 450 € verdienen, sind keine Werkstudenten, sondern haben einen Minijob, der von den Abgaben seitens des Arbeitnehmers befreit ist.

Werkstudentenprivileg: Besonderheiten bei Werkstudenten

Werkstudenten müssen im Regelfall nur die Lohnsteuer und die Beiträge zur Rentenversicherung entrichten. Im Vergleich zu normalen Arbeitnehmern privilegiert der Gesetzgeber sie also bei den Abgaben. Dies verschafft ihnen einen höheren Netto-Anteil von ihrem Brutto-Gehalt.

Studenten, die als Werkstudenten tätig werden wollen, können mit speziellen Brutto Netto Online Rechnern vorab feststellen, wie viel Netto vom Brutto ihnen bei dieser Tätigkeit verbleiben wird.

Brutto Netto bei Werkstudenten: Häufige Fragen

Als Werkstudent muss man Sozialabgaben zahlen, da man als Angestellter gilt. Neben dem Studium üben Werkstudenten eine Tätigkeit aus, die den Studieninhalten nahe steht. Unter bestimmten Voraussetzungen müssen Werkstudenten allerdings wesentlich weniger Abgaben als normale Angestellte zahlen. Wichtig ist dabei vor allem die 20-Stunden-Regel: Während der Vorlesungszeit darf der Werkstudent nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten.

Als Werkstundent muss man sich an gewisse Regeln halten, um von einigen Sozialabgaben befreit zu bleiben und damit mehr Netto vom Brutto zu erhalten. Während der Vorlesungszeit darf nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Dann gilt, dass der Werksstudent nur Abzüge der Lohnsteuer und Pflegeversicherung vom Bruttogehalt zahlt. Beiträge für die Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung muss er nicht zahlen.

Auch bei Werksstudenten gilt, dass der Familienstand die Steuerklasse entscheidet. Je nachdem, wie hoch das Bruttogehalt ist, müssen dann Sozialabgaben gezahlt werden. Ist der Werkstudent beispielsweise in Steuerklasse 1 eingeordnet, gilt der Steuerfreibetrag von 8.820 Euro, unterhalb dem keine Lohnsteuer gezahlt werden muss.

Mit dem Brutto Netto Rechner lässt sich schnell und unkompliziert berechnen, wie viel Geld im Monat vom Bruttolohn übrig bleibt. Es gilt das Werkstudentenprivileg, bei dem keine Abgaben für die Rentenversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung zu zahlen sind.

Als Werkstudent musst Du bei Aufnahme einer Tätigkeit krankenversichert sein. Deswegen muss die Krankenkasse informiert werden, wenn neben dem Studium ein Job angenommen wird. Normalerweise übernimmt das aber der Arbeitgeber.

Einzelnachweise


  1. Bundesministerium für Finanzen: Merkblatt zur Steuerklassenwahl
  2. Deutsches Studentenwerk: Werkstudenten
  3. Urteil des Bundessozialgerichts vom 11.11.2003 - B 12 KR 24/03 R

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